Mathias F. Tretschog Mathias F. Tretschog Moderator

Serie: Europa und seine Länder - Polen, Estland und die Slowakei

In der Reihe "Europa und seine Länder" stellen die jeweiligen Landesvertretungen sich und ihre Länder vor. Unternehmen, die an der Anbahnung, Entwicklung und Optimierung von länderübergreifenden Geschäftsbeziehungen interessiert sind, erfahren so, wer sie dabei persönlich und vor Ort unterstützen kann und Interessierte können einiges über Land, Leute, Kulturen, Sitten, Bräuche, Wirtschaft, Recht und vieles mehr erlesen.

Aktuell stellen sich vor:

► Polen - Jaroslaw aus Warschau
- Internationales Business (Carleton University - Ottawa) Kanadische Zertifizierung FITT - Internationales Trading
- Bevorzugte Projekte: Firmengründung in Polen, Niederlassungen oder Tochterfirmen in Polen, Investitions- und Unternehmensberatung, Suche und Auswahl von Fachkräften in Polen
- Sprachen: Polnisch (Muttersprache), Deutsch, Englisch

Zahlen, Daten, Fakten über Polen
http://www.kompetenzteam-europa.com/kompetenzteam-europa/polen/zahlen-daten-fakten/

► Estland - Terje aus Tallinn
- Doktorantin Standortmarketing Baltikum (Universität Tartu)
& Master Öffentliche Verwaltung (Universität Tallinn)
- Bevorzugte Projekte: Marktforschung, Marktanalysen Marketing und Marketingkommunikation, Beratung bei Gründung von Niederlassungen, Werbung, Design und Webdesign
- Sprachen: Estnisch (Muttersprache), Russisch, Deutsch, Englisch

Zahlen, Daten, Fakten über Estland
http://www.kompetenzteam-europa.com/kompetenzteam-europa/estland/zahlen-daten-fakten/

► Slowakei - Stanislav aus Bratislava
- Dr. der Rechte (Univerzita Pavla Jozefa Šafárika Košice)
- Bevorzugte Projekte: Personal- und Auftragsvermittlung, Beratung bei Firmengründungen in der Slowakei, Beratungen zu Steuern, Recht und Buchhaltung, Volkskunst und traditionelle slowakische Produkte
- Sprachen: Slowakisch (Muttersprache), Tschechisch, Deutsch, Englisch

Zahlen, Daten, Fakten über die Slowakei
http://www.kompetenzteam-europa.com/kompetenzteam-europa/slowakei/zahlen-daten-fakten/

►Workshops in Berlin und Online-Seminare
- Polen: Wiederholung in 2014
- Estland: November 2013
- Slowakei: Dezember 2013
- Entsendung von Expats: Januar 2014 / Anmeldeschluss November 2013
http://www.kompetenzteam-europa.com/workshops/

Das Kompetenzteam Europa ist eine Initiative zur Förderung internationaler Unternehmenskooperationen. Dazu stehen neben Unternehmensberatern, Marketing- und Vertriebsexperten u.s.w. Ansprechpartner in den jeweiligen Zielländern direkt vor Ort bereit, die die persönliche Betreuung bei der Gründung von Niederlassungen übernehmen können oder die Sie bei der Anbahnung von Handelsbeziehungen unterstützen werden.

Gemeinsam Nutzen stiften - wir vernetzen Unternehmen europaweit und darüber hinaus!

Mathias Tretschog
Gründer, Inhaber und Unternehmensführung Kompetenzteam Europa
http://www.kompetenzteam-europa.com/leistungen/%C3%BCber-den-gr%C3%BCnder/

Mathias F. Tretschog Mathias F. Tretschog Moderator

Webinare und Workshops in Berlin 4. Quartal 2013 - Internationale Handelsbeziehungen für KMUs

SpiegelOnline 14.08.2013 "Ende der Rezession: Europa berappelt sich! Darauf hat die Euro-Zone lange gewartet - nach anderthalb Jahren gibt es in der Währungsunion wieder Wachstum. Auch andere Zahlen sprechen für einen Aufschwung. Mit Blick auf Deutschland sagt Ifo-Konjunkturchef Carstensen: "Alles geht in die richtige Richtung - nach oben."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-zone-wieder-wachstum-im-zweiten-quartal-a-916561.html

Europa rückt immer näher zusammen, starker internationaler Handel ist die Garantie für Wachstum und Wohlstand - weltweit! So bleibt nicht aus, das sich Unternehmen auch in ihrer Mitarbeiterstruktur verändern müssen, Mitarbeiter unterschiedlichster Nationalitäten und Sprachenvielfalt werden mittelfristig das Bild auch von kleinen und mittleren Unternehmen bestimmen.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) machen den wesentlichen Bestandteil der europäischen Wirtschaft und Industrie aus. Etwa 23 Millionen KMU, die es derzeit in der Europäischen Union gibt, stellen 99 % aller Unternehmen und beschäftigen bis zu 80 % der Arbeitnehmer.

