Industrie Schweiz

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Industrie Schweiz ist die Gruppe für die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie. Vernetzen Sie sich mit interessanten Personen.

Christof Mengis Christof Mengis PremiumModerator

TRUMPF: Umsatz erstmals über 2,5 Milliarden

Die TRUMPF Gruppe hat im Ende Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr 2013/14 einen Umsatz von 2,584 Milliarden Euro erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahresumsatz von 2,343 Milliarden Euro entspricht dies einem Plus von 10,3 Prozent (vorläufige Zahlen). Das ist der höchste Umsatz in der über 90-jährigen Geschichte des Ditzinger Werkzeugmaschinen- und Laserherstellers.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat TRUMPF eine Reihe von Akquisitionen getätigt, unter anderem mit dem Kauf des chinesischen Werkzeugmaschinenherstellers JFY. Auch bereinigt um diese Effekte erzielt TRUMPF einen Rekordumsatz von 2,507 Milliarden Euro, was einem Plus von 7 Prozent entspricht.

„Wir sind vor allem in Asien und in Westeuropa sehr stark gewachsen“, sagte Unternehmenschefin Nicola Leibinger-Kammüller bei der Vorlage der vorläufigen Zahlen. „Beide Regionen waren im Jahr zuvor noch schwächer, weshalb wir uns umso mehr freuen, dass wir dort mit jeweils passgenauen Produkten besonders erfolgreich sein konnten.“

Der Auftragseingang stieg ebenfalls: Nach 2,33 Milliarden Euro kletterte er um 15,9 Prozent auf nunmehr 2,700 Milliarden Euro. Auch beim Gewinn rechnet TRUMPF mit erheblichem Zuwachs: „Wir erwarten ein Ergebnis, das sehr deutlich über dem des vorigen Jahres liegt“, so Nicola Leibinger-Kammüller. 2012/13 hatte das Unternehmen ein Vorsteuerergebnis von 154 Millionen Euro erzielt.

Die endgültigen Zahlen wird TRUMPF bei seiner Bilanzpressekonferenz am 16. Oktober 2014 vorstellen.
Zu dieser Presse-Information stehen passende digitale Bilder in druckfähiger Auflösung bereit. Diese dürfen nur zu redaktionellen Zwecken genutzt werden. Die Verwendung ist honorarfrei bei Quellenangabe „Foto: TRUMPF". Grafische Veränderungen – außer zum Freistellen des Hauptmotivs – sind nicht gestattet.

http://www.trumpf.com

Christof Mengis Christof Mengis PremiumModerator

Mikron: Hält Umsatz und EBIT auf Vorjahresniveau

Die Mikron Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2014 den Gruppenumsatz mit CHF 119,4 Mio. auf Höhe der entsprechenden Vorjahresperiode halten (erstes Halbjahr 2013: CHF 119,6 Mio.). Der EBIT entsprach mit CHF 2,4 Mio. ebenfalls dem Vorjahr (erstes Halbjahr 2013: CHF 2,4 Mio.), lag damit jedoch unter den Erwartungen. Für das Geschäftsjahr 2014 rechnet Mikron weiterhin mit einer leichten Umsatzsteigerung und auch mit einer verbesserten EBIT-Marge.

Die Mikron Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr 2014 einen Bestellungseingang von CHF 139,2 Mio., was im Vergleich zum tiefen Wert des ersten Halbjahres 2013 (CHF 117,1 Mio.) einer Zunahme um 19% entspricht. Der ausgesprochen guten Nachfrage nach Montagesystemen, insbesondere in den USA, stand der Rückgang des Bestellungseingangs bei den Rundtakttransfermaschinen gegenüber. Den Umsatz konnte die Mikron Gruppe mit CHF 119,4 Mio. insgesamt halten. Während Mikron Machining einen Rückgang um 3% auf CHF 63,1 Mio. verzeichnete, steigerte Mikron Automation den Umsatz um 4% auf CHF 56,9 Mio.

Mit einem EBIT von CHF 2,4 Mio. (erstes Halbjahr 2013: CHF 2,4 Mio.) hat die Mikron Gruppe ihre Erwartungen für das erste Semester 2014 nicht erfüllt. Neben der ungleichmässigen Arbeitsverteilung belasteten unvorhergesehene Mehrkosten in der Endphase von Kundenprojekten das Betriebsergebnis. Mit den im ersten Halbjahr 2014 gewonnenen Neuaufträgen erwartet Mikron eine Situationsverbesserung. Allerdings braucht es im zweiten Halbjahr insbesondere für Mikron Machining frühzeitig weitere umfangreiche Projektbestellungen, um die vorhandenen Kapazitäten auszulasten.

