Katja Schneider Katja Schneider PremiumModerator

Potsdamer Ehrenamtspreis 2014 ausgelobt

Bereits zum achten Mal schreiben die Landeshauptstadt Potsdam, die Pro Potsdam GmbH und der Verein Soziale Stadt Potsdam den Potsdamer Ehrenamtspreis „Engagiert für unsere Stadt“ aus. Vorschläge und Bewerbungen sind bis zum 12. August 2014 möglich.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen: http://www.tinyurl.com/ndf99t8

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Ist Potsdam noch familienfreundlich?

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Harriet Modler Florian Steinbock
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Harriet Modler Harriet Modler Premium

Rechtlich ist die Sache eindeutig. Damit ist zudem die Haftung geklärt. Bedenklich erscheint mir jedoch, wie hier miteinander umgegangen wurde und wird. Diese Situation sollte insgesamt etwas genauer betrachtet werden, weil hier Tendenzen sichtbar werden, die zeigen, dass friedliche Koexistenz nicht nur ein Problem für Staaten ist. Deshalb lohnt es sich, die Motivlage der einzelnen Akteure anzuschauen:

Potsdam zeigt sich gerne provinziell. Anderseits will die Stadt weltoffen sein und sich als Kultur- und Wissenschaftsstandort beweisen. Der Bevölkerungsaustausch in den bevorzugten Stadtteilen ist ständig in Bewegung. Es gibt weder „gesund“ gewachsene Strukturen in der Innenstadt noch in den Gebieten größerer Wohnansiedlungen. Diese Entwicklung erinnert mich an den Prenzlauer Berg in Berlin. Der Zauber des Anfangs ist dort längst verflogen!

Was mich an Potsdam beindruckt, sind die bisweilen niveaulosen Rangeleien um Besitz und Besitzstandswahrung. Der Kampf der Geldbeutel. Bühnenreife Inszenierungen, die für Stimmung und Aufmerksamkeit sorgen und damit für das Geschäft. Darum geht es doch meistens. Das ist die einzige Wahrheit, wenn es eine gibt! Oder um Peinlichkeiten, die eine Bloßstellung geradezu erzwingen. Und wenn es sich, wie in diesem Fall, um Kinder dreht, dann sind wir empfänglich wie die Biedermeier. Die besten Geschichten in Potsdam handeln sich um Immobilien oder ihren Besitzern. Natürlich sendet das politische Personal immer gleich und gerne einen Willkommensgruß an die Initiatoren. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit und den entsprechenden Kontakten, die mit Kamera und Mikrofon am Ort des Geschehens auftauchen.

Spätestens mit diesem Beitrag vom ZDF wissen nun Menschen in Köln oder Hinterhirschhausen, dass in Potsdam außer Schlösser und Gärten auch Neubauten entstehen. Einige davon sind auf dem Bornstedter Feld zu besichtigen, das von einem Groß-Investor bepflastert wird. Nicht nur, aber wahrnehmbar branchenführend. Für Semmelhack ergab sich die Gelegenheit klarzustellen, wer in Sachen Bauen in Potsdam der Platzhirsch ist. Für alle, die beabsichtigen in Potsdam ansässig zu werden, war das insoweit informativ!

Dieser billige Boulevard-Journalismus, soweit hier überhaupt von Journalismus gesprochen werden kann, greift ein immens wichtiges - gesellschaftlich relevantes - Thema auf, liefert aber im selben Atemzug gleich die Schuldigen: die bösen Rentner, die sich offensichtlich dem Zeitgeist der jungen Generation verweigern.

Die Situation im Potsdamer Norden steht signifikant für die Unfähigkeit der Menschen zur Konfliktlösung. Sie ist aber auch ein Zustandsbericht einer Gesellschaft, die glaubt wildes Geschrei ermöglicht Teilhabe am Leben. Und nur die Lautesten kommen am weitesten. Letztendlich mündet Ignoranz und mangelnde Toleranz immer in Eskalation. Wie so oft im Leben treffen sich Egoisten, natürlich völlig unvorhersehbar, und streiten sich darüber, wer denn nun der bessere ist. Wer welches Recht für sich in Anspruch nehmen kann, ist wichtiger als recht zu handeln!