Internationale Handelsbeziehungen werden durch die Globalisierung immer bedeutender, auch für kleine und mittlere Unternehmen. Die Suche nach neuen Absatz- und Beschaffungsmärkten, Steigerung des Wachstums durch größeres Marktvolumen, Nachfrage nach eigenen Produkt aus dem Ausland, Investitionsfördermaßnahmen durch die ausländischen Staaten können den eigene Absatz stimulieren.

Damit bei zukünftigen Wachstumschancen auch verstärkt KMUs profitieren können, führt das Kompetenzteam Europa monatliche Workshops und Webinare zu Internationale Handelsbeziehungen - Anbahnung, Entwicklung bzw. Optimierung durch.

Als besonderes Highlight startet das Jahr 2014 am 23. Januar mit dem Workshop " Expatriates vs. externe Partner - Anforderungen an das Personalmanagement bei ausländischen Niederlassungen" mit Prof. Dr. Niels Brabandt.

Prof. Brabandt gehört neben Prof. Hipp und Wolfgang Grupp laut Speakers Excellence Deutschland Holding GmbH zu den Top 100 Unternehmern in Deutschland. Sonst auf den Unternehmensbühnen in New York, London, Barcelona, Wien usw. anzutreffen, findet dieser Workshop in einer kleinen Künstlergalerie inmitten von Berlin statt. Ein Workshop mit Rahmenprogramm auf engstem Raum bei max. 25 Teilnehmern!

Workshoptermine in Berlin
- Deutschland - Bosnien Herzegowina | Workshop in Berlin 09.09.13
- Deutschland - Ungarn | Workshop in Berlin 01.10.13
- Deutschland - Estland | Workshop in Berlin 21.11.13
- Deutschland - Slowakei | Workshop in Berlin 03.12.13
- Expatriates vs. externe Partner | Workshop in Berlin 23.01.14

Ausführliche Informationen wie Anmeldung, Agenda, Preise, Veranstaltungsort zu den jeweiligen Workshops bzw. Termine Webinare finden Sie unter folgendem Link:
http://www.kompetenzteam-europa.com/workshops/

Mit besten Grüßen aus Europa
Mathias Tretschog

Inhaber Kompetenzteam Europa

Michael Ilgner Michael Ilgner PremiumModerator

Fördermittel der EU - Wie sich Osteuropäer Milliarden entgehen lassen

In den Fonds der EU warten Milliarden Euro darauf, von den Empfängerländern abgerufen zu werden. Doch viele Staaten sind mit den Prozeduren überfordert. Einige müssen nun damit rechnen, Hunderte Millionen zu verlieren.

Von Klaus Brill und Javier Cáceres

Es ist ein Jammer: Das Geld liegt da, und niemand nimmt es. Und Bulgarien hätte es so dringend nötig. Für Zinaida Zlatanowa ist das ein Problem, das sie täglich umtreibt. Die 40-jährige Juristin aus Sofia ist seit Ende Mai Justizministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin ihres Landes, und sie hat eine ungewöhnliche Zusatzaufgabe: darauf zu achten, dass Bulgarien ohne Abstriche und Verluste all die Milliarden einstreicht, die dem Land aus den gemeinschaftlichen Fonds der Europäischen Union zustehen. Zinaida Zlatanowa bringt dafür besondere Eignung mit, denn vor der Berufung leitete sie die Vertretung der EU-Kommission in Sofia.

Wer meint, es müsste für ein armes Land doch eine Lust und ein Leichtes sein, in Brüssel aus dem Vollen zu schöpfen, der irrt gewaltig. An die Gelder, die die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer alle sieben Jahre beim Budget-Gipfel auf die einzelnen Nationen verteilen, kommen die Bezugsberechtigten nur nach einem Hindernislauf heran. Komplizierte Antrags- und Kontrollverfahren sind zu meistern, mit denen die EU-Bürokratie die korrekte Verwendung überwacht und Missbrauch auszuschließen hofft. Doch manches Land ist mit diesen Prozeduren überfordert - und deshalb bleiben Milliarden vorerst liegen.

