Paul Dest Paul Dest Moderator

Gruppen-Newsletter: 2011: Die Zukunft holt uns ein!

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Jürgen Mirbach
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Jürgen Mirbach Jürgen Mirbach Premium

Lieber Paul,
auch von meiner Seite ein herzliches Dankeschön für Deine Erfindung und Deine Arbeit. Als "real life" Toastmaster kann ich nur sagen, dass Du das Konzept toll in die digitale Welt übertragen hast.

Tja, wer nur wird die Idee weitertragen?

Schöne Grüße
Jürgen Mirbach

PS an die Community: Wer wäre denn bereit in einem Kernteam mitzuwirken?

Iris Kaiser Iris Kaiser PremiumModerator

Surf-Stick - nicht geeignet für Webinare

Hallo,

ich habe gestern versucht mit einem Surf-Stick an einem Webinar teilzunehmen, das macht aber nicht wirklich Spaß. Das Bild und alle weiteren Funktionen waren mir nicht zugänglich, lediglich den Ton konnte ich abgehackt hören.

Tja, dann habe ich bis Februar keine Chance an einem Webtoast teilzunehmen, da ich bis dahin keinen direkten Zugang zum Internet nutzen kann.

Herzliche Grüße
Iris

Iris Kaiser Rainer Moitz
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Surf-Sticks - Balance auf wackligem Untergrund

Die Funkverbindungen werden immer besser - nicht nur wireless LAN, sondern auch UMTS bietet theoretisch genügend Bandbreite für anspruchsvolle Übertragungsaufgaben. Umso größer ist dann die Enttäuschung, wenn trotz angeblich ausreichender Bandbreite eine Sprachübertragung gehäckselt wird und statt Video nur bunte Klötze über den Schirm flimmern. Woran liegt´s`?
Im Gegensatz zum Kabel, bei dem der Weg der Signale quasi vorgegeben ist, breiten sich Funkimpulse in mehrere Richtungen aus und empfangen wird nicht nur auf der "Luftlinie" zwischen Sender und Empfänger. Der Empfang an einem Ort ist immer eine Überlagerung der der Botschaft und ihrer Echos, die von den umgebenden Gebäuden, Wänden etc. zurückgespiegelt werden. Diese Überlagerung des Nutzsignals mit Störsignalen kann an je nach Ort sehr unterschiedlich groß sein, vor allem dann, wenn die "Ohren" gleichermaßen in alle Richtungen lauschen, wie das bei den sog. Surf-Sticks der Fall ist. So ist die nutzbare Bandbreite oft nur ein Bruchteil des theoretisch Erzielbaren, und kleine Änderungen an der Anordnung können heftige Schwankungen der Qualität auslösen.
Was kann man tun ?
Natürlich ist ein Kabelanschluss immer die beste Lösung, doch auch beim Funkverkehr spielt ein Kabel eine wichtige Rolle: Zu jedem Surfstick gibt es aus gutem Grund ein Anschlusskäbelchen, das es gestattet, den Stick unabhängig vom PC in seiner Lage zu verändern. Leider ist dies Kabel aber oft zu kurz, um sinnvoll damit umzugehen - es läßt den Stick irgendwie herumbaumeln, doch für eine gezielte Positionierung fehlt dem ganzen der Halt.
Ich habe statt des mitgelieferten ein echtes USB-Verlängerungskabel im Gepäck, mit dem sich der Surfstick bis zu 2,5 m vom PC entfernt anbringen läßt. In Stahlbeton-Gebäuden hat es sich bewährt, den Stick mit einem Klebeband ans Fenster zu kleben. Dort hält er besser seine Position und hat die beste Sicht auf Sendemasten der Umgebung. Wer Zeit und Geduld hat, kann durch Ausprobieren verschiedener Orte im Raum die Stabilität der Funkverbindung spürbar verbessern.
Für technisch Interessierte
sei noch angemerkt, dass bei der Echtzeitkommunikation allein die Qualität des Uploads zählt - die Sendeleistung also. Schnelle UMTS-Downloads per HSDPA Verfahren bringen da kaum Vorteile, weil sie nur den Empfang beschleunigen. Die beste Leistung für Webkonferenzen haben Handies, Surfsticks,Smartphones, die das HSUPA-Verfahren können - und die in Luftlinie zu einem Sendemast stehen, der auch HSUPA unterstützt (das tun nur die wenigsten)

Wie immer bei derKommunikation - gehören zu einer guten Verbindung mindestens zwei Partien.