Aufträge & Kundengewinnung, Selbständigkeit & Wirtschaft, Ideen & Kontakte

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Hertha Kerz Hertha Kerz Moderator

Steuerbehörden nehmen Amazon weltweit ins Visier

Amazon drohen heftige Steuernachzahlungen.
Als erstes geht Frankreich konkret gegen den Online-Händler vor. Dies berichtet die Fachzeitschrift TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe) unter Berufung auf eine Pflichtmitteilung des US-Konzerns an die US-Börsenaufsicht SEC. Demnach hat die französische Steuerbehörde dem E-Commerce-Giganten vorgeschlagen, für die Kalenderjahre 2006 bis 2010 rund 186 Mill. Euro inklusive Zinsen und Strafgebühren zu überweisen. Damit soll der Streit um die Verrechnung der Amazon-Gewinne in verschiedenen Ländern beigelegt werden. "Wir widersprechen diesem Bescheid und beabsichtigen, ihn energisch anzufechten", heißt es in dem Papier.

Das Unternehmen, das vorige Woche trotz einer Umsatzsteigerung von 23 Prozent auf 14,4 Mrd. Euro einen Quartalsverlust von fast 94 Mill. Euro vermeldet hatte, kündigt an, alle verfügbaren Rechtsmittel einzusetzen und notfalls vor Gericht zu ziehen.

Der vollständige Artikel erscheint am 31. Juli in der Printausgabe
der TextilWirtschaft und bereits am 30. Juli in der iPad-Ausgabe der
Fachzeitschrift.

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Jürgen Auer Jürgen Auer PremiumModerator

Die Zukunft der Freiberufler im Jahr 2030 - Auslaufmodell oder Zukunftsrezept?

Liebe Gruppenmitglieder,

die Berufswelt ändert sich grade rasant. Wie wirkt sich dies auf Freiberufler aus? Vier Thesen finden Sie in dem folgenden Artikel. Die Thesen stammen im Original von Horst Opaschowski und wurden vom Autor Oliver Knittel auf Freiberufler zugespitzt.
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Freiberufler 2030 - Zukunfts- oder Auslaufmodell?

http://www.computerwoche.de/a/freiberufler-2030-zukunfts-oder-auslaufmodell,3065238

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Die Thesen kompakt:

> These 1: Der Druck in der Arbeitswelt nimmt zu
> These 2: Der Freiberufler von Morgen wird ein anderer sein
> These 3: Die Personalvermittler entdecken neue Geschäftsmodelle
> These 4: Die Freiberufler werden stärker zur Kasse gebeten

Zu (1) taucht die Formel 0,5 * 2 * 3 auf - die Hälfte der Mitarbeiter verdient doppelt so viel und muß dafür dreimal so viel leisten. Die These kursiert schon seit einiger Zeit. Mir kommen da inzwischen eher Zweifel. Denn dieses exzessive Arbeiten mit Herzinfarkt mit 45 scheint für die Jüngeren gerade nicht erstrebenswert zu sein. Eher sehe ich die Tendenz von sehr viel flexibleren Arbeitszeiten und damit auch mehr Erholungen dazwischen.

Dem Satz

> Die Wünsch-Dir-Was-Liste der Auftraggeber der Zukunft wird länger und unterliegt häufigen Veränderungen. Wer als Freiberufler heute noch in ist, kann morgen schon out sein.

kann ich einerseits zustimmen. Andererseits ist es ein "altes Thema", daß Arbeitgeber, grade dann, wenn ihnen eigene Expertise fehlt, unrealistische Vorstellungen haben - und man ihnen diesen Zahn ziehen muß.

(2) ist eher banal - mehr Frauen, Freiberufler werden älter. Im Artikel ist aktuell von einem Durchschnittsalter von 40 Jahren die Rede. Arbeiten Freiberufler über die bisherigen Rentengrenzen von 65 / 67 Jahren, dann wird sich der Altersdurchschnitt nach oben verschieben.

Richtig scheint es zu sein, daß Jüngere nicht unbedingt durch schwerfällige Hierarchien gebremst werden wollen. Das ist aber eher die Entwicklung, daß das Internet und damit Netzwerke in die Arbeitswelt eindringen. Der zitierte Satz von Opaschowski

"In 2030 werden über zwei Drittel ihren Lebenssinn in der Arbeitsleistung suchen."

ist eigentlich eher tragisch. Heißt: 1/3 sucht das nicht.

Zu (3) gibt es interessante Unterthesen:

Massenverkauf - Feinkost im oberen Preissegment - Anbieten kompletter Projektteams - Modell Hofladen (Freiberufler arbeitet lokal, reist nicht mehr).

