DidS (Dialog in der Statuszeile)

DidS (Dialog in der Statuszeile)

DidS heißt Dialog in der Statuszeile. Ich biete den Netzwerkpartnern die Möglichkeit sich meinem Netzwerk vorzustellen in Interview Form!

Jan H. Winter Jan H. Winter PremiumModerator

24.04.2014 DidS (Dialog in der Statuszeile) Regine Kasch

96ster Dialog in der Statuszeile

Interview mit Regine Kasch, Rechtsanwältin und Mediatorin aus Hamburg und Timmendorfer Strand.

XING Profil: https://www.xing.com/profile/Regine_Kasch

Jan H. Winter: Hallo, Moin liebe Regine Kasch, herzlich willkommen zum 96sten DidS (Dialog in der Statuszeile) Schön, dass Du Dir die Zeit nimmst für dieses Interview.

Regine Kasch: Hallo Jan H. Winter, vielen Dank für die Einladung zum Dialog in der Statuszeile. Ich bin schon ganz gespannt. Regine

Jan H. Winter: Regine, welches Recht hast Du heute schon geschaffen?

Regine Kasch: Ich habe mich heute mit einem kniffeligen Medizinrechtsfall befasst. d.h. ich habe recherchiert und mir Gedanken zudem medizinischen Anforderungen gemacht. Zwei Ansätze kamen mir in den Sinn, die restliche Aufklärung zu erreichen.

Jan H. Winter: Was ist Dein WARUM, warum machst Du was Du machst?

Regine Kasch: Ich liebe es, den Dingen auf den Grund zu gehen. Ich liebe es, scheinbar Unmögliches doch zu erringen. Es bereitet mir Freude, das Blatt zu wenden. Ich mache es wegen der damit verbundenen Gefühle.

Jan H. Winter: Lebst du Deinen Traum?

Regine Kasch: Ich habe als kleines Mädchen davon geträumt in der Kate in Timmendorfer Strand zu wohnen. Heute ist es mein zu Hause. Ich lebe diesen Traum. Es gibt noch unerfüllte Träume. Darüber will ich mich in Schweigen üben.

Jan H. Winter: Was ist dein juristisches Spezialgebiet?

Regine Kasch: Ich bin schwerpunktmäßig im Medizin- und im Erbrecht und im Baurecht unterwegs. Ich befasse ich aber auch mit anderen juristischen Fragestellungen.

Jan H. Winter: Du bietest auch die Mediation an, steht das nicht im Widerspruch zur Anwältin?

Regine Kasch: Ich finde das Berufsbild der Mediatorin eine ideale Ergänzung zum Beruf der Anwältin. Es geht immer um die Lösung von Konflikten. Es geht um Gerechtigkeit, die immer subjektiv gefärbt ist. Es geht um die Schaffung von Frieden, Befriedung, sie ist immer über das Recht und die Emotionalität zu erreichen.

Jan H. Winter: Was macht die Anwältin und Mediatorin Regine Kasch anders als Alle Anderen?

Regine Kasch: Ich glaube an die Emotionalität als Schlüssel für die Konfliktbereinigung. Die Juristen wollen zumeist die Emotionen draußen vor der Tür halten und mit dem juristischen Handwerkszeug den Fall lösen. Ich ticke da ganz anders, ich halte die harte Auseinandersetzung aus und spüre nach dem Konflikt hinter dem Streit. Die dort schlummernden Emotionen sind der Schlüssel für die Lösung. Mit dieser Haltung, die ich im Mandantengespräch lebe, setze ich mich von den meisten Kolleginnen und Kollegen ab.

Jan H. Winter: Wann sollte Mann / Frau / Firma zu dir kommen?

Regine Kasch: Wenn es um das Erbrecht geht, wenn es um Konflikte mit der Kassenärztlichen/Kassenzahnärztlichen Vereinigung geht, wenn Arzt oder Zahnarzt im Berufsrecht – existenziell – betroffen ist, wenn ein Patient sich nicht richtig medizinisch versorgt sieht und mit den Konsequenzen zu kämpfen hat, wenn in einer Firma Konflikte bestehen, deren Reibungsverluste das Betriebsergebnis gefährden.

Jan H. Winter: Was ist verkaufen für Dich?

Regine Kasch: Ich sehe verkaufen aus Sicht meines Berufsstandes: Wir Freiberufler verkaufen unsere Persönlichkeit. Mit anderen Worten: So wie wir sind, sind wir unsere beste MARKE.

Jan H. Winter: Wer sind Deine Kunden?

Regine Kasch: Meine Kunden sind Männer und Frauen in den besten Jahren, die die Vermögensnachfolge regeln wollen, Erben oder Pflichtteilsberechtigte. Meine Kunden sind Ärzte und Zahnärzte. Meine Kunden sind Patientinnen und Patienten. Meine Kunden sind Firmen mit Bedarf für Beratungsleistungen in Konflikten.

Jan H. Winter: Regine, wie akquirierst Du neue Kunden?

Regine Kasch: Meine Kunden nehmen mein Schild wahr. Meine Kunden finden mich über das Internet. Meinen Kunden begegne ich auf Veranstaltungen. Meine Kunden kommen auf Empfehlung.

Jan H. Winter: Warum bist Du selbstständige Anwältin geworden?

Regine Kasch: Ich bin von meinem Vater zur beruflichen Selbständigkeit erzogen worden. Den Beruf der Anwältin habe ich gewählt, weil ich dort meine Neugier gut leben kann und gern in Beziehungen zu meinen Mitmenschen stehe.

Jan H. Winter: Darf ich mit Dir das „was heißt das“ Spiel spielen? Was heißt das, wenn Du sagst: Durchsetzung Ihrer Interessen in einem vorgeschriebenen Verfahren?

Regine Kasch: Das Recht gibt ganz unterschiedliche Verfahren vor. Es gliedert sich nach den Rechtsgebieten. Inhaltlich geht es immer darum, sich so gut als möglich mit seinen Interessen durchzusetzen. Der Betroffene ist in seiner Betroffenheit gefangen, er braucht jemanden an der Seite, der seine Interessen im Auge hat und mit Nachdruck vertritt.

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Damit ist der Stoff, den es zu bearbeiten gilt, menschlich und als Basis des Rechts geklärt?

Regine Kasch: Jeder Fall hat eine menschliche und eine rechtliche Dimension. Über beides verschaffe ich mir im Gespräch mit dem Mandanten Klarheit. Mir ist beides gleich wichtig. Ich verstehe meinen Beruf ganzheitlich.

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Schützen Sie sich und Ihre Gesundheit?

Regine Kasch: Ich finde es sehr wichtig, Selbstschutz zu leben. Unser Leben ist unser höchstes Gut. Es fühlt sich gut an, wenn wir in Balance sind. Es fühlt sich gut an, wenn wir gesund sind. Es geschieht nicht von allein, wir müssen aktiv etwas dafür tun. Mit anderen Worten, wir haben es in unseren Händen, wie wir leben.

