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Wer bin ich und was will ich hier?

Guten Tag Als Neuer Gruppenteilnehmer möchte ich es mir nicht nehmen lassen, kurz einige Worte zu meiner Person und zu meinen Erwartungen abgeben zu können. Nach einigen Versuchen, meinen persönlichen Weg in die Selbständigkeit zu finden, bin ich nun dabei das für mich wichtigste Thema aufzugreifen und auszuarbeiten. Mit weit gefächerten Kenntnissen in diversen Branchen bin ich gewappnet, Unternehmen jeder Grösser und jeder Form auf Ihrem weiteren Weg zu begleiten. Dies nicht, weil ich mich bereichern will, sondern weil es mir ein Herzanliegen ist, besonders die KMU's in der Schweiz zu förden, stärken und ein Stück weit auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen. Wenn es darum geht, ein Unternehmen zu stärken, ist natürlich die Firmenwertsteigerung ein essentielles Thema. Es soll ja nicht nur darum gehen, einen möglichst hohen, potentiellen Verkaufspreis zu erzielen, sondern vor allem auch, den Wert des Unternehmens Nachhaltig zu steigern, mehr Marktstärke zu gewinnen und mehr Freude am eigenen Unternehmen zu haben. In diesem Sinne möchte ich gerne in dieser Gruppe das eine oder andere Thema ansprechen, kommentieren, meinen Beitrag leisten, um hier in Form eines Austausches Erfahrungen und Ideen zu gewinnen, einzubringen und zu erarbeiten. Ich freue mich auf eine aktive Teilnahme.
Elisabeth Schoch Elisabeth Schoch PremiumModerator

Grundidee unserer Gruppe - ein paar Gedanken

Wer sein eigenes Unternehmen gründet, hat in der Regel die Absicht, endlich «sein eigener Chef» zu werden, gute Gewinne zu erzielen, gesellschaftliches Ansehen zu erreichen und für sich und die Familie eine hohe Lebensqualität zu schaffen. Doch die Realität zeigt ein anderes Bild. Nach einer oft erfolgreichen Anfangsphase mit viel Euphorie wird der Unternehmer häufig zum Sklaven seiner eigenen Firma. Er klagt über lange Arbeitszeiten und wenig persönliche Freiheit. Oft opfert er seinem Unternehmen Urlaub und Freizeit mit der Familie. Auf der Einkommensseite sieht es nicht besser aus: das Gehalt ist oft geringer als das seiner wichtigsten Mitarbeiter und auch niedriger als sein früheres Gehalt als Angestellter. Dann kommt die Nachfolgeplanung oder die Veräusserung des Unternehmens und die letzten Illusionen platzen nicht selten. Denn viele Unternehmer machen sich erst viel zu spät Gedanken über den wahren Wert Ihrer Firma, nämlich dann wenn die Frage der Nachfolge ansteht. Dann stellen sie fest, dass die eigenen Nachkommen nicht in das Geschäft einsteigen wollen, wie das immer häufiger der Fall ist. Eine externe Übergabe ist oftmals nicht möglich, da die Firma de facto gar nicht veräusserbar ist. Oder der erlösbare Preis ist sehr enttäuschend. Manchmal ist es daher einfacher und sinnvoller, das Unternehmen einfach einzustellen. Sei es, weil die Firma zu klein ist, zu wenig Rendite abwirft oder alles von der einzigen Person, dem Unternehmer abhängig ist. Damit aber erhält der Eigentümer nur einen dürftigen Gegenwert für seine lebenslange Aufopferung und muss sogar zusehen, wie sich sein Altersguthaben und seine Rente in Luft auflöst.
Elisabeth Schoch
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Auch wenn diese Beiträge schon ein bisschen älter sind, doch noch einen Kommentar meinerseits dazu. Wie Eingangs beschrieben wurde, gehen viele Unternehmer den Schritt in die Selbständigkeit, um Ihr eigener Boss zu sein. Ofmals geschieht dies durch Management Buy-outs oder auch durch die Erkenntnis, die selbe Arbeit selber und auf eigene Rechnung zu betreiben. Hier soll es nun gar nicht darum gehen, wie sinnvoll oder unsinnig ein solches Unterfangen ist. Faktisch ist es jedoch so, dass viele solcher Unternehmen hierarchisch geführt werden, und der Patron selber jede Entscheidung überprüft und gut heisst. Es fehlt die Fähigkeit, loslassen zu können, jemandem anderen diese Entscheidungen zu überlassen. Wie erwähnt sollte nach den ersten 5 Jahren an eine Exit-Strategie gedacht werden. dies auch daher, dass ein gut gestartetes Unternehmen nach 5 Jahren bereits eine gewisse Reputation im Markt erreicht hat, und ein weiteres Wachstum einfacher zu realisieren ist als zu Beginn. Dies bedingt auch, dass das Management anfängt, umzudenken. Und hier liegt das Problem des Existenzgründers als Managementgremium in Personalunisono. Der Gründer muss lernen zu delegieren, loszulassen. Hier muss der Wandel früh erfolgen. Für einen Unternehmer, der 30 Jahre lang sein eigenes Unternehmen geführt hat wird es schwer loszulassen. Auch wird es für die Mitarbeiter schwer, eingefahrene Strukturen und Prozesse zu verändern. Wenn ein Unternehmer aber lernt, wie er sein Unternehmen mit Hilfe eines operativen Managements steuern kann, dann sind dem Unternehmen keine Grenzen gesetzt. Der Wert der Firma wird kontinuierlich steigen und die Nachfolge wird sich Verhältnismässig einfach regeln lassen.
Elisabeth Schoch Elisabeth Schoch PremiumModerator

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Als Moderatorin heisse ich alle neuen Mitglieder in diesem Forum willkommen. Alchemy ist ein Netzwerk von unabhängigen Unternehmensberaterm, die sich dem Wachstum und der Unternehmenswertsteigerung verschrieben haben. Mit diesem Forum wollen wir einerseits interessante Erkenntnisse für Unternehmer anbieten und andererseits einen Austausch zu diesen Themen anstossen. Wir wollen: 1) Den Wert von Unternehmen nachhaltig steigern. 2) Wachstumsraten im zweistelligen Bereich anstreben. 3) Horizonte in Strategie und Vision erweitern. 4) Aufbruch in die Welt der Chancen und Möglichkeiten initiieren. 5) Mit Freude Träume und Wünsche erreichen. Ich freue mich auf die aktive Auseinandersetzung zu diesem hochspannenden Thema. Herzliche Grüsse Elisabeth Schoch CEO The Alchemy Network