Geri Linda Metterle Geri Linda Metterle PremiumModerator

Sanktanna ... der Ort in dem ich geboren bin

Vor einiger Zeit habe ich auf Facebook eine Gruppe gefunden, in denen an die 240 Personen aus meiner alten Heimat kräftig über alte Zeiten diskutieren. Einige von ihnen haben sich auch bereit erklärt mich bei meinem Projekt zu unterstützen.

Mittlerweile sind einige Beiträge eingegangen. 4 davon wurden bereits veröffentlicht und demnächst erscheint auch eine kurze Vorstellung der bisher veröffentlichten Autoren.

Details finden Sie unter:
http://www.chronik-waldkraiburg.net/index.php?option=com_content&view=section&id=41&Itemid=215

Diese Seite könnte als Beispiel für Ihren Heimatort, der Gegend aus der Sie kommen, dienen.
Natürlich kann sie weniger ausführlich sein oder viel ausführlicher als diese Seite.

Die Kategorien richten sich nach den eingesandten Informationen.

Ich würde mich freuen, wenn nun auch andere aus Waldkraiburg ihren Heimatort und das Herkunftsgebiet vorstellen würden.

Geri Linda Metterle Geri Linda Metterle PremiumModerator

Der 23. August

Als ich noch im kommunistischen Rumänien gelebt habe, war dies der Nationalfeiertag. Neben dem 1. Mai, dem Tag der Arbeiter, war dies der größte Feiertag in Rumänien überhaupt.

Ich erinnere mich nur noch bruchstückchenhaft an dieses Ereignis. Es waren immerhin Sommerferien als dieser Tag gefeiert wurde und da hatte man besseres zu tun (sofern man konnte).

Man hatte zwar von der Arbeit aus frei, dafür aber musste man zur großen Parade antreten. An diesem Tag fanden diese Großkotz-Paraden in allen Großstädten statt. Es hat keinen interessiert ob es regnete oder die Hitze einen fast umhaute, auch bei Schnee im August wäre es ihnen egal gewesen. Aufmarschieren wurde es genannt, denn in Reih und Glied musste jeder größere Betrieb in Arad durch die Hauptstraße marschieren.

Ich bin an keinem dieser Märsche mitgegangen. Mein Part an diesem ganzen Trara und das auch nur ein einziges Mal, bestand darin auf dem Fußballfeld der UTA mit vielen hundert weiterer Schüler aus der ganzen Stadt (Arad) in kurzen weißen Röckchen mit Fahnen rumzufuchteln. Als die Aufmarschierenden dann endlich alle im Stadion eintrafen kam unser Part mit dem Fahnen oder waren es nur Bänder (weiß es nicht mehr so genau) und wir fuchtelten herum und wirbelten das farbige Etwas herum. Es war kaum einer unter uns der das wirklich gern getan hatte und jedem war es egal, ob's nun gut aussah, ob wir es korrekt machten, ob wir im Einklang, d.h. einigermaßen synchron unsere Bänder oder Fahnen schwenkten. Hauptsache wir wedelten damit herum.

Und natürlich kulminierte das Ganze in der Nationalhymne "Trei culori" ... drei Farben "rosu, galben si albastru" (rot gelb blau). Dieses Lied haben wir in der Schule oft singen müssen und auch den Text musste jeder auswendig können. Auch ich kannte ihn, aber heute bring ich grade noch die erste Zeile zusammen.

Das ist wohl das was man selektive Erinnerung nennen könnte. Man streicht mit den Jahren all das aus dem Gedächtnis, woran man sich nicht gerne erinnert. Zurück bleibt nur noch das Schöne. Ganz eindeutig gehörte dieses Lied nie zu meinen Favoriten, die es wert wären in Erinnerung zu bleiben, denn sonst wüsste ich noch mehr von diesem Text.

Wer erinnert sich noch an dieses Ereignis und weiß mehr darüber?

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Wie aus Bunkern eine ganze Stadt entsteht ...

... zeigt uns der Stadtarchivar Konrad Kern in seinem neuen Buch "Waldkraiburg in alten Luftbildern".

Gerade diese Tatsache, dass eine ganze Stadt auf den Ruinen einstiger Bunker und Gebäude des Pulverwerks der Deutschen Sprengchemie entstehen konnte und heute die größte im Landkreis ist, macht Waldkraiburg so einzigartig.

Das Buch enthält 177 Luftaufnahmen, darunter 31 in Farbe, welche in einer historischen Zeitreise, die Entwicklung der Stadt von 1944 bis 1986 dokumentiert. Anhand der Aufnahmen lässt sich die enorme und beispiellose Aufbauleistung der Bürger dieser Stadt erkennen, welches hauptsächlich Vertriebene aus dem Sudetenland waren.

Geri Linda Metterle
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Frühling in der Stadt

Gerade gestern kam dieses Thema wieder mal zur Sprache. Bei einer Stadtführung fragte jemand: "Wieso heißt es die Stadt im Grünen? Früher da war die Stadt noch grün, aber wo ist das Grün heute geblieben?"

Auf dem "Weg der Geschichte", welchen wir teilweise gegangen sind, mussten wir alle feststellen, dass wir Waldkraiburg gar nicht richtig kennen. Man fährt nur mit dem Auto durch und beachtet bzw. sieht das viele Grün in der Hektik des Alltags gar nicht.

Am Ende der Führung wurden wir alle eines Besseren belehrt. Obwohl tausende von Bäumen der "Bauwut" unserer Vorfahren weichen mussten, haben sie sich um stets neues Grün gekümmert und heute haben wir tatsächlich noch eine grüne Stadt.

Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder Fotos in Waldkraiburg gemacht, welche "die Stadt im Grünen" betonen. Unter nachfolgendem Link finden Sie eine kleine Galerie zur "Stadt im Grünen" :
http://www.chronik-waldkraiburg.net/index.php?option=com_phocagallery&view=category&id=9:die-stadt-im-gruenen&Itemid=0