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Erbrecht verknüpft sich mit gemischten Gefühlen, mit Freud und Leid?

Regine Kasch: Erbrecht ist wie so vieles im Leben ambivalent. Mit dem Erbe verknüpfen sich viele Möglichkeiten, die andere nicht haben. Mit dem Erbe verknüpfen sich Pflichten, die Erwartung es zu erhalten, es fortzuführen. Viele Unternehmensnachfolgen scheitern, weil die Nachfolger nicht die Berufenen sind. Es ist sehr schwer, diese Konflikte zu lösen und in guter Vater-Sohn- oder Vater-Tochter-Beziehung (bzw. Mutter-) zu leben.

Jan H. Winter: Was hättest Du gern mal gemacht, hast Dich jedoch bis heute nicht getraut?

Regine Kasch: Früher wollte ich mit dem Jeep um Mittelmeer fahren, ich wollte nicht verschleppt werden. So ist es nicht dazu gekommen.

Jan H. Winter: Was macht Regine Kasch, wenn sie nicht für Recht kämpft?

Regine Kasch: Ich gehe zu den Bienen. Ich schaue den Hummeln nach. Ich bin im Garten. Ich sauniere und ruhe. Ich lese ein Buch oder die Zeitung. Ich höre Musik – alte Schallplatten volle Lautstärke.

Jan H. Winter: Regine, Du hast einen Wunsch frei, was wünschst Du dir?

Regine Kasch: Ich wünsche mir die Begegnung mit dem Mann meines Lebens!

Jan H. Winter: Liebe Regine Kasch, herzlichen Dank für den DidS (Dialog in der Statuszeile), das Interview hat echt Spaß gemacht, und noch mal andere Aspekte des Rechts beleuchtet! Vielleicht geht es ja doch noch mal ums Mittelmeer! Vielen Dank .

Regine Kasch: Lieber Jan H. Winter, aber nicht allein um Mittelmeer. Vielen Dank für das Interview. Es hat Spaß gebracht. Regine Kasch

http://medizin-und-erbrecht.de/

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Jan H. Winter Jan H. Winter PremiumModerator

17.03.2014 DidS (Dialog in der Statuszeile) Astrid Fiedler

95ster Dialog in der Statuszeile Interview mit Astried Fiedler, Farb-, Stil-, Image-Beraterin und Smalltalk Trainerin aus Hamburg.

XING Profil: https://www.xing.com/profile/Astrid_Fiedler

Jan H. Winter: Hallo, Moin liebe Astrid Fiedler, herzlich willkommen zum 95sten DidS (Dialog in der Statuszeile) Schön, dass Du Dir die Zeit nimmst für dieses Interview.

Astrid Fiedler: Hallo, lieber Jan, schön, dass wir uns hier treffen

Jan H. Winter: Astrid, was ist Dein Tipp des Tages?

Astrid Fiedler: Genieße den Tag Das macht von innen her schön.

Jan H. Winter: Was ist Dein WARUM, warum machst Du was Du machst?

Astrid Fiedler: Weil ich Menschen dabei unterstützen kann, sich wohler zu fühlen, das macht mir sehr viel Freude.

Jan H. Winter: Was hab ich von einer Farb- oder Stilberatung?

Astrid Fiedler: Du weißt, was Dir steht. Du kaufst nur noch Kleidung, die zu Dir passt. Du vermeidest Fehlkäufe. Du siehst einfach besser aus

Jan H. Winter: Was hat sich in den letzten Jahren in der Farb- und Stilberatung verändert, wie entwickelt es sich weiter?

Astrid Fiedler: Vor einigen Jahren gab es nur die 4 bekannten Farbtypen Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die Muster wurden den Farbtypen zugeordnet. Ich arbeite schon seit Jahren sehr differenziert, denn aus meiner Erfahrung weiß ich, und ich habe sicher mehr als 2000 Menschen beraten, dass man nicht alle Menschen in 4 Farbtypen stecken kann. Einige Beraterinnen arbeiten inzwischen mit Zwischentypen, ich arbeite noch differenzierter und ich denke, das ist auch der Trend.

Jan H. Winter: Was macht Astrid Fiedler anders als alle Anderen?

Astrid Fiedler: Ich habe über die Jahre meine Wahrnehmung für Farben und Farbveränderung stark verfeinert, das war Arbeit und ein Prozess. Ich trenne die Musterberatung von der Farbberatung, denn ich denke, dass die typgerechten Muster mit dem Typ Mensch, mit seinen Farben und Formen zusammenpassen sollten. Ich achte alle Ebenen, also nicht nur die Oberfläche, sondern auch die Seele und den Körper.

Jan H. Winter: Was ist ein Smalltalk Training?

Astrid Fiedler: Wir trainieren die verschiedene Arten in den Kontakt zu gehen. Das hat aus meiner Sicht ganz viel mit Achtsamkeit zu tun. Denn nur wenn ich erkenne, was ich selber im Gespräch brauche, aber auch, was mein Gegenüber braucht, dann kann ich eine Brücke zum Gegenüber bauen. Auch mein Gegenüber hat dann Lust von der anderen Seite zu bauen, so dass die Brücke schneller fertig wird. Das heißt, man kann von der Oberfläche tiefer ins Gespräch einsteigen.

Jan H. Winter: Astrid in welcher Reihenfolge sollte Mann/Frau/Firma dich buchen, was kommt zuerst? Erst Farb- dann Imageberatung oder doch erst Stilberatung?

Astrid Fiedler: Das kommt auf den Bedarf an. Gibt es Mitarbeiter, die sich und ihrer Karriere mit der Kleidung im Wege stehen, dann die Farb-und Stilberatung. Hat man ein Problem mit anderen in entspannten Kontakt zu gehen, dann das Smalltalktraining.

Jan H. Winter: Wer sind Deine Kunden?

Astrid Fiedler: Einzelpersonen, die sich verändern wollen. Unternehmen, die einzelne Mitarbeiter zu mir schicken, weil diese sich und ihrer Karriere mit ihrem Auftreten im Wege stehen. Unternehmen, die Ihren Mitarbeitern ein Geschenk machen möchten. Unternehmen, die ihr Servicepersonal schulen wollen. Einzelpersonen, die ihren Liebsten etwas Gutes tun möchten. Schulen, die Bewerbungstraining für ihre Abschlussklassen möchten. Kosmetikerinnen und andere Damen, die sich einen neuen Beruf wünschen und bei mir eine Ausbildung buchen. Unternehmen, die einen guten Vortrag zu meinem Angebot möchten, …

Jan H. Winter: Was bedeutet Dir das Feedback Deiner Kunden?