Mikron Automation
Im ersten Halbjahr 2014 verzeichnete das Geschäftssegment Automation eine gute Nachfrage aus der Pharma- und Medizinalgeräte- sowie aus der Konsumgüterindustrie. Andere Absatzmärkte waren von viel Zurückhaltung bei den Investitionsentscheiden geprägt. Insgesamt erzielte Mikron Automation einen Bestellungseingang von CHF 86,9 Mio. (erstes Halbjahr 2013: CHF 73,0 Mio.), was zu einem Auftragsbestand von CHF 89,9 Mio. führte (erstes Halbjahr 2013: CHF 77,5 Mio.). Der Umsatz lag bei CHF 56,9 Mio. (erstes Halbjahr 2013: CHF 54,5 Mio.). Erfreulich war insbesondere die Auftragsentwicklung in den USA, wo bestehende und neue Kunden aus der Pharma- und Medizinalgeräte- sowie aus der Konsumgüterindustrie für entsprechende Rekordwerte sorgten. Zurückzuführen ist dies zum einen auf die gute Wirtschaftslage in den USA, zum andern machten sich Investitionen in frühere Projekte bezahlt, dies in Form von Repetitions- und Referenzaufträgen. Während die Werke von Mikron Automation in der Schweiz und in den USA im ersten Halbjahr 2014 gut ausgelastet waren, mangelte es neben dem Werk in Berlin auch den beiden Werken in Asien an neuen Projekten. Hier hat Mikron Automation nochmals intensiv an der Optimierung von Abläufen und Organisation gearbeitet.

Mikron Machining
Im ersten Halbjahr 2014 verzeichnete Mikron Machining wiederum einen sehr uneinheitlichen Geschäftsverlauf. Während sich der Vertrieb von Schneidwerkzeugen erfreulich entwickelte und das Servicegeschäft den Erwartungen entsprechend stabil verlief, musste Mikron Machining bei den in Agno hergestellten Rundtaktmaschinen einen deutlichen Nachfragerückgang hinnehmen. Gut entwickelte sich hingegen die Nachfrage für die in Rottweil produzierten Lineartransfermaschinen. Insgesamt erzielte Mikron Machining einen Bestellungseingang von CHF 52,6 Mio. (erstes Halbjahr 2013: CHF 44,2 Mio.), was zu einem Auftragsbestand von CHF 46,3 Mio. führte (erstes Halbjahr 2013: CHF 30,5 Mio.). Der Umsatz lag bei CHF 63,1 Mio. (erstes Halbjahr 2013: CHF 65,2 Mio.). Das Stammwerk von Mikron Machining in Agno war bereits mit einem bescheidenen Auftragsbestand ins Jahr 2014 gestartet. Während des ersten Halbjahres kamen zwar regelmässig interessante Projekte in eine fortgeschrittene Angebotsphase, konkrete umfangreichere Abschlüsse konnte Mikron Machining allerdings erst im Juni realisieren. Entsprechend unbefriedigend war die Auslastung in Agno, wo in erster Linie Rundtaktmaschinen produziert werden. Deutlich besser war die Auslastung im Werk Rottweil, das hauptsächlich Lineartransfermaschinen herstellt.

Ausblick
Auch im zweiten Halbjahr 2014 steht die Mikron Gruppe vor der Herausforderung volatiler und voraussichtlich weiterhin zögerlich investierender Märkte. Die unsichere Nachfrage nach hochproduktiven Investitionsgütern aus der deutschen Automobilindustrie, die weiterhin gute Nachfrage in den USA sowie die erwartete Steigerung der Nachfrage aus China werden die Auslastung und damit auch die Profitabilität massgeblich beeinflussen. Für das Dienstleistungs- und Werkzeuggeschäft erwartet Mikron eine stabil gute Nachfrage. Insgesamt rechnet die Gruppe für das Geschäftsjahr 2014 unverändert mit einer leichten Umsatzsteigerung und auch mit einer verbesserten EBIT-Marge. Dies allerdings unter der Voraussetzung, dass sich die Nachfrage nach Rundtakttransfermaschinen im zweiten Halbjahr 2014 spürbar erholen wird.

http://www.mikron.com

Christof Mengis Christof Mengis PremiumModerator

SNV: Veranstaltet Seminar 'Funktionale Sicherheit im Maschinenbau'

Am Freitag, 12. September 2014, veranstaltet die Schweizerische Normen-Vereinigung das interessante Seminar "Funktionale Sicherheit im Maschinenbau" in Winterthur.

Inhalt des Seminars
In diesem Seminar werden die aktuellsten Informationen, im Bereich der Funktionalen Sicherheit im Maschinenbau, aus Sicht der Normung und der Praxis thematisiert. Es werden unter anderem folgende Themen diskutiert:
• Die gesetzlichen Grundlagen aus dem PrSG und der MaschV.
• Die praktische Umsetzung von Risikobeurteilung und Risikominderung anhand der SN EN ISO 12100:2010.
• Die normativen Anforderungen an die Risikobeurteilung und an die Sicherheitsfunktionen.
• Die Bedeutung der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in der Schweiz wie auch in Europa für das Inverkehrbringen von Maschinen.

Zielpublikum
Das Zielpublikum sind Techniker, Planer, Konstrukteure und Ingenieure im Bereich Steuerungsbau, Dienstleister im Bereich CE-Konformität und Risikobeurteilung, Händler und Endkunden in den Bereichen Steuerungsbau und Elektrotechnik, Normenbeauftragte, Importeure, Einkäufer sowie weitere Interessierte.