Insofern arbeite ich schon seit 2006 im Hofladen - Modus, obwohl meine Kunden in ganz D/A/CH verstreut sind. Die Konsequenz ist für mich eher, daß Vermittler in vielen Fällen nicht mehr gebraucht werden.

(4) ist eher merkwürdig: Daß das deutsche Steuersystem kompliziert ist, ist geschenkt. Wenn ich allerdings sehe, wie häufig es Umverteilungs und Gerechtigkeitswünsche gibt, dann sehe ich aufgrund dieser deutschen Mentalität kein wirkliches Interesse an einer Änderung dieser Umverteilungsmaschinerie.

Viele Grüße

Jürgen Auer

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Jörg Mann Jörg Mann PremiumModerator

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Jürgen Auer Renate E.L. Nolte Annefried Hahn
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Jürgen Auer Jürgen Auer PremiumModerator

Guten Morgen liebe Gruppenmitglieder,

der Steglitzer Kreisel ist ein dominierendes Hochhaus in Steglitz. Und steht leer - Asbestsanierung. Aber: Das kommt nicht in die Gänge.

Steglitzer Kreisel bleibt leer: Asbestsanierung zieht sich, Wohnungen gibt's erstmal nicht

http://www.tagesspiegel.de/berlin/steglitzer-kreisel-bleibt-leer-asbestsanierung-zieht-sich-wohnungen-gibts-erstmal-nicht/10266350.html

Der Kreisel steht seit 2007 leer, damals zog das Bezirksamt aus. Für die Asbestsanierung ist noch das Land Berlin zuständig. Diese war ausgeschrieben, da muß wohl die Ausschreibung wiederholt werden. Anschließend will ein privater Investor das Gebäude zu einem hochwertigen Wohnhaus umbauen.

Die Asbestsanierung könnte nun bis April 2016 abgeschlossen sein, die Bauarbeiten würden dann bis November 2017 laufen. Also ein zehnjähriger Leerstand.

Einen schönen Tag wünscht Ihnen
Jürgen Auer

Reinhard F. Schuh Reinhard F. Schuh PremiumModerator

um neue Mitarbeiter zu finden - sollten Stellenbeschreibungen nicht langweilig sein

Langweilige Stellenbeschreibungen finden Sie bei uns leider gar nicht!

Immer weniger Bewerber fühlen sich von den heute üblichen Stellenbeschreibungen angesprochen.

Dort steht meist: Ihr Profil – Ihre Aufgaben. Das war es dann aber auch.

Immer mehr Bewerber die vor mir sitzen – haben einen guten Job – werden aber durch eine „Tretmühle“ (Aussage der Bewerber) – gepresst - und sind auf der Suche nach einer Aufgabe und einem Umfeld – in dem sie auch als Mensch wahrgenommen werden – und – auch noch Zeit für Familie und Freizeit haben.

Diese Bewerber würden gerne wechseln – wissen aber nicht, was sie im neuen Unternehmen vom Umfeld her erwartet.
Also – bleiben sie lieber da, wissen dass sie jeden Tag „verprügelt“ werden, aber das kennen sie.

Wir gehen daher einen anderen Weg.

In unseren Stellenbeschreibungen ist die wichtigste Aussage – der Chef!
Sein Naturell, seine Verhaltensweisen, was er so gar nicht ausstehen kann, wie er denn so ist – wenn er mal „stinkig“ ist , seine Vorstellungen wie der neue Mitarbeiter auch als Mensch sein sollte.
Wir beschreiben auch den direkten Kollegen oder Vorgesetzten und deren Vorstellungen.

Wir zeigen, was das Unternehmen denn so an Annehmlichkeiten für Mitarbeiter bietet - ( der freie Kaffee reicht meist leider nicht mehr ) – beschreiben die Beruflichen Voraussetzungen aus der Sichtweise des Arbeitgebers – und – sehr detailliert - die anstehenden Aufgaben.

Das ganze etwas locker und humorvoll – 2-3 Seiten sollen ja auch nicht – langweilen.

Das ganze ist dann ein „Schutzschirm“ für das Unternehmen – und eine Provokation für den Bewerber. Kommen Sie mit diesem Chef, dem Kollegen und seinen Eigenheiten zurecht?
Mögen Sie - z.B. - auch den Kaffee kochen?

Wenn dann auch noch Ihr „Bauch“ – ja – sagt – sind wir meist schon auf dem richtigen Weg.

Also – holen Sie sich etwas zum trinken – legen Sie die Füße hoch – und amüsieren Sie sich.

Viel Spaß beim lesen der anderen Art von Stellenbeschreibung.

Reinhard F. Schuh Hertha Kerz
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