Astrid Fiedler: Ganz viel. Wenn aus deren Sicht etwas nicht so gut gelaufen ist, habe ich die Möglichkeit es zu verändern oder einen Ausgleich zu schaffen. Gott sei Dank kommt das so gut wie nie vor. Deshalb freue ich mich in der Regel über Feedback, weil es mich in meiner Arbeit bestärkt. Es macht mich glücklich zu hören, dass sich meine Kunden nach meiner Beratung oder einem Workshop wohler und sicherer fühlen. Es ist mir eine große Freude, wenn Menschen bereichert aus meinen Workshops gehen.

Jan H. Winter: Wie kann Frau/Mann Lampenfieber in den Griff bekommen?

Astrid Fiedler: Du denkst an meinen Vortrag vor 1000 Personen? Ich habe mich mental auf den Auftritt vorbereitet, und zwar lange vor dem großen Tag. Auch am Tage des Auftritts habe ich mich darauf eingestimmt auf der Bühne zu stehen. Das Wichtigste ist dabei aus meiner Sicht, dass man sich darauf konzentriert, was man den Menschen geben kann. Dann verschwindet die Angst von ganz allein .

Jan H. Winter: Warum sollte jede Firma Dich buchen?

Astrid Fiedler: Ich bin mit meinem ganzen Wissen, meinem Herzen und meinem Verstand bei meinen Kunden. Ich arbeite strukturiert und gebe mein Wissen und meine ganze Erfahrung aus 15 Jahren weiter. Ich liebe das, was ich tue. Ich berühre die Menschen in ihrem Innersten, wenn sie sich berühren lassen wollen. So darf Veränderung auf mehreren Ebenen stattfinden.

Jan H. Winter: Darf ich mit Dir das „was heißt das“ Spiel spielen? Was heißt das, wenn Du sagst: Langfristige Begleitung für stilvolle Entwicklung?

Astrid Fiedler: Wenn Du ein Klavierstück spielen willst, dann kannst du es vielleicht nach ein bis zwei Übungsstunden mit einem Lehrer spielen, sofern Du schon Erfahrung hast. Wenn Du noch nie Klavierunterricht hattest, dann brauchst Du mehrere Übungseinheiten, um dieses Stück spielen zu können. Genauso ist es auch mit der Stilentwicklung. Manchmal ist der Stil für den Menschen unwichtig, weil andere Dinge Priorität in seinem Leben haben. Dann kommt er in Situationen, in denen er plötzlich stilvoll auftreten soll, da braucht er Unterstützung. Große Politiker machen das so. Wenn wir an Frau Merkel oder Joschka Fischer denken, da ist eine große Veränderung mit Hilfe eines Stilberaters in Gang gesetzt worden. Ich biete meinen Kunden nach der Beratung einen Garderobencheck an. Hier lernen die Kunden sich durch meine Brille wahrzunehmen und erkennen, warum sie bestimmte Kleidungsstücke gerne anziehen und manche nicht. Das kann an der Farbe, an der Schnittführung, an der Passform oder am Stil liegen. Aus meiner Sicht ein ganz wichtiges Element der Beratung. Im nächsten Schritt gehe ich mit den Kunden Kleidung, Schuhe und/oder Brillen einkaufen. Ich habe Kunden, die aus der ganzen Bundesrepublik kommen, weil sie meine neutrale Beratung schätzen. Ich begleite sie auch zum Friseur. Und wenn es notwendig sein sollte gehen wir auch gemeinsam essen, falls Geschäftsessen anstehen und es Unsicherheiten in Bezug auf die Restaurantetikette gibt.

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Leichtigkeit beim Einkauf?

Astrid Fiedler: Meine Kunden wissen, was ihnen steht und können alles andere gepflegt ignorieren. Das spart unglaublich viel Zeit, anstrengende Aufenthalte in der Umkleidekabine und schont die Nerven.

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Pragmatische Tipps und Stylingideen?

Astrid Fiedler: Das sind Tipps, die meine Kunden sofort umsetzen können. Einfach und schnell, ich bin da absolut bodenständig. Was sagte neulich eine Kundin zu mir? „Frau Fiedler, ich hatte mich vor zwei Jahren zu einem Tuchbindeseminar bei Ihnen angemeldet. Ich wollte mal vortesten, wie eine Imageberaterin aussieht. Ich hatte eine total ablehnende Haltung. Meine Vorstellung von einer Imageberatung sah in etwa so aus: Blonde Frau in Highheels, angeklebte Wimpern und lange bemalte Fingernägel. Ich bin heute hier bei Ihnen, weil Sie sehr gute Arbeit machen und so bodenständig sind.”

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Sie wünschen sich mehr Attraktivität und Ausstrahlung?

Astrid Fiedler: Sie fühlen sich einfach schöööön

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Sie sparen nach der Imageberatung Zeit und Geld durch gezielte Einkäufe?

Astrid Fiedler: Meine Kunden machen keine Fehlkäufe mehr, das spart Geld. Sie wissen, was sie finden wollen und müssen nicht mehr in Bereichen suchen, die nicht zu ihnen passen, das spart Zeit

Jan H. Winter: Was macht Astrid Fiedler, wenn sie nicht berät oder trainiert?

Astrid Fiedler: Sie sitzt viel am Schreibtisch und arbeitet an Konzepten. Sie bereitet Workshops oder Vorträge vor. Sie ist Präsidentin vom Rednerclub Bergedorf und investiert dort eine Menge Zeit. Und im Sinne der Work-Life Balance geht sie gerne spazieren, kocht für Mann und Freunde, lässt sich zum Segeln einladen, ist gerne am Wasser und genießt das Leben.

Jan H. Winter: Astrid, Du hast einen Wunsch frei, was wünschst Du dir?

Astrid Fiedler: Vorträge auf großen Bühnen, das macht mir richtig Spaß

Jan H. Winter: Liebe Astrid Fiedler, herzlichen Dank für den DidS (Dialog in der Statuszeile), das Interview hat echt Spaß gemacht, jetzt weiß ich wieder warum ich in meinen Farben wirke! Vielen Dank und schöne Ostern.

Astrid Fiedler: Toll, lieber Jan. Mir hat es auch Spaß gemacht. Vielen Dank für Deine Fragen, Du hast meinem Gehirn Futter gegeben Dir wünsche ich auch schöne, entspannte Ostertage und eine gute Zeit.

http://www.imagekonkret.de

XING Profil: https://www.xing.com/profile/Astrid_Fiedler

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Jan H. Winter Jan H. Winter PremiumModerator

10.03.2014 DidS (Dialog in der Statuszeile) Gila Delbrück

94ster Dialog in der Statuszeile

Interview mit Gisela (Gila) Delbrück, CQM Master Coach aus Hamburg.

