René Alexander René Alexander PremiumModerator

Experten fordern Datenschutzreformen

Die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder haben von der neuen Bundesregierung eine Generalüberholung des Datenschutzrechts verlangt. Die aus den 1970er Jahren stammenden Bestimmungen müssten an die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angepasst werden, sagte der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix. So müssten insbesondere die Rechte der Internet-User etwa bei der Löschung ihrer Daten verbessert werden. Daher verlangen die Datenschützer unter anderem die Zurücknahme der VORRATSDATENSPEICHERUNG und der ONLINE-DURCHSUCHUNG sowie eine Einschränkung der VIDEOÜBERWACHUNG.
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Datenschutz aktuell

Die sichere Vernichtung von Datenträgern gewinnt bei größer werdenden elektronischen Datenbeständen zunehmend an Bedeutung. Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar weist in seinem 21. Tätigkeitsbericht auf die diesbezüglichen Risiken hin. Demnach reicht es regelmäßig nicht aus, die vorhandenen Daten einfach zu löschen, denn eine solche Löschung bewirkt nur, dass die entsprechende Verknüpfung aus dem „Inhaltsverzeichnis“ gestrichen wird. Die Gefahr einer Rekonstruktion der Daten und damit des unbefugten Gebrauchs durch Dritte bleibt damit bestehen. Eine sichere und datenschutzkonforme Hardwarevernichtung, so Schaar, könne nur bei Entmagnetisierung, Ausglühen oder Shreddern des Datenträgers bejaht werden. Der Bundesdatenschutzbeauftragte fordert daher eine fachkundige Datenträgervernichtung, um den gesetzlichen Anforderungen an einen hinreichenden Zugriffsschutz gerecht zu werden.
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Datenschutz

Wegen der sich stets wandelnden, komplexen Rechtslage und der Verantwortung, die Unternehmen für die ihnen anvertrauten Daten tragen, empfiehlt es sich die Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten. Dessen Ziel ist es, Datenschutzkonformität herzustellen, ohne die bewährten unternehmensinternen Arbeitsabläufe unangemessen zu behindern. Die Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten bewirkt, dass das Unternehmen von der rechtlichen Verpflichtung befreit wird, einen internen Datenschutzbeauftragten zu benennen, ihn aus- und weiterzubilden und für Datenschutzaufgaben freizustellen. Damit können sich Mitarbeiter ausschließlich und nur auf ihr Kerngeschäft konzentrieren!