Roger Klimek Roger Klimek PremiumModerator

Hausbaumesse im Energiehauspark mit 25 Ausstellern und Familienprogramm

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Energiehauspark,

erstmals veranstaltet der Energiehauspark in Innsbruck eine eigene Hausbaumesse zum Thema Hausbau, Sanieren, Finanzieren&Förderungen und Heizen&Kühlen. 25 Aussteller werden dazu ihre Produkte und Dienstleistungen vor Ort präsentieren.

Wann? 24. bis 26. Mai 2013 täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr
Wo? Im Energiehauspark Innsbruck, Bleichenweg 13-17, 6020 Innsbruck
Eintritt? Für Erwachsene € 3,--, für Kinder und Jugendliche bis 18 freier Eintritt

(Parkmöglichkeiten am DEZ Areal)

Nebenbei gibt es ein tolles Programm für die ganze Familie:
O Landeskriminalamt Innsbruck - Sicherheitstipps für Ihr Eigenheim
O Berufsfeuerwehr Innsbruck – Löschtrainervorführung und Einsatzvorführungen
O Hüpfburg
O Ponyreiten
O Kinderanimation im Raiffeisen Wohncenter
O Klettern im Hochseilgarten des Intersport Eybl

Weiters möchten wir Sie darauf hinweisen, dass am 21. Mai 2013 die Hausbaumesse in der Tiroler Tageszeitung mit dem neuen Energiehauspark-Magazin beworben wird. Darin finden Sie das Programm zur Messe, den Lageplan und die Übersicht zum Energiehauspark. Das Magazin berechtigt Sie zudem zum freien Eintritt, gemeinsam mit einer Begleitperson.

Weitere Infos finden Sie auch auf der Homepage unter http://www.energiehauspark.com/Messe.

Der Energiehauspark freut sich auf Ihren Besuch bei der Hausbaumesse 2013.

Michaela Rovara Michaela Rovara

Einladung zur Veranstaltung "Smart Energy & Smart Solutions" am 10. April 2013 in Innsbruck

Unser Energiesystem befindet sich im Umbruch.
Mehr Effizienz und mehr Erneuerbare sind das Ziel, "intelligente Vernetzung" der Weg.
Smart Grid, Smart City & Smart Home bringen neue Herausforderungen aber auch neue Chancen für Anbieter von IT- und Energie-Lösungen. Rahmenbedingungen, wie der von der EU geforderte Rollout von Smart Meter und die Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie beschleunigen diese Entwicklung und fördern neue Geschäftsmodelle und Marktteilnehmer.

Welche Lösungen braucht es, um unsere Energie- und IT-Netze intelligent zu verknüpfen?
Welche Chancen bringt der Trend „Smart Energy“ für Ihr Unternehmen?
Diese Fragen wollen wir mit Partnern der Cluster Informationstechnologien und Erneuerbare Energien Tirol diskutieren und eine branchenübergreifende Zusammenarbeit anregen und Sie herzlich zur Informationsveranstaltung einladen

Datum: Mittwoch, 10. April 2013
Zeit: 13:30 - 16:30 Uhr
Ort: Standortagentur Tirol, Ing.-Etzel-Str. 17, 2. OG, 6020 Innsbruck

Anmeldung
Die Teilnahme ist für Clustermitglieder der Standortagentur Tirol kostenlos. Um Anmeldung online unter http://www.standort-tirol.at/smartenergy bis spätestens 5. April 2013 wird gebeten.

Nähere Informationen finden Sie auf http://www.standort-tirol.at

Günther Herkommer Günther Herkommer

Energie sparen, aber nicht um jeden Preis!

Das ist ein zentrales Thema, welches ein Team aus Informatikern, Bauphysikern, Energiefachleuten und Architekten seit über 2 Jahren umtreibt. Jetzt hat die alphaEOS AG aus Degerloch ihr nachrüstbares Produkt, alpha.one, die intelligente und energieeffiziente Heizungssteuerung in den Markt gebracht. Das kostengünstige System (rund 10 Euro Kosten je Quadratmeter) ist in jeder Wohnung mit Heizkörpern einsetzbar. Mit dieser selbstlernenden Steuerung kann der Mieter oder Eigentümer die Temperatur in den verschiedenen Räumen seiner Wohnung nach seinen Bedürfnissen über eine App regeln. Die Wohnung ist dann warm, wenn er es haben möchte. Nicht früher oder auch nicht später.