XING-Profil: https://www.xing.com/profile/GiselaGila_Delbrueck

Jan H. Winter: Hallo, Moin liebe Gila Delbrück, herzlich willkommen zum 94sten DidS (Dialog in der Statuszeile) Schön, dass Du Dir die Zeit nimmst für dieses Interview. Heute 11:05

Gila Delbrück: Hallo lieber Jan, Hamburger Deern grüßt Hamburger Jung bei strahlendem Sonnenschein in Deutschlands schönster Stadt! Heute 11:07

Jan H. Winter: Gila, hast Du heute schon Menschen glücklicher gemacht? Heute 11:07

Gila Delbrück: Tatsächlich – ja Beim allersten Telefon-Coaching heute Morgen mit einer Dame in Australien – dank skype ist das alles möglich. Heute 11:08

Jan H. Winter: Was ist Dein WARUM, warum machst Du was Du machst? Heute 11:08

Gila Delbrück: Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, daß man selbst aus den tiefsten Tiefen des Lebens wieder herauskommen kann – und zwar wie der berühmte “Phönix aus der Asche”. Und ich habe herausgefunden, wie das mit Leichtigkeit schafft. Diese Erfahrung gebe ich als Coach in meiner Praxis gern an Menschen weiter und freue mich jeden Tag darüber, wie es auch bei meinen Klienten funktioniert. Heute 11:10

Jan H. Winter: Was ist Dein Angebot als CQM Master Coach? Heute 11:10

Gila Delbrück: Ich kombiniere klassische Coaching-Methoden mit neuesten Erkenntnissen der Gehirnforschung, d.h. ich nutze das Wissen der Quantenphysik, dass Gedanken eine immense Wirkung haben. Heute 11:11

Jan H. Winter: Was ist CQM? Heute 11:11

Gila Delbrück: CQM – die Chinesische Quantum Methode – ist eine mentale Coaching Methode für alle Lebenslagen. Sie vereint immenses Wissen mit einer ganz einfach anzuwendenden Technik. CQM lässt manche Menschen wahre Quantensprünge in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung machen. Quantensprünge sind übrigens – laut Duden – „durch eine neue Idee, Entdeckung, Erfindung, Erkenntnis o.Ä. ermöglichter Fortschritt, der eine Entwicklung innerhalb kürzester Zeit ein sehr großes Stück voranbringt“ – und das erlebe ich jeden Tag. Heute 11:13

Jan H. Winter: Was macht Gila Delbrück anders als alle anderen? Heute 11:13

Gila Delbrück: Mein Lachen und meine Leichtigkeit, verbunden mit komplexem Wissen, Intuition und Lebenserfahrung. Heute 11:14

Jan H. Winter: Was ist energetisches Coaching? Heute 11:15

Gila Delbrück: Mit unseren Gedanken erschaffen wir das, was wir erleben – in jeder Sekunde! Das Problem dabei ist: nur wenige Prozent unserer Gedanken sind uns bewusst, aber der Rest ist ebenso aktiv und „vollautomatisch“, wir fliegen sozusagen auf Autopilot und erzeugen auch Ergebnisse, mit denen wir manchmal überhaupt nicht einverstanden sind! Viele im Unterbewusstsein abgespeicherte Ursprünge von Problemen oder Hindernissen lösen sich im energetischen Coaching durch fokussierte mentale Kraft auf. Das Leben wird leichter! Heute 11:20

Jan H. Winter: Wie kann ich CQM im Business nutzen? Heute 11:21

Gila Delbrück: CQM lässt sich immer dann einsetzen, wenn Dinge nicht so laufen, wie sie laufen könnten. Dabei kann es sich um Konflikte mit Mitarbeitern oder unter Kollegen handeln, aber natürlich auch um Schwierigkeiten in kleinen oder großen Projekten, die sich mit CQM aufdecken und neutralisieren lassen. Meine Klienten sind deshalb Angestellte ebenso wie Selbständige. Meist stecken ganz persönliche “Programme” dahinter, dass man an Grenzen stößt oder sich nicht so wohl fühlt, wie man se gern hätte. Heute 11:23

Jan H. Winter: Was kann ich von Dir als Coach erwarten? Heute 11:24

Gila Delbrück: Das Wichtigste für mich ist die absolute Verschwiegenheit gegenüber den Inhalten meiner Coaching Gespräche. Als zweiten Punkt möchte ich herausstellen, dass ich selbstverständlich absolut neutral bin gegenüber den Inhalten, die mit mir besprochen werden. Mir mir kann man über Dinge sprechen, die man noch nie mit jemandem besprechen mochte – ob aus Scham, Schuld oder Angst. Und natürlich bilde ich mich selbst immer weiter fort, nutze außer CQM ganz viele Coaching-Module und Motivationstechniken und ein unverbindliches Kennenlern Gespräch ist selbstverständlich. Heute 11:27

Jan H. Winter: Was ist ein CQM Erlebnisabend? Heute 11:27

Gila Delbrück: Die Hamburger haben Glück – der nächste CQM Erlebnisabend findet am 24. März in der Hamburger Uni statt. Gabriele Eckert, die diese Methode entwickelt hat, stellt sie persönlich vor. Sie spricht übrigens im September als überhaupt erste Frau auf dem Europäischen Motivationstag vor mehreren tausend Menschen und ist damit anerkannte Größe im Coaching und in der Motivation von Menschen! https://www.xing.com/events/cqm-erlebnisabend-24-marz-2014-gabriele-eckert-hamburg-1333188 Heute 11:29

Jan H. Winter: Was unternimmst Du um neue Kunden zu finden? Heute 11:29

Gila Delbrück: Die meisten meiner Klienten kommen auf Empfehlung, und das ist sicherlich bei dieser sehr persönlich geprägten Arbeit auch ganz normal. Ich bewege mich allerdings auch immer wieder in neuen Kreisen, gehe auf Xing-Veranstaltungen, bin im Netzwerk der Hamburger “Alsterrunde” und nutze Xing und Facebook. Und zwei- bis dreimal jährlich versende ich meinen Newsletter. Heute 11:30

Jan H. Winter: Was bedeutet Dir das Feedback Deiner Kunden? Heute 11:31

Gila Delbrück: Es macht mich glücklich, Menschen glücklicher zu machen Und wenn ich ca. 2 Wochen nach einer Sitzung mit meinen Klienten telefoniere und höre, wie gut es ihnen geht, freu ich mich mit. Ich mache mich tatsächlich gern entbehrlich! Heute 11:32

Jan H. Winter: Darf ich mit Dir das „was heißt das“ Spiel spielen? Was heißt das, wenn Du sagst: Ich bin “Die Frau für alle Fälle”? Heute 11:32

Gila Delbrück: Die Techniken, die ich anwende, lassen sich für alle erdenklichen Themen anwenden, ob es Krisen, Konflikte, Herausforderungen oder Stress sind – egal, ob im beruflichen oder privaten Bereich. Für alles, was nicht so läuft, wie es laufen könnte, bin ich Ansprechpartnerin. Heute 11:34