Auseinandersetzungen, wie diese, entstehen niemals rein zufällig! Jeder „Stauraum“ muss irgendwann gelüftet werden. Spielplätze sind keine Rummelplätze mit Besitzanspruch. Wie in diesem Beitrag unschwer zu erkennen war, liegt besagter Streitplatz unmittelbar an den Terrassen der Semmelhack-Wohnungen und ist Teil der Anlage. Das kann jetzt als gut oder schlecht befunden werden, Fakt jedoch ist, dass sich dieser Spielplatz auf einem Privatgrundstück befindet. Auch wenn das den Fremdnutzern, einschließlich der Eltern, nicht gefällt, gelten hier die Rechte und Pflichten des Eigentümers. Zudem muss der offensichtlich gegenüber seinen Mietern Werbeversprechen einhalten.

Lärm kann durchaus zu Mietminderung führen. Und dieses Recht von Mietern finde ich durchaus begrüßenswert!!! Interessanterweise wird Lärm zunehmend zum Problem. Darüber empört darf der Bürger aber nur sein, wenn ein Flugzeug aufkreuzt! Dann ist Lärm plötzlich fürchterlich und unerträglich. Entsteht der Lärm durch Kinder ist er immer und grundsätzlich zumutbar. Diese seit Jahren steigende Lärmbelästigung erhitzt sicher nicht nur die Gemüter in Potsdam. Auf Spielplätzen schlägt der Lärmpegel wahrscheinlich höher als in Fabrikhallen. Aber nicht nur dort. Kinder schreien im öffentlichen Raum mitunter als ginge es um ihr Leben. Wahrscheinlich hört ihnen ansonsten keiner zu – hier liegt das Übel und ist Ausdruck einer Lebensweise, die das Zuhören (wollen und können) vermissen lässt!

Selbst auf die Gefahr hin, dass ich hier meine Unbeliebtheit durch die folgenden Aussagen noch steigern kann, aber der Lärm, der durch Kinder „produziert“ wird, hat mittlerweile eine Dimension erreicht, die nur noch für taube Menschen erträglich ist! Jene Mitbürger mögen mir diesen Vergleich bitte nicht übel nehmen!!!

Die Lärm-Generation ist unsere Zukunft – das lese und höre ich ständig! Ich frage mich manchmal, ob diese Generation überhaupt eine Zukunft hat? Insoweit sie vorstellbar ist, diese Zukunft, wer hat sie ermöglicht? Wer hat dafür gesorgt, dass wir immerwährend von Zukunft sprechen können? Die Generationen der Alten, der Pensionäre, Rentner und Hochbetagten und ihre Vorfahren schufen einst jene Lebensgrundlagen, die sich längst in Auflösung befinden.

Ob sich die stimmgewaltigen Kinder wenigstens untereinander verständigen können, ist kaum zu glauben. Was allerdings offenkundig ist, ist die Tatsache, dass die Generationen sich voneinander entfernen. Warum? Weil Rücksichtslosigkeit ein Markenzeichen geworden ist.

Besitzansprüche oder Nutzungsrechte bedürfen Absprachen oder Regelungen unter den Beteiligten. Banales Beispiel: Wenn mir eine Schaukel, die auf einem fremden Grundstück angebracht ist, ins Auge fällt, betrete ich nicht ungefragt dieses Grundstück und schaukle einfach nach Lust und Laune drauf los, weil mein unbefugtes Betreten in den Augen des Besitzers keine den guten Sitten entsprechende Aktion darstellt!

