Unternehmen Zukunft

Unternehmen Zukunft

Trends, Innovationen, Ideen für b2b-Untrrnehmen. Hier treffen Sie Experten und machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukkunft.

Dirk Klostermann Dirk Klostermann PremiumModerator

The People’s Car Project

"Open Innovation" gehört zu den Begriffen, die in der Debatte um die besten Innovationskonzepte oft zu hören sind. Was steckt dahinter? Open Innovation ist ein Begriff für Ideenfindung und Produktentwicklung. Kunden sagen, was sie brauchen. Unternehmen sammeln diese Ideen, bewerten sie und setzen sie in marktfähige Produkte um. Social Media ist der Kommunikationskanal für den Austausch zwischen Kunde und Hersteller. Der Kunde als Ideenscout - ein interessanter Gedanke. Henkel und Procter&Gamble setzen Open Innovation bereits gezielt ein. Zu den erfolgreichen Akteuren gehört Tschibo. Im Tschibo-Shop wird längst mehr Geld verdient, als mit Kaffee. Kundenideen werden zu Produkten. Was gibt´s Neues bei Tschibo? Das Geschäftsmodell garantiert Fans und Follower. Was im Consumer Segment möglich ist, funktioniert auch bei Industriegütern. Ein interessantes Beispiel ist "The People’s Car Project" von VW China. http://www.t-systems.de/news-media/the-people-s-car-project-erst-vernetzen-dann-fahren/752294 Mittelständler tun sich jedoch noch schwer mit der neuen Offenheit. Die Zurückhaltung ist nicht ganz unbegründet. Rechtliche Probleme und die Scheu, Prozesse zu öffnen sind die Haupthindernisse. Doch es gibt auch Erfolgsgeschichten, weiß Melanie John von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg zu berichten. Open Innovation - Chance und Herausforderung lautet der Titel Ihres Vortrages beim Kongress Unternehmen Zukunft Mittelstand 2014, Messe Offenburg am 15.07.2014.
Dirk Klostermann Dirk Klostermann PremiumModerator

Fachkrätemangel - Ideen statt jammern...

Der demografische Wandel ist nicht über Nacht über uns hereingebrochen. Die Entwicklung ist seit 25 Jahren absehbar. Doch Mittelständler bewegen sich erst, wenn es weh tut - das ist bekannt. Dafür ist das Wehklagen über den Fachkräftemangel umso lauter. Was tun Unternehmen, um ihren Bedarf an Fachkräften zu sichern? Es gibt einige mehr oder weniger wirksame Rezepte. Das größte Problem ist jedoch, dass wir Arbeit noch weitgehend wie vor 100 Jahren organisieren. Wer mal ein Start-Up von jungen wilden Software-Entwicklern besucht hat ahnt, dass hier die Uhren anders gehen. Hier arbeitet eine Truppe in Jeans und T-Shirts. Hierarchien sind nicht erkennbar. Es gibt nur einen großen Raum. mittendrinn der Geschäftsführer im Alter seiner Nerds. Alle arbeiten in einem Loft z.B. einem ehemaligen Schweinestall und scheinen sich dabei sauwohl zu fühlen. Über die Arbeitswelt der Zukunft macht sich auch ein Fraunhofer-Institut in Stuttgart Gedanken. Hier gibt es keine festen Arbeitsplätze, keine Besitzstände. Jeder arbeitet da, wo er die besten Bedingungen vorfindet. Das ist mal ein Großraumbüro, wenn Teamarbeit angesagt ist, mal ist es ein schallgedämmtes Einzelbüro mit programmierbarer Lichtkulisse, wenn eine Arbeit hohe Konzentration erfordert. Der wichtigste Raum ist jedoch die Kaffeebar. Mittendrinn ein rotes Sofa. hier treffen sich alle Mitarbeiter, egal welcher Gehaltsklasse und welcher Profession und reden miteinander. Office 21 oder Arbeitsweiten 2025 heißt das Projekt http://www.office21.de/ Interessante Einblicke zum Thema arbeiten in Silicon Valley bietet auch der Artikel: "Wann ist endlich wieder Montag" auf Spiegel Online. http://www.spiegel.de/karriere/ausland/jobs-im-silicon-valley-arbeiten-bei-google-facebook-evernote-a-965811.html Die Beschreibung der Arbeitswelten von Google, facebook, Autodesk und twitter treiben sicher manchem mittelständischen Patriarchen den Schweiß auf die Stirn. Amerika ist weit. Wirklich? Schon jetzt ist das Thema work-life-balance DAS Thema bei Personalchefs. Wie auch immer, Fachkräftemangel iat real und geht an die Substanz. Zeit zum Handeln. Dirk Klostermann
Frank Brüggemann Frank Brüggemann PremiumModerator
Ja, ein heikles Thema! Eine m.E. essentielle Frage für die deutschen Wirtschaft ist, ob sie schon bereit ist, den Taylorismus des letzten Jahrhunderts hinter sich zu lassen? Gutes Bespiel dafür ist der BMW i3 - Es wird nicht mehr nur ein Auto gebaut und verkauft, und damit ist der Wertschöpfungsprozess dann abgeschlossen, sondern das Auto wird vielmehr als Mittel zum Zweck, sprich die ganzen Wertmehrtdienste drumrum, gesehen. So geht "Business-Digitalisierung" ! DAS ändert natürlich auch unsere alt bekannte Arbeitswelt dramatisch.
Dirk Klostermann Dirk Klostermann PremiumModerator

Kommt Elektromobilität in Fahrt?