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Themen in meiner Praxis sind beispielsweise das Erleichtern von Belastungen aller Art, das Neutralisieren von Konflikten und Ängsten? Heute 11:34

Gila Delbrück: Die Bandbreite ist so groß, dass ich dafür sogar eine extra Seite auf meiner Homepage eingerichtet habe – da gibt es eine lange Liste der Themen, mit denen meine Klienten zu mir kommen: http://quantenspruenge.net/arbeitsweisen/a-bis-z-der-moglichkeiten Heute 11:36

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Ich unterstütze Sie gern dabei, mehr Leichtigkeit in Ihr Leben zu holen? Heute 11:36

Gila Delbrück: Viele Menschen fühlen sich so, als würden sie einen schweren Rucksack mit sich herumtragen. Dieser Rucksack ist z.B. gefüllt mit belastenden Erfahrungen, Erinnerungen und begrenzenden Glaubenssätzen. Wenn ich durch meine Arbeit diese Dinge Stück für Stück herausnehme, wird der Weg leichter und das gewünschte Ziel mit mehr Leichtigkeit erreicht. Heute 11:38

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Gern gebe ich Ihnen die Sicherheit, an Ihrer Seite zu sein und Sie auf Ihrem Weg zu begleiten? Heute 11:38

Gila Delbrück: Nicht jedes Thema lässt sich in einer einzigen Sitzung bearbeiten. Zum Beispiel gibt es gerade in Beziehungen eine Fülle von Einflüssen, die längerfristige Veränderungsprozesse beinhalten. Im Coaching wird dann nicht nur der Rucksack leichter, sondern neue Blickwinkel und Erkenntnisse über sich selbst funktionieren besser, wenn man regelmäßig daran arbeitet. Viele meiner Klienten lassen sich bei solchen Themen kontinuierlich von mir unterstützen. Damit z.B. das Verhältnis zu den Eltern, zum Partner oder den Kindern besser wird. Heute 11:41

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: nutzen Sie ihr Potenzial und werden mehr und mehr das, was Sie wirklich sein wollen? Heute 11:41

Gila Delbrück: Viele unserer Programme und Gedankenmuster haben wir von anderen übernommen, sind uns anerzogen worden oder unterliegen häufig auch kollektiven oder äußeren Einflüssen. Und wir ahnen nicht einmal, was uns von körperlichem Wohlgefühl, vom eigenen Glück und Erfolg abhält. Häufig sind es ganz tief sitzende, aus gutem Grund tief und sicher verborgene Erlebnisse, die zu begrenzenden Verhaltensmustern geführt haben können. Sie beeinflussen den eigenen Stresspegel, unsere Selbstliebe oder das Selbstbewusstsein. Wenn wir daran arbeiten, werden ganz neue Möglichkeiten sichtbar und machbar! Heute 11:43

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: erkennen Sie ihr Ziel und den Weg dorthin, hören mehr auf ihr Herz? Heute 11:43

Gila Delbrück: Durch den leichteren Rucksack können viele meiner Klienten überhaupt erst wieder den Kopf heben und nach vorn schauen, um Ziele zu entwickeln. Oft ist das Hamsterrad so übermächtig, dass es gar keine anderen Lösungen zu geben scheint. Wenn das Ziel dann sichtbar wird, ist es auch mehr und mehr möglich, Dinge sein zu lassen, die nicht gut tun – und sich stattdessen für das zu entscheiden, was man schon immer machen wollte! CQM ist in dieser Hinsicht für mich nicht weniger als der Schlüssel zum Glück! Heute 11:46

Jan H. Winter: Was macht Gila Delbrück, wenn sie nicht coacht? Heute 11:46

Gila Delbrück: Sie kümmert sich um ihre beiden Helden zuhause (Ehemann und Hund), spielt Tango auf dem Akkordeon und ist viel in der Natur, um aufzutanken. Heute 11:47

Jan H. Winter: Gila, Du hast einen Wunsch frei, was wünschst Du dir? Heute 11:47

Gila Delbrück: Ich fühle mich großartig und habe alle Werkzeuge in der Hand, damit es auch für mich so weitergehen kann. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir so viele Menschen entgegenbringen und wünsche mir, dass mehr Menschen ihr Leben ganz bewusst in die Hand nehmen und ich auch in Zukunft viele Menschen glücklicher machen darf! Heute 11:50

Jan H. Winter: Liebe Gila, herzlichen Dank für den DidS (Dialog in der Statuszeile), das Interview hat echt Spaß gemacht, da hab ich heute wieder einiges neu erfahren können! Vielen Dank. Heute 11:50

Gila Delbrück: Sehr gern und vielen Dank – bis zum nächsten Treffen an den Landungsbrücken, der Alster oder sonst wo im schönen Hamburg! Heute 11:51

http://www.quantenspruenge.net/

XING-Profil: https://www.xing.com/profile/GiselaGila_Delbrueck

Jan H. Winter Jan H. Winter PremiumModerator

25.02.2014 DidS (Dialog in der Statuszeile) Reiner Prühs

93ster Dialog in der Statuszeile

Interview mit Reiner Prühs, Unternehmer und Inhaber von workers-friend aus Hamburg.

XING-Profil: https://www.xing.com/profile/Reiner_Pruehs

Jan H. Winter: Hallo, Moin lieber Reiner Prühs, herzlich willkommen zum 93sten DidS (Dialog in der Statuszeile) Schön, dass Du Dir die Zeit nimmst für dieses Interview. Heute 09:34

Reiner Prühs: Moin, moin Jan, Vielen Dank für die Einladung zum DidS. Es freut mich, mal dabei sein zu dürfen. Heute 09:42

Jan H. Winter: Reiner wie kam es zu dem Firmennamen workers-friend? Heute 09:43

Reiner Prühs: Vor der Gründung überlegte ich, was meinen Anspruch in der Firma am besten ausdrückt. workers für Arbeiter, Beschaffer, Macher und friend für Freund. Für mich steht der Berater im Vordergrund aber auch der “Problemlöser”. Heute 09:45

Jan H. Winter: Du bietest Arbeitskleidung für diverse Berufe, warum gerade Arbeitskleidung? Heute 09:45

Reiner Prühs: Ganz einfach, ich habe lange in der Branche gearbeitet, kenne mich da aus. Es ist aber nicht nur die klassische Arbeitskleidung, sondern auch Schuhe, Handschuhe. Da wir hauptsächlich in der Gastronomie -Hotelerie unterwegs sind, kommen da Schürzen und Merchandising Produkte zu. Wir veredeln viel -mit Stick und/oder Druck. Es macht immer wieder Freude, die Kunden zu beraten und neue Ideen mit denen zu entwickeln. Heute 09:48

Jan H. Winter: Was macht Reiner Prühs mit workers-friend anders als alle anderen? Heute 09:48