Bulgarien gehört ebenso zu diesen Ländern wie Rumänien und Tschechien. Auch Italien erwies sich in der Vergangenheit im Abgreifen als ziemlich ungeschickt, Griechenland hingegen hat gewaltig aufgeholt. Nach der jüngsten Übersicht aus dem Haus des EU-Kommissars für Regionalpolitik, Johannes Hahn, haben die Griechen es mitten in der großen Krise durch Unterstützung aus anderen EU-Ländern und Brüssel geschafft, mit einer Abrufquote von 67,5 Prozent an die Spitze der EU-Nationen aufzurücken. Hahn äußerte sich darüber jüngst in Athen hoch erfreut, weil der dramatische Anstieg dieses Wertes einen wichtigen Fortschritt markiere und belege, dass in Griechenland die Kapazitäten der Verwaltung schlagartig verbessert worden seien.

Im Einzelnen geht es bei dieser Statistik um die Mittel aus den sogenannten Regional-, Sozial- und Kohäsionsfonds, die in dem zum Jahresende auslaufenden Sieben-Jahres-Etat 2007-2013 bereitgestellt sind. Und es geht um die sogenannte Absorption - im EU-Sprachgebrauch umschreibt dies einen abgeschlossenen Prozess: Ein Land hat Geld für ein Projekt oder Programm ausgegeben, es hat der EU den entsprechenden Betrag in Rechnung gestellt und aus Brüssel ein Zertifikat über die Korrektheit der Abwicklung erhalten. Nach der Statistik des Regionalkommissars sind von der Gesamtheit der bisher 27 EU-Staaten (ohne das Neumitglied Kroatien) bis Juli dieses Jahres rund 192 Milliarden Euro abgerufen und ausgegeben worden - das entspricht einem Anteil von 55 Prozent.

Bulgarien liegt derzeit mit einer Quote von 41,8 Prozent weit darunter. Die neue Ministerin Zinaida Zlatanowa ließ gleich eine Studie fertigen, um den Stand der abgeflossenen Gelder zu klären. Und danach sei es wahrscheinlich, dass dem Land bis Ende dieses Jahres etwa 200 bis 500 Millionen Euro vollends durch die Lappen gehen. Die Gründe sieht sie darin, dass die bis zum Februar amtierende konservative Vorgänger-Regierung dem Thema nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt habe - was der damals zuständige Minister natürlich bestreitet. Weiter hätten übermäßige Vorsicht und übermäßig komplizierte Verfahrensweisen eine Rolle gespielt.
Schluderei, Unwissenheit und Mutlosigkeit

Ein Problem stellt es nach Erkenntnis des EU-Kommissars Hahn in den postkommunistischen Ländern auch dar, dass nach Regierungswechseln die führenden Beamten ausgetauscht werden, oft geht enormes Fachwissen verloren. Immer wieder spielt auch Korruption hinein. In Bulgarien wurden deshalb 2008, nachdem ein umfangreicher Skandal aufgeflogen war, Dutzende Millionen Euro für eine Zeit lang gesperrt.

In Rumänien gab es ähnliche Vorfälle. Wiewohl das Land, ähnlich wie Bulgarien, schon seit zwei Jahren einen Sonderminister für EU-Angelegenheiten hat, ist die geringe Absorption der EU-Mittel nach den Worten des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Victor Ponta noch immer "eine Tragödie". Notenbank-Präsident Mugur Isarescu beklagte schon 2011 "Schluderei, Unwissenheit und Mutlosigkeit" auf diesem Sektor. Und erst jüngst rügte die EU-Kommission die "inkonsistente Strategie" der Bukarester Regierung für die Absaugung der Gelder im neuen Etat 2014-2020: Es würden keine Prioritäten gesetzt und bestehende EU-Regeln außer Acht gelassen. Falls nicht bis September Abhilfe geschaffen wird, riskiert Rumänien nach einer Meldung der Agentur Mediafax, dass es die bis 2020 bereitgestellten 40 Milliarden Euro nur mit ein- oder zweijähriger Verspätung abrufen kann.
Tschechien: nur ein Drittel abgeschöpft

Heftige Kritik hagelt regelmäßig auch auf Tschechien nieder. Erst vor Kurzem stellte der Oberste Rechnungshof in Prag fest, in den vergangenen sechs Jahren habe das Land nur knapp ein Drittel der bereitstehenden Gesamtsumme von 27 Milliarden Euro abgerufen. Und schon im Mai warnte der sozialdemokratische Europaabgeordnete Libor Roucek gegenüber dem Tschechischen Rundfunk: "Man kann schon jetzt sagen, dass Tschechien mehrere Hundert Millionen Euro verlieren wird - wegen Korruption und schlechtem Management. Anstatt sich aber mit diesen Angelegenheiten zu befassen, äußern sich die Regierung in Prag und der frühere Präsident skeptisch über Europa. Dabei liegt das Problem nicht in Brüssel oder Berlin, sondern in Prag."