Noch sind Elektrofahrzeuge Exoten auf Deutschlands Straßen. Zum großen Durchbruch fehlen noch einige Eigenschaften, die Elektrofahrzeuge zum Markterfolg werden lassen. Limitierte Reichweite und der Preis einer "Kleinserie" sind die größten Hindernisse. Doch das ist nur eine Frage der Zeit. Tesla hat Patente zur allgemeinen Nutzung freigegeben und baut eine Batteriefabrik in den USA. Dass dahinter eine vielleicht neue Batterietechnologie steckt, darf vermutet werden. VW will seine Flotte elektrifizieren. BMW meldet hierzulande eine rege Nachfrage nach i3 und i8. Produktionskapazitäten sind ausgelastet und werden hochgefahren. Besonderes Interesse dürfte der asiatische Markt wecken. Große Automobilhersteller haben sich bereits auf Messen mit einer Reihe von neuen E-Modellen positioniert. Angesichts von gravierenden Umweltproblemen in Großstädten gilt der Markt als Vorreiter. http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/energie/e-mobilitaet-china-elektrisiert/10144326.html Entscheidet sich der Erfolg von E-Mobilität in Asien? Die Entwicklung in Europa ist langsamer, doch sie gewinnt an Fahrt. In Ballungsräumen gewinnt Car-Sharing an Bedeutung. - Ein Marktzugang für E-Fahrzeuge. Unternehmen Zukunft macht E-Mobilität zum Thema für Unternehmen. Fraunhofer IAO ist mit einem Beitrag zu diesem Thema im Programm auf der Messe Offenburg. E-Mobilität Nachhaltige Fuhrpark-Konzepte für Unternehmen Dr. Sabine Wagner, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO Melden Sie JETZT Ihre Teilnahme in Offenburg am 15.07.2014 ONLINE an: http://www.unternehmen-zukunft-mittelstand.de/offenburg-2014.html Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Dirk Klostermann K2-Communication, Veranstalter
Dirk Klostermann Frank Brüggemann
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DIE URBANISIERUNG IN CHINA ALS CHANCE FÜR DEUTSCHES KNOW-HOW

Städte – anstelle von Ländern – werden zukünftige Drehkreuze für Investitionen: Die Stadt wird zum Kunden. Insbesondere China wird auch in Zukunft einen Prozess rasanter Urbanisierung durchlaufen. In den nächsten 15 Jahren werden dort rund 221 Städte mehr als eine Million Einwohner haben (Zum Vergleich: Europa hat derzeit 35 solcher Städte). http://blogs.wsj.com/chinarealtime/2014/06/19/beijing-now-has-almost-as-many-people-as-australia/ Zu den bereits bestehenden Megastädten Beijing und Shanghai werden insgesamt sechs weitere Städte mit mehr als zehn Millionen Einwohnern und 15 Städte mit fünf bis zehn Millionen Einwohnern hinzukommen. Solche Mega-Städte und Mega-Städte-Korridore werden, je nach ihrem Infrastrukturbedarf höchst individuelle Ansprüche haben, die bereichsübergreifende Auswirkungen bis auf die mikrostrukturelle Ebene nach sich ziehen. In diesem Prozess haben Unternehmen die Chance, ihr Know-how in den vielfältigsten Bereichen einzubringen: (E)-Mobilität, intelligente Produkte, Umwelttechnologie, Gesundheitswesen, Logistik etc. Die Chancen stehen (noch) gut, denn trotz hoher eigener (chinesischer) Anstrengungen und schwindendem Vorsprung, steht „Made in Germany“ vor allem bei den technologieintensiven Segmenten für gleichbleibende Spitzenqualität, Zuverlässigkeit und höchsten technologischen Standard. Dirk Müller - incorepro VBU-Berater info@incorepro.com
Dirk Klostermann Dirk Klostermann PremiumModerator

Unternehmen Zukunft, Messe Offenburg, Nachlese

Liebe Gruppenteilnehmer, Unternehmen Zukunft Mittelstand 2014 in Offenburg war eine erfolgreiche Premiere. Wichtig für die Teilnehmer waren die hohe Qualität der Netzwerkkontakte und der Kongressbeiträge. Wir haben die Folien der Vorträge online gestellt (soweit von den Referenten freigegeben). http://www.unternehmen-zukunft-mittelstand.de/vortraege.html Hier einige Teilnehmer-Reaktionen: http://www.unternehmen-zukunft-mittelstand.de/teilnehmer-reaktionen.html Wir haben uns über Ihre Teilnahme gefreut. Wenn Sie nicht teilnehmen konnten, machen Sie die veröffentlichten Vorträge sicher neugierig auf kommende Veranstaltungen von Unternehmen Zukunft. Nächster Termin: 24.09.2014 in Donaueschingen. Anmeldung ONLINE: http://www.mittelstandsforum-donaueschingen.de Dirk Klostermann K2-Communication

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