Reiner Prühs: Wir beraten viel. Versuchen die Bedürfnisse des Kunden so zu decken, dass er lange Spaß daran hat. Wir bieten den normalen Standard an, wissen aber auch wie wir eigenständige Bekleidung für den Kunden entwickeln bzw. produzieren lassen können. Und das nicht unbedingt in großen Mengen aus Fernost, sondern auch in kleineren Mengen -ab 30 bis 50 Stück-. Das wird vor allem auch dann wichtig, wenn ein großer Kunde neue Mitarbeiter einstellt oder nur geringen Ersatzbedarf hat. Große Mengen kann -fast- jeder, aber klein und fein, da wird es bei einigen schon schwierig. Sie stoßen mit deren Produzenten auf Schwierigkeiten da diese hohe Stückzahlen für die Produktion benötigen. Ebenso sind die Lieferzeiten von ca. 3 Monaten vielen zu lange. Da wird oft an falscher Stelle gespart, wenn der Kunde dann mal die eventuellen Lagerkosten hinzu rechnet. Heute 09:53

Jan H. Winter: Welche Rolle nimmst Du bei workers-friend ein, den Verkäufer oder den Berater? Heute 09:54

Reiner Prühs: Ich bin durch meine Ausbildung eher der Verkäufer. Aber die Beratung ist ein Bestandteil eines jeden Verkäufers. Man muss nur seine Grenzen kennen. Ich hole mir schon Designer und/oder Textilingenieure hinzu. Man hat halt nicht von allem Ahnung. Heute 09:56

Jan H. Winter: Wer sind Deine Kunden? Heute 09:56

Reiner Prühs: Das schöne an meiner Branche ist, dass es kaum eine Firma gibt, die wir nicht bedienen könnten. Unsere Hauptkunden kommen aus der Gastronomie -Restaurants, Küchen, Hotels, Bars usw. Aber auch aus der Lebensmittelindustrie. Wir sponsern z.B. die deutsche Nationalmannschaft der Köche, dass ist immer ein großer, wenn auch teurer Spaß. Heute 09:58

Jan H. Winter: Was unternimmst Du um neue Kunden zu finden? Heute 09:58

Reiner Prühs: Ich bin ja die “Rampen Sau”! Ich bin gerne vor Ort und spreche mit den Kunden direkt. Natürlich verkaufen wir über den Online Shop und darüber kommen auch neue Kunden, aber am erfolgreichsten ist die Vorstellung vor Ort. Auch auf Messen konnte ich schon einige neue Kunden gewinnen. Elementar wichtig ist aber, Stammkunden zu halten und den Bedarf bei uns zu erweitern. Heute 10:00

Jan H. Winter: Was ist an Arbeitskleidung besonders? Heute 10:00

Reiner Prühs: Arbeitskleidung hat verschiedene Ansprüche. Zunächst soll sie den Träger schützen. Vor Schmutz aber auch vor Verletzungen. Das wird am deutlichsten bei den Schuhen. Die zum Beispiel Zehenschutzkappen haben, rutschfest sind. Sie muss aber auch funktionell sein. Zum Beispiel genügend Taschen für Werkzeug oder Zubehör. Sie sollte lange halten, also abriebfest sein. Zum Teil sorgt sie natürlich auch dafür, daß die bearbeiteten Produkte geschützt werden, denke nur an staubfreie Räume. Und sie soll gut aussehen. Nimm mein Lieblingsbeispiel: Du bist an der Elbe in einem Top-Restaurant. Du siehst, wieviel Mühe sich der Inhaber bei der Einkleidung der Mitarbeiter macht und dann schau mal auf die Schuhe! Zum Teil ohne Worte: Heute 10:06

Jan H. Winter: Welchen Stellenwert hat Corporate Ware für Unternehmen? Heute 10:06

Reiner Prühs: Ich glaube, es wird immer wichtiger, denn die Unternehmen müßen sich immer mehr von ihren Wettbewerbern unterscheiden. Und das tun sie dadurch, daß sie ihre Mitarbeiter uniformieren. Da wir das auch für kleine Einheiten hinbekommen, steigt die Nachfrage. Auch für den Glaser um die Ecke oder den kleinen Stehimbiss. Heute 10:10

Jan H. Winter: Was ist ein Bekleidungs CI? Heute 10:10

Reiner Prühs: Die Firmen geben sich Mühe mit dem Briefbogen und der Visitenkarte. Corparate Identity, aber bei der Bekleidung hapert es oft. Wir schließen diese Lücke. Schauen uns an, welches CI hat er und versuchen es auf die Kleidung zu übertragen. Heute 10:12

Jan H. Winter: Wieviel Modedesign steckt in workers-friend? Heute 10:12

Reiner Prühs: Ich hoffe viel! Aber es ist nicht nur Mode, sondern auch Funktionalität. Die Kleidung, Schuhe, Handschuhe müssen gut aussehen aber sie müssen auch dafür Sorge tragen, dass sie die Mitarbeiter schützen vor eventuellen Risiken, wie z.B. ausrutschen, Schnittverletzungen. Und sie müssen bequem sein. Es muss eben alles passen. Heute 10:15

Jan H. Winter: Ist Arbeitsschutzkleidung heute mehr als Blaumann und Sicherheitsschuhe? Heute 10:15

Reiner Prühs: Auf jeden Fall. Die Klassiker bekommst du beim Discounter. Aber die Produkte mit der Funktionalität wie es der Kunde wünscht und braucht, eventuell veredelt mit Druck oder Stick beim Fachhändler. Ich kenne einige Marktbegleiter, die neben ihrem originären Geschäft -technische Produkte- oft Arbeitskleidung anbieten. Davon verstehen sie wenig und das merkt der Kunde dann oft. Schuster bleib bei deinen Leisten. Heute 10:18

Jan H. Winter: Darf ich mit Dir das „was heißt das“ Spiel spielen? Was heißt das, wenn Du sagst: Ausfallzeiten der Mitarbeiter minimieren? Heute 10:19

Reiner Prühs: Ich habe einen Kunden aus der Hotellerie. Da ist es so, dass die Zimmermädchen ihre Schuhe selbst kauften. Diese natürlich günstigst. Mit der Konsequenz, dass die Damen oft in den Bädern ausrutschten und sich verletzten. Dadurch waren sie krank und der Kunde hatte trotzdem die Lohnkosten zu tragen. Ich konnte ihn überzeugen, durch ordentliche Berufsschuhe die rutschfest sind seine Mitarbeiter zu schützen. Er hat es gemacht und somit die Ausfallkosten auf null gesenkt. Oft wird an der falschen Stelle gespart. Heute 10:22

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Schuhe gewählt für den richtigen Einsatz? Heute 10:22

