Henning Nieslony Henning Nieslony

Forschungsgruppe Mobile TV - Erlöspotentiale

Sehr geehrte Mitglieder,

zusammen mit der Rheinischen Fachhochschule Köln haben wir am Anfang des Jahres die Forschungsgruppe Mobile TV gegründet, die die Erlöspotentiale für Mobile TV-Angebote im deutschen Markt evaluieren will. Wir haben sechs kurze, auf Zielgruppen zugeschnittene Fragebögen erstellt, die je 6-8 Fragen enthalten und nicht länger als 5 Minuten Zeit verlangen.

Unter http://www.forschungsgruppe-mobiletv.de gibt es Fragebögen zur Technik, Geschäftsmodellen, Content und Nutzung, Werbevermarktung aus Vermarktersicht, aus Agentursicht und aus Werbekundensicht. Die entsprechenden Links finden Sie auch hier:

Übertragungstechnologie
http://www.unipark.de/uc/k_rfh_medien/b88e/

Strategie und Geschäftsmodelle
http://www.unipark.de/uc/k_rfh_medien/bc4e/

Content und Nutzung
http://www.unipark.de/uc/k_rfh_medien/ecfb/

Erlöspotentiale aus Sicht von Vermarktern
http://www.unipark.de/uc/k_rfh_medien/331f/

Erlöspotentiale aus Sicht von Agenturen
http://www.unipark.de/uc/k_rfh_medien/daa6/

Erlöspotentiale aus Sicht von Werbetreibenden
http://www.unipark.de/uc/k_rfh_medien/fc4f/

Wenn Sie den Link Ihren qualifizierten Kollegen weiterleiten möchten, freuen wir uns darüber natürlich besonders. Alle Teilnehmer bekommen auf Wunsch die Ergebnisse zugesandt.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, freue ich mich auf Ihr Feedback und das Gespräch!
Ich wünsche Ihnen noch eine erfolgreiche Woche,

Beste Grüße,
Henning Nieslony
Forschungsgruppe Mobile TV
Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH

Marc Hankmann Marc Hankmann PremiumModerator

Mobil-TV: Neuanfang in Deutschland

Auf den Medientagen München bestätigte Rudolf Gröger, Präsident von Mobile 3.0, der Forderung der Landesmedienanstalten, die DVB-H-Lizenz bis Ende Oktober zurückzugeben, nachkommen zu wollen. Mobile 3.0 ist somit am Ende und macht den Weg für einen Neuanfang frei.

Nach dem neuen Rundfunkstaatsvertrag kann jetzt sofort mit dem Regelbetrieb begonnen werden. Allerdings ist noch unklar, wer nun die Lizenz erhalten wird. Von Seiten der Mobilfunker, sicherlich Kandidat Nr. 1, ist zu diesem Thema nichts zu hören.

Gröger kritisierte in München, dass der runde Tisch gefehlt habe, an den sich alle Marktbeteiligten hätten setzen können. Sowohl Netzbetreiber Media Broadcast als auch die Programmanbieter hätten sich laut Gröger zurückgelehnt und abgewartet anstatt aktiv an der Entwicklung des mobilen Fernsehens teilzuhaben. Markus Englert von ProSiebenSat.1 wies dies mit dem Argument zurück, dass Mobile 3.0 kein Geschäftsmodell vorlegen konnte, dass für den Medienkonzern rentabel gewesen wäre. Die Forderung, dass ein Netzbetreiber mehr an den wirtschaftlichen Erfolg und Misserfolg solcher Projekte gebunden werden müsse, unterstützten sämtliche Diskussionsteilnehmer.