Zusätzlich berechnet das System raumindividuell die optimale Absenktemperatur, so dass es nicht zu Kondensation und Feuchtigkeitsschäden kommen kann. Wenn die Luftfeuchtigkeit im Raum zu hoch ist, gibt alpha.one dem Nutzer einen Hinweis zum Lüften. So wird Schimmelpilz vermieden.

Das System kann in einer halben Stunde installiert werden, kabellos und energieautark. Die Steuerungseinheit von alpha.one kommuniziert mit den Sensoren, die neben Temperatur und Feuchtigkeit auch Helligkeit im Raum messen. Sie integriert selbstlernend die aktuelle Wetterprognose und die physikalischen Eigenschaften der Wohnung in die Berechnung des Heizvorgangs mit ein. Tests haben ergeben, dass Nutzer mit alpha.one ihren Heizungsenergiebedarf um bis zu 40 % senken können.

Damit ist alpha.one eine erste und sehr wirtschaftliche Sanierungsmaßnahme. Weitere Infos unter http://www.alphaeos.com

Mit freundlichen Grüßen
Günther Herkommer

Roger Klimek Roger Klimek PremiumModerator

Welche Möglichkeiten es gibt, Wohnen zeitgemäß und leistbar zu machen, weshalb man beim thermischen Sanieren nicht zuwarten soll

Eine aktuelle Frage zu Beginn: Seit rund einem Monat gibt es wieder den so genannten Sanierungsscheck, mit dem die thermischen Sanierungen von Wohnungen und Häusern gefördert werden. Im Vorjahr wurden die Mittel nicht voll ausgeschöpft. Lässt sich bereits absehen, wie die Akzeptanz in diesem Jahr ist?

Roger Klimek: Die Menge der bei Raiffeisen eingereichten Förderanträge entspricht etwa dem Vorjahresvolumen. Das bewerte ich positiv. Auf Grund der Sanierungsmaßnahmen in den letzten Jahren wird die angesprochene Zielgruppe ja kleiner. Aber es gibt in ganz Österreich immer noch sehr viel Potenzial.

Beim Sanierungsscheck wurden einige Verbesserungen vorgenommen – so gibt es einen so genannten Konjunkturbonus für alle, die ihr Vorhaben rasch beginnen wollen. Auch beim mehrgeschossigen Wohnbau gibt es Änderungen. Ist das aus Ihrer Sicht ausreichend oder würden Sie sich weitere Verbesserungen wünschen?

Klimek: Der Konjunkturbonus und die anderen Maßnahmen sind zu begrüßen. Dadurch werden sanierungswillige Immobilienbesitzer noch besser unterstützt. Gleichzeitig werden Bauwirtschaft und Baunebengewerbes angekurbelt.

Wir sanieren unsere Gebäude, um gegen Energiepreissteigerungen gewappnet zu sein. Noch ist ja Energie verhältnismäßig günstig. Aber es wird Preissteigerungen geben. Dann werden alle sanieren.

Dann werden aber die Fördergelder nicht mehr ausreichen, um alle Sanierer zu bedienen. Darum empfehle ich: gleich sanieren! Nicht zuletzt auch der Umwelt und nachfolgender Generationen zuliebe. Im "mehrgeschossigen Wohnbau" ist die Hausverwaltung für Sanierungen zuständig. Durch die Größe der Gebäude ist die Hebelwirkung für Umweltschutz und Energieeinsparung noch größer. Anreize für die Hausverwaltungen würden noch mehr Dynamik in die energetische Sanierung bringen.

Zum Immobilienmarkt allgemein: Es scheint, dass die Immobilienpreise immer weiter zulegen. Wer kann sich das noch leisten, fragen viele? In städtischen Ballungszonen ist leistbares Wohnen für Jungfamilien eine Seltenheit. Wie könnte man hier gegensteuern?