Reiner Prühs: Falsche Schuhe schützen oft nicht. Nicht nur wie im obigen Beispiel, sondern auch zum Schutz für Gelenke und Muskulatur. Und dabei gut aussehen. Der Schlachter benötigt zum Beispiel einen anderen Schuh als der Koch. -Beim Schlachter sollte kein Fleisch im Profil hängen bleiben- Aber beide Schuhe müssen sehr rutschfest sein. Der Kellner benötigt Schuhe, die antistatisch sind, damit der Gast bei einer eventuellen Berührung nicht einen “Schlag” bekommt. Und der Mauerer benötigt Schuhe, die Durchtrittsicher sind und eine Zehenschutzkappe haben. Heute 10:26

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: wir ermitteln die Bedarfe in Ihrem Unternehmen? Heute 10:26

Reiner Prühs: Wir schauen, was benötigt der Kunde. Welche Kleidung braucht er, welches Schuhwerk. Hat er bestimmte Vorschriften zu erfüllen. Was sagt die Berufsgenossenschaft? Was muss er schützen. Fragen die im Vorwege geklärt werden müssen. Heute 10:27

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Wir haben frische Ideen für Ihr textiles Corporate Design? Heute 10:28

Reiner Prühs: Trutschig war gestern! Auch der Landwirt aus Büttenwarder will frisch und modern aussehen, dabei alle Funktionen der Kleidung haben. Vor allem wenn er mit dem Kunden in Kontakt kommt. Arbeitsbekleidung und -schutz muss nicht altbacken sein, sondern modern, sportlich und chic. So wie der Kunde gesehen werden will, so möchten wir ihn anziehen. Heute 10:31

Jan H. Winter: Was macht Reiner Prühs, wenn er nicht mit workers-friend unterwegs ist? Heute 10:31

Reiner Prühs: Ich habe eine wundervolle Familie, ich koche gerne und spiele Golf. Heute 10:33

Jan H. Winter: Reiner, Du hast einen Wunsch frei, was wünschst Du dir? Heute 10:34

Reiner Prühs: Ich bin zurzeit sehr zufrieden. Natürlich kann in der Firma immer mehr gehen. Aber auch hier ist die Tendenz gut. Ich wünsche mir, dass in der kommenden Bundesliga Saison mindestens ein Hamburger Verein in der ersten Liga vertreten ist. Heute 10:36

Jan H. Winter: Lieber Reiner herzlichen Dank für den DidS (Dialog in der Statuszeile), das Interview hat echt Spaß gemacht, da hab ich heute wieder einiges dazu gelernt! Vielen Dank. Heute 10:37

Reiner Prühs: Mir hat es auch viel Spaß gemacht! Heute 10:37

http://www.workers-friend.de

XING-Profil: https://www.xing.com/profile/Reiner_Pruehs

Jan H. Winter Jan H. Winter PremiumModerator

14.02.2014 DidS (Dialog in der Statuszeile) Tanja Königshagen

92ster Dialog in der Statuszeile

Interview mit Tanja Königshagen, Unternehmerin und Kommunikationsexpertin aus Hamburg.

XING-Profil: https://www.xing.com/profile/Tanja_Koenigshagen

Jan H. Winter: Hallo, Moin liebe Tanja Königshagen, herzlich willkommen zum 92sten DidS (Dialog in der Statuszeile) Schön, dass Du Dir die Zeit nimmst für dieses Interview. Heute 11:06

Tanja Königshagen: Hallo Jan, guten Morgen! Herzlichen Dank für die Einladung zum Interview. Ich freue mich dabei zu sein. Heute 11:08

Jan H. Winter: Welchen Roten Faden hast Du denn heute schon aufgenommen? Heute 11:08

Tanja Königshagen: Heute Morgen habe ich erst einmal begonnen, neue Beiträge in das Portal hamburg.business-on.de einzustellen. Und danach hat mir ein Kunde einen Entwurf für einen Flyer zugeschickt mit der Bitte, inhaltlich draufzuschauen. Heute 11:11

Jan H. Winter: Was ist einfacher, Marketing für Mensch oder Tier? Heute 11:11

Tanja Königshagen: Mensch und Tier – beides sind für mich sehr spannende Themen. Manchmal ist es allerdings leichter, Menschen für tierische Themen zu begeistern, gerade wenn der berühmte Kuschelfaktor mit im Spiel ist. Heute 11:14

Jan H. Winter: Was ist Dein WARUM, warum machst Du was Du machst? Heute 11:14

Tanja Königshagen: Meine Motivation für Kultur- und Sozialmarketing ist zum einen der Mensch und die menschliche Kommunikation. Darüber hinaus sind aus meiner Sicht Kultur und Bildung wichtige Stützpfeiler unserer Gesellschaft. Und finde ich es ganz wichtig, soziale Verantwortung zu übernehmen und sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Genau das sind die Themen der vielen kulturellen Einrichtungen, sozialen Projekte usw. Und dies führe ich in meiner beruflichen Tätigkeit zusammen, indem ich unter anderem gemeinnützige Einrichtungen strategisch berate und sie in ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstütze. Heute 11:22

Jan H. Winter: Welche Rolle spielt der Verkauf für Dich? Heute 11:22

Tanja Königshagen: Verkauf ist natürlich ein ständiges Thema. Einen Großteil meiner bisherigen Aufträge als Beraterin habe ich bisher über persönliche Kontakte und Weiterempfehlung von zufriedenen Kunden erhalten. Das ist erst einmal eine angenehme Situation. Und doch ist es wichtig, immer am Ball zubleiben. Ich bin viel auf Netzwerkveranstaltungen in Hamburg und Umgebung unterwegs, um mich bekannt zu machen und immer wieder neu ins Gespräch zu bringen. Und das Online-Portal hamburg.business.on.de finanziert sich durch Werbung und PR-Möglichkeiten, die Kunden für ihre Unternehmenskommunikation nutzen. Hier ist natürlich kontinuierliche Akquise nötig. Heute 11:33

Jan H. Winter: Kultur und Business, wie bringst Du das unter einen Hut? Heute 11:33

Tanja Königshagen: Meine beruflichen Themen bewegen sich schon seit vielen Jahren zwischen Kultur und Wirtschaft, Nonprofit und Profit. Aus meiner Sicht bedingen sich Kultur und Wirtschaft gegenseitig und stehen zunehmend im Dialog miteinander. Kultur stiftet Identität und hält unsere Gesellschaft zusammen. Kulturelle Projekte müssen heutzutage in der Regel auch die betriebswirtschaftliche Seite ihres Vorhabens berücksichtigen. Sehr häufig benötigen sie zudem finanzielle Unterstützung. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Unternehmen, die kulturelle Zwecke fördern, um den Standort zu stärken und um sich gesellschaftlich zu engagieren. Ich habe als Marketing- und PR-Beraterin wie auch für Business-on Hamburg immer wieder mit beiden Bereichen zu tun und finde diese Kombination auch sehr spannend. Heute 11:42