In einem Prüfbericht der EU-Kommission wurde jüngst notiert, in Tschechien als einzigem EU-Land habe 2012 das Finanzministerium als zuständige Stelle für die Kontrolle der EU-Mittel komplett versagt. Und die Wirtschaftszeitung Hospodarske Noviny fand in einer Studie heraus, die tschechischen Förder-Strukturen seien völlig unübersichtlich und zersplittert, hohe Summen gingen verloren. Manchmal fragen Beobachter, ob mangelhafte Transparenz von den Verantwortlichen nicht geradezu gewünscht war, um Gelder in dunkle Kanäle abzuzweigen, wie bei Skandalprozessen mehrfach ruchbar wurde. Tschechische Förderprogramme wurden mehrfach auch aus Brüssel einfach gestoppt, und wie nun die neue provisorische Regierung in Prag mit den Mängeln in der laufenden Haushaltsperiode fertig wird, bleibt abzuwarten.

Nur eines tröstet: Wenn ein Land es bis Ende dieses Jahres nicht schafft, die Milliarden aus dem Haushalt 2007-13 komplett abzurufen, ist nach den Worten von Shirin Wheeler, der Sprecherin des EU-Kommissars Hahn, noch nicht alles verloren. "Eine unmittelbare Sorge haben wir derzeit nicht", sagt sie. Im Notfall kann nämlich eine Verlängerungsfrist eingeräumt werden, die bis zu drei Jahre betragen kann. Es wird Länder geben, die sie brauchen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/foerdermittel-der-eu-wie-sich-osteuropaeer-milliarden-entgehen-lassen-1.1744369

Michael Ilgner Michael Ilgner PremiumModerator

Programm für Lebenslanges Lernen: Europäisches Bildungsprogramm für Jedermann

Im Januar 2007 startete das EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen (PLL) mit dem Ziel, die Mobilität in der Bildung zu fördern und den europäischen Bildungsraum attraktiver zu machen. Bis Ende 2013 fördert das PLL mit fast sieben Milliarden Euro den europäischen Austausch von Lernenden und Lehrenden aller Altersstufen sowie die europäische Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen. Neben den 27 EU-Staaten machen die Türkei, Kroatien, Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz mit. Ab 2014 sollen die vier Säulen des PLL (Comenius für die Schulen, Leonardo da Vinci für die berufliche Bildung, Erasmus für die Hochschulen, Grundtvig für die Erwachsenenbildung) sowie die Bereiche Jugend in Aktion und Sport unter dem Dach des neuen EU-Programms Erasmus+ (2014-2020) fortgeführt werden.

EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen (PLL)

Das PLL unterstützt die bildungspolitische Zusammenarbeit in Europa und trägt insbesondere dazu bei, die Zielsetzungen der Erklärungen von Kopenhagen im Bereich der beruflichen Bildung und des Bologna-Prozesses im Hochschulbereich umzusetzen. Es umfasst derzeit den lebensbegleitenden Bildungsweg von der Schule über die Hochschule und Berufsbildung bis zur Erwachsenenbildung. Die verschiedenen Bildungsbereiche finden sich in den vier Einzelprogrammen Comenius, Leonardo da Vinci, Erasmus und Grundtvig wieder:
COMENIUS

Das Einzelprogramm COMENIUS richtet sich in erster Linie an Schulen sowie - unter bestimmten Bedingungen - an Ausbildungseinrichtungen. Unterstützt werden unter anderem Schulpartnerschaften, Auslandsaufenthalte von Schülerinnen und Schülern, Assistenzzeiten im europäischen Ausland für angehende Lehrkräfte sowie die Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Während der Laufzeit des Programms sollen mindestens drei Millionen Schülerinnen und Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen.

Weitere Informationen zum Einzelprogramm COMENIUS finden Sie auf der Internetseite des Pädagogischen Austauschdienstes der Kultusministerkonferenz (PAD) - Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich unter: http://www.kmk-pad.org.

