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Inhalt Panel II "Inhaltevielfalt und Individualisierung"

Bernhard Bahners (Geschäftsführer radio.de) berichtet über die Trends von radio.de. Dazu gehören unter anderem Aspekte wie die Mobilität, Lokalität, Cloud Services, Beschleunigung der Vorgänge und das Mediennutzungsverhalten. Speziell hierzu meint Bahners, dass die Mediennutzung verlagert wird und sehr stark mobil genutzt wird (z. B. im Zug und im Auto). Bahners sagt, die Musiknutzung wird sich ändern. Der Trend geht weg von der Nutzung der Musikeinzeltitel hin zu "Lean Back" (zurücklehnen und entspannen).

Jürgen Rathfelder (Musikchef SWR1, Südwestrundfunk) sagt, Radio dürfe die Zuhörer nicht nerven. Inhalt wird im Radio kaum noch vermittelt. Die Funktion des Radioprogramms sei nur noch eine begleitende Funktion. Demnach bestehe das perfekte Programm nur aus Musik, der Moderation und lokaler Informationen.

Dr. Simone C. Ehmig (Leiterin Institut für Lese- und Medienforschung, Stiftung Lesen) sagt, das Lesen ist am stärksten individualisiert. Jeder liest, was ihn anspricht. Nur beim Vorlesen findet ein Lesen gemeinsam statt. Ehmig sagt, dass sich das Vorlese-Verhalten ändert. Kinder bekommen nicht mehr von ihren Eltern Texte vorgelesen sondern von speziellen Apps und Lesestiften. Jedoch ist das gedruckte Buch nach wie vor nicht wegzudenken.

Katharina Richter Katharina Richter PremiumModerator

Inhalt Panel IV

Prof. Dr. Michael Burmester (Professor für Ergonomie und Usability, Hochschule der Medien):
- Usability ist handlungsorientiert; Essentielle Frage: erreiche ich meine Ziele? ideal ist eine intuitive Bedienung
- Benutzererlebnis: subjektives Empfinden wichtig
- positive Seite von User Experience als Konsequenz aus Erfüllung menschlicher Bedürfnisse
- User Experience: erlebnisorientiert, dynamisch, positive Gefühle erzeugend
- Wahl zwischen hedonischen Produkten und pragmatischen Produkten: bei geringer Rechtfertigung Entscheidung für den pragmatischen Ansatzpunkt

Sabine Haas (Geschäftsführerin result Institut für digitalen Wandel):
- Annäherung von Usability und User Experience
- drei Sekunden Zeit, bevor User weg ist und nach Alternativen sucht
- relevante Aspekte von Usability: Navigation, Übersichtlichkeit, Symbole und Bilder und gelernte Benutzerführung
- Entwicklung heutzutage: Immer mehr Angebote und damit schnellere Ablehnung von schlechter Usability, folglich ist schnellere Entwicklung von Usability notwendig
- Was bleibt? "Weniger ist mehr und nur der Beste gewinnt"

Tina Rodriguez (Director Non-linear TV, Unitymedia KabelBW)
Präsentation von Horizon & Horizon TV (neue Oberfläche Kabel BW) in Bezug auf die User Experience und Usability

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Inhalt Panel III "Marketingstrategien"

Referenten:
Martin Cserba, Head Digital Strategies und Marketing, dmc digital media center GmbH
Bertram Gugel, Geschäftsführer gugel productions
Dr. Werner T. Fuchs, Geschäftsführer Propeller Marketingdesign

Eingangsfrage: "Was macht für Sie das Marketing der Zukunft aus?"
Martin Cserba: "Eine gesunde Mischung aus Menschenverstand und ordentlichem Bauchgefühl."
Bertram Gugel: "Gute Inhalte sind wichtiger denn je. Nicht nur Reklame machen, sondern auch eine Geschichte erzählen."
Dr. Werner T. Fuchs: "Die Zeichensprache des Unbewussten besser kennen lernen und diese auch bewusst einzusetzen. Marketing ist Manipulation."

Vortrag Martin Cserba
- Zukunft des Einkaufens: Der Handel agiert in fragmentierten Kanälen und bedient eine steigende Zahl an Kontaktpunkten. Frage: Wie schlängelt sich der Kunde durch alle möglichen Kontaktpunkte und wo bleibt er hängen?
- Die großen Unternehmen laufen Gefahr von kleinen, neuen Unternehmen im digitalen Handel überholt zu werden und brauchen daher oft Hilfe.

Vortrag Bertram Gugel
- Zuschauerbindung über Social TV und Second Screen
- Social TV = Verheiratung von Social Media und TV
- You-Tube ist ein enorm wichtiger Kanal
- Nutzer wollen tiefer einsteigen durch den Second Screen, es ist wichtig Geschichten zu erzählen. Es wird immer mehr zu digitalen Communities gehen und diese eventuell auch über den Second Screen.
- Werbung wird immer mehr synchronisiert zu dem, was wir im Fernsehen sehen.
- wenn ich weiß wer mich konsumiert, dann kann ich ihm auch mehr geben.

Vortrag Dr. Werner T. Fuchs
- Jede Geschichte sollte diese drei Themen bedienen: Fortpflanzen, anpassen, überleben.
- Wichtiger Stotytelling-Ansatz: Wer bin ich? Wer ist der andere? Wo ist mein Platz in dieser Welt?
- Der größte Teil des menschlichen Handelns wird vom Unbewussten bestimmt.

Katharina Richter Katharina Richter PremiumModerator

Inhalt Panel I

Prof. Dr. Matthias Rath (Professor für Philosophie, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg):
"Aufmerksamkeit ein seltenes Gut?"
- Der Mediennutzer wird vom User zum Produser
- Aufmerksamkeit ist das Gut -> dafür aufzubringende Währung = Zeit

Markus Merkle (Geschäftsführer Mecodia GmbH):
- Ohne Zeitmanagement rutscht man schnell in einen Medienstrudel ab
- Tipps, die Ablenkungen zu minimieren:
*"shut down to start" - Medien abschalten, um konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen
*2 Minuten einplanen zum Auftanken: donothingfor2minutes.de
*Effizient kommunizieren: Telefon greifen statt Rundmails zu schreiben
- Abläufe optimieren und automatisieren

Peter Gerdemann (Leiter Unternehmenskommunikation IBM Deutschland):
Unter anderem diese Thesen zur "Selbstorganisation des Mediennutzers"
- "Beruf und Privates koexistieren friedlich" - zumindest meistens
- "Die Krise der Kommunikation führt zur Befreiung der Kommunikation"
- "Die e-Mail ist tot" - zumindest fast!