Dieses Seminar ist insbesondere für Personen geeignet, die in kürzester Zeit möglichst viele kompakte Informationen erhalten möchten und Wert auf Praxisbezug legen.

Der Anmeldeschluss ist der 29. August 2014. Die Teilnahmegebühr beträgt CHF 390.– für SNV-Mitglieder und CHF 460.– für Nichtmitglieder (exkl. 8,0% MwSt.).

Mehr Informationen zum Seminar sind bei Frau Jsabelle Sauter erhältlich (jsabelle.sauter@snv.ch, Tel. 052 224 54 06).

http://www.snv.ch/fileadmin/snv/Seminare/pdf/Seminarprogramm_Funktionale_Sicherheit_12.9.2014_F2.pdf
http://www.snv.ch

Christof Mengis Christof Mengis PremiumModerator

Swissmem: Engagement für die duale Berufsbildung

Über 1‘000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben sich am 2. Juli in Zürich zum achten Swissmem-Industrietag getroffen. Unter dem Titel «Königswege, Spannungsfelder und Entwicklungstrends in der Berufsbildung» diskutierten namhafte Referenten, wie die duale Berufsbildung auch in Zukunft ein attraktives Modell bleiben kann. Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung bildete das Referat von Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

Die duale Berufsbildung ist für die Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) von sehr grosser Bedeutung. Sie versorgt die Unternehmen mit dringend benötigten, qualifizierten Fachkräften. Allein in Swissmem-Mitgliedfirmen werden zurzeit über 9‘000 Lernende zu Berufsfachleuten ausgebildet. Für junge Menschen bietet die Berufslehre nach wie vor einen optimalen Einstieg in die Arbeitswelt.

Um die grosse Bedeutung der Berufsbildung zu unterstreichen, widmete Swissmem den Industrietag vom 2. Juli 2014 dem Thema, «Königswege, Spannungsfelder und Entwicklungstrends in der Berufsbildung». Weit über 1‘000 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, darunter rund 200 Lernende, folgten der Swissmem-Einladung nach Zürich.

Grosse Herausforderungen für die Berufsbildung
Die Veranstaltung ging der Frage nach, wie sich die duale Berufsbildung weiterentwickeln muss, damit sie auch in Zukunft ein attraktives Modell bleibt. Die Zahl der Schulabgänger nimmt aus demografischen Gründen in den kommenden Jahren stetig ab. Zudem wählen leistungsstarke Schüler immer öfter den gymnasialen Weg. Dadurch wird es für die Unternehmen der MEM-Industrie zunehmend schwieriger, anspruchsvolle Ausbildungsplätze zu besetzen. In den vergangenen Jahren blieben in der MEM-Industrie zwischen fünf und sieben Prozent der Lehrstellen unbesetzt. Hans Hess, Präsident Swissmem, ist über diese Entwicklung besorgt: «Zu viele Eltern glauben, dass für ihre Kinder einzig der Weg über eine Mittel- und Hochschulbildung ins berufliche Glück führt. Sie sind sich vielleicht zu wenig bewusst, dass mit einem Berufsabschluss in der MEM-Branche sämtliche Ausbildungs- und Karrierewege offen stehen.»

Als eine der Herausforderungen für die Berufsbildung nannte Prof. Dr. Stefan Wolter, Direktor der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung, dass die Berufsbildung eine äquivalente Alternative zur Allgemeinbildung sein muss. «Lernende der Berufsbildung müssen bei gleichen Fähigkeiten auch gleiche Karrierechancen haben». Prof. Dr. Lino Guzzella, Rektor ETH Zürich, sprach über das Zusammenspiel unterschiedlicher Talente in einer Firma. «Es braucht verschiedene Kompetenzen in einem Team, damit aus guten Ideen auch ein erfolgreiches Produkt entstehen kann».

Ergänzend leisteten Prof. Walther Zimmerli, Stiftungsprofessor der Humboldt-Universität zu Berlin und alt Nationalrat Rudolf Strahm sowie nicht zuletzt auch die anwesenden Lernenden spannende Diskussionsbeiträge rund um die Entwicklung der Berufsbildung. Als Höhepunkt der Veranstaltung sprach zum Schluss Wirtschafts- und Bildungsminister Bundesrat Johann Schneider-Ammann zum Publikum.

Nutzen des inländischen Arbeitskräftepotenzials
Das langjährige Engagement für die duale Berufsbildung und die Nachwuchsförderung ist eine wichtige Komponente in der Swissmem-Fachkräftestrategie. Mit der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative wird sich der bereits heute bestehende Fachkräftemangel weiter verschärfen. Mit dem Ziel, das inländische Arbeitskräftepotenzial optimal zu nutzen, sucht Swissmem ergänzend zum jahrelangen Engagement für den Nachwuchs in ihrer Fachkräftestrategie nach Wegen, wie ältere Menschen länger im Arbeitsprozess gehalten sowie vermehrt Frauen für Industrieberufe gewonnen werden können.

http://www.swissmem.ch

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