ERASMUS

Das Einzelprogramm ERASMUS richtet sich an Hochschulen. Unterstützt werden Auslandssemester sowie Auslandspraktika von Studierenden, die Mobilität von Dozent(inn)en, der Informationsaustausch im Rahmen von Netzwerken sowie die Entwicklung europäischer Curricula. Bis 2013 sollen mindestens drei Millionen Studierende die Möglichkeit eines Auslandsstudiums erhalten haben. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des DAAD - Nationale Agentur für EU-Hochschulprogramme unter: http://eu.daad.de.
LEONARDO DA VINCI

Das EU-Berufsbildungsprogramm LEONARDO DA VINCI unterstützt die europäische Zusammenarbeit von Unternehmen, Kammern, Sozialpartnern, Berufsschulen und Bildungseinrichtungen. Hierzu zählt die Förderung von Auslandsaufenthalten von Auszubildenden bzw. Berufsschülerinnen und Berufsschülern, Arbeitnehmer(inne)n sowie von Ausbildern und Berufsschullehrer(innen). In sogenannten "Partnerschaften" werden europäische Berufsbildungsthemen bearbeitet. Der europäische Transfer von erfolgreichen Konzepten und Innovationen wird in Innovationstransferprojekten gefördert. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim BIBB unter: http://www.na-bibb.de/leonardo_da_vinci.html
GRUNDTVIG

Das Einzelprogramm GRUNDTVIG richtet sich an alle Akteure der Erwachsenenbildung. In "Lernpartnerschaften" werden europäische Themen der Erwachsenenbildung bearbeitet. "Multilaterale Projekte" entwickeln Innovationen für die Erwachsenenbildung. Ein weiterer Förderschwerpunkt ist die Fortbildung von Dozenten der Erwachsenenbildung im europäischen Ausland.
Mit dem Programm sollen die durch die Alterung der Bevölkerung entstehenden Bildungsherausforderungen angegangen werden. Weiterhin dient das Programm der Unterstützung von Erwachsenen, die ihr Wissen und ihre Kompetenzen ausbauen wollen. Besondere Zielgruppen des Programms sind neben älteren Menschen auch Erwachsene ohne Grundqualifikation. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim BIBB unter: http://www.na-bibb.de/de/grundtvig.html

QUERSCHNITTSPROGRAMM

Die Einzelprogramme werden durch ein Querschnittsprogramm mit folgenden Schwerpunktaktivitäten ergänzt:

· Politische Zusammenarbeit und Innovation in Bezug auf lebenslanges Lernen,

· Sprachenlernen, sofern das Projekt bildungsbereichsübergreifend angelegt ist,

· Maßnahmen der Informations- und Kommunikationstechnik, sofern das Projekt bildungsbereichsübergreifend angelegt ist,

· Konzepte zur Verbreitung von Projektergebnissen

Mehr Informationen zum Querschnittsprogramm finden Sie auf folgenden Internetseiten:
http://ec.europa.eu/education/lifelong-learning-policy/doc40_de.htm
http://eacea.ec.europa.eu/index_de.php
STUDIENBESUCHSPROGRAMM

Weiterhin zählt das Studienbesuchsprogramm zu den Aktivitäten des Querschnittsprogramms. Es ermöglicht Multiplikatoren und politischen Entscheidungsträgern aus dem gesamten Bildungsbereich an thematisch ausgerichteten Studienbesuchen in einem anderen Land teilzunehmen.
Erasmus+: DIE NEUE PROGRAMMGENERATION 2014 - 2020