Klimek: Wir von Raiffeisen suchen nach Lösungen, um den Menschen leistbaren und zeitgemäßen Wohnraum zu ermöglichen.

Dafür gibt es in anderen Ländern und Städten, wie z. B. in Zürich, tolle und nachahmenswerte Referenzprojekte. Der klassische Raiffeisen-Ansatz der "Hilfe zur Selbsthilfe" war in Zürich die Grundlage für neu gegründete Wohnbaugenossenschaften. Das ging dort so: Die Genossenschaft baut gemeinsam und ist auch Eigentümer. Die monatlichen Mietkosten sind geringer als auf dem freien Markt, der Mieter ist als Genossenschaftsmitglied auch Miteigentümer und gleichzeitig mit einem unbefristeten Mietvertrag ausgestattet. Da die einzelnen Wohnungen auf dem freien Markt im Lauf der Zeit nicht verkauft werden, verteuert sich der Wohnraum nicht laufend.

Hat die im Vorjahr eingeführte Immobilienertragsteuer einen zusätzlichen Preisschub bewirkt oder ist die Einführung der neuen Steuer ohne wesentliche Auswirkungen auf den Markt geblieben?

Klimek: Hier hat es aus meiner Sicht keine weiteren Preisanstiege gegeben. Der Markt bewegt sich ohnehin schon auf entsprechend hohem Niveau und ist in Teilen Österreichs bereits ziemlich ausgereizt (Beispiel: Teile Wiens, Salzburg Stadt sowie Innsbruck und Umgebung). Naturgemäß wird durch Immobilienverkäufer versucht, den bestmöglichen Verkaufspreis zu erzielen. Die Immobiliensteuer ist aber kein zusätzlicher Preistreiber.

Änderungen gab bzw. gibt es auch bei Immobilienschenkungen. Nach der Anhebung der Bemessungsgrundlage für die Grundbucheintragungsgebühr dürfte spätestens ab dem nächsten Jahr auch die Grunderwerbsteuer bei Schenkungen höher ausfallen. Was ist Ihr Tipp an Immobilienbesitzer, die ihre Vermögensweitergabe bereits zu Lebzeiten regeln wollen: Sollen sie die Übertragung Ihres Besitzes vorziehen?

Klimek: Ein klares Ja! Es gibt ausreichend transparente und rechtlich einwandfreie Möglichkeiten (Wohnrecht, Fruchtgenussrecht,…), um das Eigentum zu übertragen (meist von Eltern auf die Kinder), aber bis zum Tod selbst nutzen zu können. Egal, ob als Bewohner oder Vermieter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Vermögensübertragungen auch unter steuerlichen Gesichtspunkten künftig günstiger werden.

Ein weiterer Aspekt ist, dass Regelungen zu Lebzeiten für alle Beteiligten meistens günstiger ausfallen als in Form eines Nachlasses. Wir empfehlen die Beratung durch einen Notar oder darauf spezialisierten Rechtsanwalt. Diese Investition ist es wert! Die Raiffeisenbank vor Ort hat hier für Interessenten immer den richtigen Tipp parat, denn jede Raiffeisenbank verfügt über ein umfangreiches Netzwerk.

Vielen Dank für das Gespräch.

Roger Klimek Roger Klimek PremiumModerator

Innovatives Bauherrenmodell - Lernen Sie Ihren zukünftigen Nachbarn kennen!

Hallo liebe Energiehauspark-Besucher,

zuerst den Nachbarn suchen und dann bauen? Wie das funktionieren kann und wer dabei behilflich ist, kann man sich im Rahmen einer Veranstaltung genau ansehen. Da wird auch bereits ein konkretes Projekt mit einem Grundstück in Tirol angeboten. Achtung: Teilnehmerzahl bei nur 30 Personen. Melden Sie sich bei Interesse schnell an. Anmeldevorgang: Siehe Link!

http://www.energiehauspark.com/lernen-sie-ihren-zukunftigen-nachbarn-kennen-veranstaltung-im-energiehauspark-am-27-03-2013/

Wir freuen uns, Sie bei der Veranstaltung begrüssen zu dürfen.

Freundliche Grüße

Roger Klimek