Viel Lärm, viel Aufmerksamkeit – eine Formel, die funktioniert! Der Spielplatz wird zur Kampfzone und zum Politikum. Die Sache ist nun auch bei der „Stadtmeisterei“ angekommen. Und weil wir ja eigentlich immer Wahlen haben, wird das Thema aufgegriffen, um bei den Bornstedtern und der Zielgruppe „Eltern“ zu punkten. Potsdam ist bleibt familienfreundlich. Welche Kriterien sind dafür ausschlaggebend? Wahrscheinlich das Angebot von dm-Filialen und Spielplätzen. Wenn das der Maßstab ist, dann stehen die Aussichten mehr als schlecht!

Als Mutter von zwei erwachsenen Kindern kann ich Ihnen versichern, dass sich die Anzahl und Verfügbarkeit von Spielplätzen NICHT auf die Entwicklung von Kindern in physischer und psychischer Hinsicht auswirkt. Auch die Intelligenz von im Wachstum befindlichen Wesen ist nicht von einem Spielplatz abhängig! Die Spielplatz-Besuche meiner Kinder lagen in einstelligen Bereich! Sie zeigten beide kein sonderliches Interesse an den Gestaltungsvorgaben und Spielmöglichkeiten. Beide werden in naher Zukunft überaus erfolgreich Ihre Studien abschließen – ohne Spielplatzkarriere!

Ich bin fest davon überzeugt: Spielplätze fördern weder die Kreativität noch die Neugier, die jedes Kind für SEINE Lernprozesse braucht. Spielplätze sind die ersten Beschäftigungsmodule, die schon frühzeitig auf das monotone Arbeitsleben vorbereiten. Eltern, die die Fähigkeit zur Beobachtung nicht verlernt haben, können erkennen, wie Kinder auf Spielplätzen in ihren Altersgruppen schon Hierarchien und Autoritäten ausprägen.

Der „Spielplatz“ ist seiner Bedeutung nach: ein Platz zum Spielen! Mir ist in Potsdam noch kein Platz dieser Deutung aufgefallen. Ich sehe nur Schreiplätze. Wer glaubt, dass die Ausprägung der Stimmbänder die Karriereleiter von Kindern fördert, sollte „Musik nach Noten“ als Perspektive erwägen. Klassische Schulnoten werden definitiv nicht am Schall gemessen!!!

Wer im Jahr 2014(!!!) mit der „Stasi“- Keule argumentiert und Nutzungsrechte damit durchsetzen will, der kann doch nicht wirklich ernst genommen werden. Wer ältere Menschen ins Altersheim auslagern will, hat den Sinn von Gemeinschaft missverstanden. Lieber Gott, wenn es Dich gibt, bitte lass Hirn regnen! Jetzt! Und insbesondere an Orten, wo ein echter Mangel zu verzeichnen ist! Wo bleibt der gesunde Menschenverstand???
(Diese *Stasi*-Äüßerung las ich in einem Artikel der PNN vom 17.07.2014 unter dem Titel "Spiel, Platz, Krieg")

Katja Schneider Katja Schneider PremiumModerator

Neuer Rekord beim ‪‎Bürgerhaushalt‬ in ‪Potsdam‬!

Liebe Potsdamer Köpfe,

Innerhalb der vergangenen Wochen wurden über 700 Vorschläge für den Bürgerhaushalt abgegeben. Das sind so viele wie noch nie. Bis zum 27. Juli 2014 findet nun die Priorisierung aller Ideen statt. Ziel ist es, per Abstimmung eine Vorauswahl aller Bürgerideen zu ermitteln.
Hier geht es zur Abstimmung: http://www.potsdam.de/buergerhaushalt
http://www.tinyurl.com/q65343r

Larissa Eroll Larissa Eroll Moderator

AnalBall als besonders schweres Modell

Wir bieten den AnalBall mit großen Durchmessern für die noch intensivere anale Stimulation auch mit größerem Gewicht an. Die Größen 60 - 70 mm sind auch als besonders schwere Ausführung mit massiver, vergrößerter Innenkugel lieferbar. Serienmäßig wird der AnalBall mit einer Kette und 10 mm Zierkugel ausgeliefert.

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Petra Bode Harriet Modler Larissa Eroll
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