Auf Grund des großen Erfolgs des bisherigen EU-Bildungsprogramms, soll der Bildungsaustausch auch in den kommenden Jahren weiter verstärkt werden. Ab 2014 wird daher das EU- Bildungsprogramm Erasmus+ gestartet. Unter dem Dach dieses neuen Programms sollen die derzeitigen Programme Erasmus, Leonardo da Vinci, Comenius und Grundtvig sowie auch Jugend in Aktion und Erasmus Mundus integriert werden. Die Markennamen der bisherigen Programme werden beibehalten, um sicherzustellen, dass eine zielgruppengenaue Förderung gewährleistet werden kann. Somit sollen zum Beispiel Fördermaßnahmen im Hochschulbereich weiterhin unter "Erasmus" fallen und Fördermaßnahmen im Ausbildungsbereich unter "Leonardo da Vinci". Außerdem haben sich Europäische Kommission, Europäisches Parlament und der Europäische Rat auf verschiedene programmübergreifende Leitaktionen geeinigt (Lernmobilität, Partnerschaften und Politische Reformen), die Erasmus+ stärker strukturieren sollen.
Das Budget wurde zudem deutlich erhöht: Insgesamt sollen ca. 13,01 Mrd. Euro in Erasmus+ investiert werden. Damit wird ein deutliches Zeichen für Bildung, den Austausch innerhalb Europas und die Förderung von Jugendlichen gesetzt. Im Herbst 2013 soll das Programm im Europäischen Rat endgültig beschlossen werden, so dass es Anfang 2014 starten kann.
Die Bundesrepublik Deutschland hat sich nach einem weiten Konsultationsprozess mit den bildungspolitischen Schlüsselakteuren bereits frühzeitig mit einer nationalen Stellungnahme zur Zukunft der Programme positioniert. Die Inhalte der Stellungnahmen finden Sie hier: http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2011/2011_00_00-EU-Programme-fuer-Bildung.pdf

Am 11. Mai 2012 hat der Bildungsministerrat inhaltlich zu dem Vorschlag der EU-Kommission Stellung genommen. Das für Deutschland federführende BMBF hat sich in den Verhandlungen dafür eingesetzt, dass zentrale Erfolgsfaktoren der aktuellen Programme - die klare Sichtbarkeit und Relevanz der verschiedenen Zielgruppen und Bildungssektoren - auch in Zukunft erhalten bleiben. Diese drohten in der zukünftigen Ausgestaltung des EU-Programms verloren zu gehen. Unter anderem konnte die Verankerung von Mindestbudgets für die verschiedenen Bildungsbereiche und eines separates Kapitel für den Jugendsektor erreicht werden. Ferner soll auch zukünftig jeder Mitgliedstaat individuell regeln können, wie er das Programm national umsetzen wird. Deutschland verfügt mit dem Deutschen akademischen Austauschdienst (DAAD), dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und dem Pädagogischen Austauschdienst über eine differenzierte, nutzernahe Umsetzungsstruktur. Diese Einrichtungen sind Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet und nur sie können die notwendige Qualität bei der Umsetzung sicherstellen.
Nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments im Herbst 2012 sind Bildungsministerrat, Europäisches Parlament und Kommission in die Verhandlungen (informeller Trilog) zum finalen Text des neuen Programmes eingetreten. Im Ausschuss der Ständigen Vertreter (AStV) vom 26. Juni 2013 haben nun alle Mitgliedstaaten dem finalen Text zugestimmt. Die zentralen deutschen Anliegen zur inhaltlichen Ausgestaltung sowie zur Mittelverteilung konnten letztlich verankert werden: die Ausgestaltung der nationalen Durchführungsstrukturen bleibt in primär mitgliedstaatlicher Verantwortung, Mindestbudgets für die einzelnen Bildungssektoren sind festgelegt, die Markennamen der bewährten Programme bleiben erhalten, ein eigenständiges Jugendkapitel ist vorgesehen, die Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Bereich der Berufsbildung mit Drittstaaten wird gestärkt, als neues und vielversprechendes Instrument wurde eine Darlehensfazilität für Masterstudierende eingeführt und mit einem angemessenen Budget ausgestattet.

Quelle:http://www.bmbf.de/de/919.php

Mathias F. Tretschog Mathias F. Tretschog Moderator

Marktplatz Europa - Suche und Biete - Produkte aus europäischen Ländern

Aktuelle Inserate "Suche und Biete" aus diesen Branchen / Stand 31.07.13
- Bau, Forstwirtschaft (PL)
- Software und IT Systeme (D)
- Systeme Verkaufsunterstützung (D)
- Werkzeuge für Holz- und Metallbearbeitung (D)
http://www.kompetenzteam-europa.com/marktplatz-europa/kmu-inkognito-projekte/

Möchten Sie selbst inserieren, diese Möglichkeiten bietet Ihnen der Marktplatz Europa: http://www.kompetenzteam-europa.com/marktplatz-europa/

Fachkräfte gesucht?
Suchen Sie für Ihr Unternehmen deutschsprachige Fach- und Führungskräfte? Dann besuchen Sie dazu bitte das Jobportal: http://www.kompetenzteam-europa.com/jobportal/

Herzliche Grüße aus Berlin
Mathias Tretschog

Inhaber Kompetenzteam Europa
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