Jan H. Winter: Wie bist Du zum Fundraising gekommen? Heute 11:43

Tanja Königshagen: Ich habe zwölf Jahre für Hagenbeck gearbeitet. In dem Jahr, als ich dort anfing, wurden die Stiftung Tierpark Hagenbeck und der Verein der Freunde des Tierparks gegründet – beides Spenden sammelnde Einrichtungen, die sich für den Erhalt des Tierparks einsetzen. Als Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing habe ich viel zum Auf- und Ausbau der beiden Einrichtungen beigetragen und bin so in das Thema Fundraising hineingewachsen. Während meines berufsbegleitenden Studiums zur Kultur- und Bildungsmanagerin habe ich dann das Thema Fundraising vertieft und auch meine Abschlussarbeit in dem Bereich geschrieben. Heute 11:49

Jan H. Winter: Was machst Du in Deinem Online Portal Business-on Hamburg anders als alle anderen Portale? Heute 11:49

Tanja Königshagen: Business-on ist eine bundesweite Gruppe regionaler Portale für Unternehmensnachrichten, allgemeine Wirtschaftsthemen und Fachthemen wie Recht, Steuern, Finanzen und Marketing. Die Gruppe ist seit 2006 am Markt vertreten, das Hamburger Portal gibt es seit 2008. Das Besondere ist, regionale Wirtschaftsthemen aufzugreifen und auch kleinen und mittleren Unternehmen eine Plattform zu bieten. Damit hat Business-on eine Lücke in den Medien geschlossen. Unsere Stärke ist darüber hinaus, unseren Kunden sehr individuelle Präsentationsmöglichkeiten zusammenzustellen und sie im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit und Werbemaßnahmen intensiv zu beraten. Heute 11:59

Jan H. Winter: Wer sind Deine Kunden? Heute 12:00

Tanja Königshagen: Um gleich mit Business-on Hamburg weiterzumachen: Das Angebot richtet sich an Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler, Start-ups, die ihren Betrieb bekannt(er) machen wollen oder ihre Expertise in Form von Fachbeiträgen darstellen möchten und andererseits an alle Wirtschafts- und Business-Interessierten, die die Themen lesen. Unsere Stärke ist darüber hinaus, unseren Kunden sehr individuelle Präsentationsmöglichkeiten mit Text, Bild und zunehmend auch Bewegt Bild zusammenzustellen und sie im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit und Werbung umfassen zu beraten. Heute 12:08

Jan H. Winter: Darf ich mit Dir das „was heißt das“ Spiel spielen? Was heißt das, wenn Du sagst: Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising sind „Dauerbaustellen“? Heute 12:09

Tanja Königshagen: Unternehmen und Organisation müssen sich – genau wie ich es für mich schon beschrieben habe – immer wieder ins Gespräch bringen, um Gäste ins Haus zu holen, Leistungen zu verkaufen oder Spenden zu sammeln. Das bedeutet, immer wieder neue Themen zu finden, mit denen man seine Zielgruppe anspricht. Heute kommt außerdem ja noch hinzu, dass die Kanäle, über die man seine Zielgruppe erreicht, immer vielfältiger werden. Da gibt es täglich etwas zu tun, um mit Kunden, Gästen oder Förderern aktiv im Dialog zu sein und sie auch langfristig zu binden. Heute 12:14

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Heute gebe ich als unabhängige Beraterin mein Know-how weiter und verknüpfe mehr denn je die vielfältigen Aspekte von Nonprofit-Sektor, Wirtschaft, Staat und verschiedenen Branchen miteinander? Heute 12:15

Tanja Königshagen: Mittlerweile habe ich mehr als 25 Jahre in verschiedenen Fachgebieten und Branchen zusammengetragen – ich habe auf Medienseite für Verlag und Redaktion gearbeitet und für verschiedene Wirtschaftsunternehmen und gemeinnützige Einrichtungen. Alle Bereiche haben Besonderheiten und die Menschen ticken jeweils ein bisschen anders. Das zu kennen und darüber vernetzen zu können, ist eine meiner Stärken. Heute 12:23

Jan H. Winter: Was heißt das, wenn Du sagst: Von der „Servicewüste Deutschland“ kann man sicher nicht sprechen, aber es bleibt immer Potenzial für Verbesserungen!? Heute 12:23

Tanja Königshagen: Ich denke, es hat in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen ein Umdenken stattgefunden, was die Ansprache und den Umgang mit Kunden angeht. Gerade, wenn es um Dienstleistungen jeder Art geht, schauen Kunden Zunehmens stark auf guten Service. Das ist in vielen Unternehmen angekommen – und ein guter Punkt, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Auch bei Spenden sammelnden Einrichtungen ist es unerlässlich, den Spendern das Gefühl zu geben, willkommen zu sein, um sie darüber zu langfristigen Unterstützern zu machen. Im Alltag erlebe ich es dennoch immer noch recht häufig, dass sich diese Denke nicht in jedem Dienstleistungsunternehmen bis zu jedem Mitarbeiter herumgesprochen hat. Insofern hoffe ich – und arbeite im Rahmen meiner Projekte daran -, dass es noch mehr Bewusstsein für eine gute Kunden- und Serviceorientierung gibt. Heute 12:31

Jan H. Winter: Was macht Tanja Königshagen, wenn sie nicht kommuniziert oder berät? Heute 12:31

Tanja Königshagen: In meiner Freizeit bin ich sehr gern draußen – im eigenen Garten und in der Natur, um Tiere und Pflanzen zu beobachten. Und ich sitze gern und viel an der Nähmaschine. Das ist jeweils ein sehr schöner und spannender Ausgleich zu meiner beruflichen Kopf- und Computerarbeit. Heute 12:34

Jan H. Winter: Tanja Du hast einen Wunsch frei, was wünschst Du dir? Heute 12:35

Tanja Königshagen: Wenn ich diesen Wunsch auf das Berufliche Umfeld beziehe, dann möchte ich Business-on Hamburg mit einem größeren Team und Kooperationspartnern weiter ausbauen und noch mehr Kunden gewinnen, die das Potenzial der Unternehmenskommunikation für sich erfolgreich nutzen. An der Erfüllung des Wunsches arbeite ich natürlich … Heute 12:38

Jan H. Winter: Liebe Tanja herzlichen Dank für den DidS (Dialog in der Statuszeile), der hat echt Spaß gemacht, es war mir ein großes Vergnügen heute dieses Interview mit Dir zu führen! Danke. Heute 12:38

Tanja Königshagen: Mir hat das Interview mit Dir und in dieser besonderen Form auch sehr viel Spaß gemacht! Herzlichen Dank dafür, lieber Jan! Ich hoffe, dass noch viele weitere Gesprächspartner von Dir das so erleben dürfen und ich bin gespannt auf die nächsten DidS. Heute 12:43

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