TourismusMacher Mecklenburg-Vorpommern

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Christin Hannemann Christin Hannemann PremiumModerator

Kochen und kellnern unter Prüfungsdruck

Frisch geprüfte Restaurantfachleute und Köche werden diese Woche ins Arbeitsleben entlassen.

OZ/Stralsund. Drei Jahre harte Schule liegen hinter den jungen Leuten, die sich ihrer Abschlussprüfung zur Restaurantfachfrau, zum Restaurantfachmann und zur Köchin oder zum Koch stellen. Seit acht Uhr morgens schwitzen Maximilian Voigt, Benedikt Hehnke, Ole Brodmann und Anne Lockstädt in der Küche im Haus der Wirtschaft. Vier Stunden Zeit haben sie für die Vorbereitung eines Drei-Gänge-Menüs, das sie aus einem vorgegebenen Warenkorb selbst zusammenstellen müssen. „Um 12 Uhr werden die Vorspeisen abgerufen“, sagt Prüfer Torsten Müller.

Viele Azubis kämpfen gegen die Zeit. Aber Anne Lockstädt glaubt, das Problem im Griff zu haben. „Ich hoffe, dass alles gut geht“, sagt die 19-Jährige. Weitere drei Stunden später kann sie aufatmen.

Im Wellness-Camp Düne 6 in Zingst wird sie ab sofort nicht mehr Auszubildende sein, sondern als geprüfte Köchin das Team verstärken.

Auch für ihre drei männlichen Mitstreiter, die allesamt ihre Ausbildung im Arcona Hotel Baltic in Stralsund absolviert haben, sind die Lehrjahre nun vorbei. „Es waren schöne drei Jahre mit Höhen und Tiefen. Jetzt freue ich mich auf das, was kommt“, sagt Maximilian Voigt. Schon in der nächsten Woche zieht es den 21-Jährigen in die Ferne. Für ein Jahr arbeiten und reisen in Kanada hat Maximilian sich entschieden. Benedikt Hehnke wird schon bald als Koch bei der Bundeswehr anfangen und Ole Brodmann will die Crew eines Kreuzfahrtschiffes verstärken.

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Christin Hannemann Christin Hannemann PremiumModerator

Der Lieblingszeltplatz ist fest reserviert

OZ/Stralsund. Der Platz unter der Rotbuche hat es Rudi und Rosi Hanisch angetan. „Da haben wir es schattig und brauchen unser Vorzelt erst gar nicht aufbauen“, sagt der 71-jährige Campingfreund. Wie lange die Erfurter schon nach Duvendiek kommen, können sie nicht sicher sagen, mehr als zehn Jahre sind aber auf jeden Fall schon vergangen.

Doch für die Hanischs gibt es jedes Jahr etwas neues Neues auf dem Platz zu entdecken. „Jedes Jahr wird es schöner“, sagt Rudi Hanisch. Obwohl es die Senioren nach der Wende zunächst ins Ausland zog, haben sie die Heimat wieder für sich entdeckt. „Man kannte die Region ja aus DDR-Zeiten, aber als dann irgendwann alle schwärmten, wie toll es an der Ostsee ist, mussten wir es mal wieder ausprobieren“, erzählt die Ehefrau.

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Immer mehr Besucher nutzen Boltenhagens Park & Ride-Service

OZ/Boltenhagen. Der Park & Ride-Probebetrieb der Kurverwaltung in Boltenhagen läuft im zweiten Jahr und wird immer beliebter bei Besuchern des Ostseebades. Mit Stand vom 30. Juni ist eine Steigerung der Nutzung um 43 Prozent zu verzeichnen. „Allerdings haben wir den Betrieb in diesem Jahr schon Anfang Mai aufgenommen, 2013 erst am 15. Mai“, sagt Kurdirektorin Claudia Hörl.

Damit läuft der Service in diesem Jahr bereits zwei Wochen länger.

Für zwei Euro pro Tag kann ein Auto auf den Parkflächen an den Ortseingängen bei Wichmannsdorf und in Tarnewitz abgestellt und dann ein Shuttle-Bus in Boltenhagens Zentrum genutzt werden. Dort sollen mit diesem Service Lärmbelästigung und Abgase reduziert werden. Außerdem sollen weniger Autos im Ort parken.

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Christin Hannemann Christin Hannemann PremiumModerator

Reiturlaub beliebt wie nie zuvor

OZ/Rostock. Ob am Strand, durch blühende Felder oder auf Waldwegen: Für Reiter ist MV das ideale Urlaubsland. Von Jahr zu Jahr erkunden immer mehr Urlauber vom Sattel aus den Nordosten. Gut 6500 Kilometer Reitwege erwarten sie zwischen Ostseeküste und Seenplatte, vorbei an alten Gutshäusern, sanierten Herrenhäusern und viel Natur.

Reittouristen sind in MV mittlerweile zur begehrten Klientel geworden. „Sie geben im Urlaub mehr Geld aus als ,normale’ Touristen“, erklärt Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes MV. Die Urlaubs-Branche ist mit sieben Milliarden Euro Umsatz im Jahr eine wichtige wirtschaftliche Säule im Land. Etwa fünf Prozent des Umsatzes – das sind 350 Millionen Euro – würden auf die Angebote für Reiter entfallen, sagt Fischer. Da sehr viel im ländlichen Raum geritten werde, bleibt davon viel Geld in diesen Regionen.

Christin Hannemann Christin Hannemann PremiumModerator

Seebrücke wirtschaftlich wieder auf Kurs

OZ/Sellin. Nachdem die Kurverwaltung im April den Betrieb der Selliner Seebrücke selbst in die Hand genommen hat, geht es auf dem Wahrzeichen des Rügener Ostseebades wirtschaftlich offenbar aufwärts. Die geplanten Umsatzzahlen habe man nicht nur gleich in den ersten Monaten erreicht, sondern sogar übertroffen, sagt Bürgermeister Reinhard Liedtke (parteilos).

Nachdem der langjährige Betreiber der Gastronomieeinrichtungen auf der Seebrücke den Pachtvertrag zum Ende des vergangenen Jahres gekündigt hatte, fand die Kommune keinen geeigneten Bewerber und musste notgedrungen selbst in das Geschäft einsteigen. Dort arbeiten jetzt 45 Mitarbeiter, davon 16 festangestellte.