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Philosophie in der Wirtschaft

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Georg Schilling Jan Dennull
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Georg Schilling Georg Schilling
Hallo, Frau Graßhoff, hallo Herr Dennull, Ich finde ihre Frage, Frau Graßhoff, recht spannend. Gerade auch etwa im juristischen Bereich stellen sich manche mitunter Frage nach dem jeweiligen Menschenbild. Auch in der BWL, im Bereich Personalwesen beispielsweise, können sie mitunter auf Fragen in dem Bereich stoßen. Das sind spannende, interdisziplinäre Fragen, die sie beide aufwerfen. Was den auch angesprochenen Bereich "theoretisch" anbetrifft, so könnte man mit beispielsweise mit Kurt Lewin "There is nothing so practical as a good theory" in den Diskursraum "einspeisen", als eine generelle Form einer Art von "food for thought"; was Lucius Annaeus Seneca betrifft, so wäre es interessant, lebte er noch, zu wissen, was er zur damals - unter anderem - in Rom stark verbreiteten Sklavenhalterwirtschaft sagte, unter anderem aus einem (kritisch-)ethischen Blickwinkel. Auch, was hier mancher Denker im Bereich der Στοά zu dieser Form von Umgang von Menschen miteinander sagte und dachte. Auch hier spielen unter anderem ethische Fragen eine große Rolle. Im Bereich sozialer Verantwortung wäre für einige interessant, was beispielsweise Friedrich August (v.) Hayek betreffend das Wort "sozial" - beispielsweise im Lichte mancher seiner Erwägungen zu so genannten "Wieselworten" - sagte. Was mancher Denker/manche Denkerin aus vergangenen Tagen etwa zum Thema der - mitunter unterschiedlich verstandener und/oder gedeuteter - (so genannter?) "Corporate Social Responsibility" (CSR) gesagt und empfunden hätte - ein Bereich, der wohl auch einige interessieren dürfte. Generell, mit Blick auf die Gegenwart: was ist Ihre bzw. eure Sicht zu diesem Konzept? Wie bewertet ihr bzw. bewerten Sie diesen Approach? Wie "stimmig" mit manchen Strömungen sähen sie ihn? Mit freundlichen bzw. herzlichen Grüßen, G. Schilling
Roland Broch Roland Broch PremiumModerator

Platonische Ideenlehre...

Hallo allerseits, möchte nochmals, - in diesem recht jungen Forum -, einen weiteren Punkt zur Diskussion stellen: Ich bin neulich in der Heisenberg'schen Autobiografie "Der Teil und das Ganze" (Leseempfehlung!!!) auf die Plantonische Ideenlehre gestossen. Platon behauptet, dass in der Welt des allerkleinsten sich alles letztendlich in Information auflöst... Mit anderen Worten, im subatomaren Bereich geht das was wir als Materie kennen letztendlich in die "Idee einer Materie" über (Ich hoffe, ich hab das einigermaßen verständlich rübergebracht). Eine weiterführende These lautet sogar, dass das was wir "Realität" nennen im Grunde nur eine besondere Ausprägung einer Idee ist. Ein Baum, den ich im Wald sehe ist zwar für mich "real", besitzt jedoch nur eine zeitlich begrenzte Lebensdauer, die Idee eines Baumes lebt jedoch unendlich fort, vielleicht auch weil sie nicht auf ein "Trägermedium" (um mal einen Begriff aus der Informationstechnik aufzunehmen) angewiesen ist. Vor 100 Jahren hätte man das Trägermedium wohl auch noch als Äther bezeichnet. Gibt es Ansätze, wo sich diese Platonische Ideenlehre auch in anderen Bereichen wiederfindet? -- Ist jemand anderer Meinung oder kann jemand meine Ansichten bestätigen/wiederlegen? Gruß Roland
Roland Broch
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