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Marcus Mockler Marcus Mockler Moderator

CiW-Wirtschaftsnachricht: Wie „geistliches Kapital“ produziert werden kann

Die Wirtschaft braucht den christlichen Glauben, um verantwortungsvolle Entscheidungen fällen und das Arbeitsklima rücksichtsvoll gestalten zu können. Das erklärten Redner bei einer Fachtagung zum zehnjährigen Bestehen der kirchlichen Unternehmer- und Managerberatung „Spiritual Consulting“ (Geistliche Begleitung) in Hannover. Das Treffen unter dem Motto „Wie viel Glaube braucht die Wirtschaft?“ zählte 80 Teilnehmer – unter ihnen befand sich auch der hannoversche Landesbischof Ralf Meister. Der Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, Prof. Gerhard Wegner (Hannover), lobte die Organisation, weil sie „geistliches Kapital“ hergestellt habe: „Dieses Kapital wird mehr, wenn man es einsetzt, teilt, investiert.“ Dies zeigten die vielen positiven Rückmeldungen aus den Unternehmen. Ähnlich äußerten sich auch der Vorstandsvorsitzende der VGH-Versicherungsgruppe, Hermann Kasten (Hannover), und der Kirchenbeauftragte des Volkswagen-Konzerns, Jan Wurps (Wolfsburg). Man habe bei Beratungs- und Entwicklungsprozessen gute Erfahrungen mit den geistlichen Angeboten gemacht. Dieser Arbeitszweig der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers wurde von den Pastoren Peer-Detlev Schladebusch (50) und Ralf Reuter (57) 2004 ins Leben gerufen. Sie haben aus dem damaligen Pilotprojekt einen wachsenden Arbeitsbereich gemacht. „Wir beraten Unternehmen aus der Automobilindustrie und dem Handel, aber genauso die Vorstände von Banken und Versicherungen, Kanzleien und Mittelständler“, sagte Schladebusch der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Pastoren seien in der Lage, sich in eine Unternehmenskultur hineinzudenken. Gemeinsame Gebete, das Lesen von Bibeltexten bei geführten Pilgertouren durch die Natur, das Schweigen hinter Klostermauern – das alles verändere die Persönlichkeit und die Beziehung zu Kollegen und Mitarbeitern. Eine Abendmahlsfeier im Kloster, so Hans-Peter Fischer (Wolfsburg) vom Volkswagen-Aufsichtsrat, könne Führungskräften deutlich machen, dass sie unvollkommen sind und Vergebung nötig haben. idea

Timo Willberger likes this.

Marcus Mockler Marcus Mockler Moderator

CiW-Wirtschaftsnachricht: Patienten mit Gesundheitssystem überfordert

Die Mehrheit der gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland hat einer Studie zufolge Schwierigkeiten, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden. 60 Prozent der Kassenpatienten seien zudem nicht ausreichend in der Lage, ihre Genesung zu unterstützen, heißt es in einer unveröffentlichten Untersuchung der Krankenversicherung AOK, die der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post» vorliegt. Im Vergleich von acht europäischen Ländern landet Deutschland in der Umfrage auf dem siebten Platz. Nur Bulgarien schnitt schlechter ab. «Wir müssen feststellen, dass das Bild vom souveränen Patienten Kratzer bekommen hat», sagte der Chef des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, dem Blatt. «Selbst Akademiker haben Probleme, gesundheitsrelevante Informationen zu verstehen.» Bei 60 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland stuft die Studie das Gesundheitswissen als «problematisch» oder «unzureichend» ein. Sie hätten Schwierigkeiten, einfache Fragen zur eigenen Gesundheit und zum Gesundheitssystem zu beantworten, heißt es. Demnach hat zudem jeder vierte Kassenpatient Probleme, Anweisungen des Arztes eigenverantwortlich umzusetzen. Jedem Zehnten falle es schwer, die Anweisungen zur Einnahme von Medikamenten zu befolgen. 27 Prozent haben Schwierigkeiten herauszufinden, wo sie professionelle Hilfe erhalten. AOK-Chef Graalmann zeigte sich überrascht über die Ergebnisse und schlug vor, Gesundheitsthemen stärker im Schulunterricht zu verankern. Patientenberater Sebastian Schmidt-Kähler forderte, die Kommunikation mit Patienten müsse stärker in die ärztliche Ausbildung eingebunden werden. Außerdem müssten die Mediziner im Arbeitsalltag ausreichend Zeit haben, um mit Patienten zu reden, sagte der Geschäftsführer der Unabhängigen Patientenberatung. epd Für Patienten undurchschaubar: das Gesundheitssystem. Foto: flickr/heipei
Marcus Mockler
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Marcus Mockler Marcus Mockler Moderator
Berechtigte Frage. In diesem Punkt ist die Meldung tatsächlich etwas unkonkret. Da die Untersuchung nicht veröffentlicht ist, stochert man etwas im Trüben, sorry.
Martin Nieswandt Martin Nieswandt PremiumModerator

Regional, ökologisch & gesund - Solidarische Landwirtschaft

Wie ist es möglich sich angesichts des globalen Super-Marktes gesunde, frische Nahrungsmittel zu bekommen ohne sie selbst anbauen zu müssen? Wie kann eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft erhalten bleiben, die die Natur- und Kulturlandschaft pflegt? Anworten auf diese spannenden Fragen bekommen wir am Donnerstag, den 31. Juli 2014 um 18:30 Uhr im Hofladen an der Schanze Max-Brauer-Allee 249, 22459 Hamburg Anmeldung erbeten via: https://www.xing.com/events/regional-okologisch-gesund-solidarische-landwirtschaft-1428479 Gesunde, frische Nahrungsmittel sollten, wenn möglich, aus der Region und aus ökologischem Anbau stammen. Menschen die in der Landwirtschaft arbeiten, haben meist nur die Wahl entweder die Natur oder sich selbst auszubeuten. Ihre Existenz hängt von Subventionen und den Markt- bzw Weltmarktpreisen ab. Der Kattendorfer Hof, rund 30 km nördlich von Hamburg bei Kaltenkirchen produziert demeter-Lebensmittel. In Eimsbüttel und neu seit Juni in der Schanze können Hamburger Produkte in Hofläden beziehen. http://www.kattendorfer-hof.de/ueber-uns/index.php Filiialleiterin Gabriele Foth wird uns über den Hof, die Philosophie und die Chancen der solidarischen Lanswirtschaft berichten. https://www.xing.com/profile/Gabriele_Foth Nach dem Vortrag und der Fragerunde besteht die Gelegenheit zum Netzwerken. Sonnige Sommergrüße sendet Martin Nieswandt
Walter Stuber Walter Stuber PremiumModerator

Eine guten Idee - Betriebskindergarten

sehr geehrte Damen und Herren, hier haben sich mehrere Betriebe zu einer Genossenschaft zur Gründung eines Kindergarten zusammen geschlossen. Eine wirklich vorbildliche Idee, Wir Christen hätten hier direkten Einfluss, einen christlichen Kindergarten aufzubauen. In der Region Mittelsachsen, sind wir gut mit Krippenplätze und christliche Kindergarten und christliche Schulen ausgestattet. Jedoch ist es eine Anregung für andere Regionen in Deutschland. http://handwerk.com/mehr-fuer-mitarbeiter-machen/150/62/80567/?utm_source=handwerk.com&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=NL-2014-07-30 beste Grüße Walter Stuber