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Der Austausch mit Brasilien erhält eine neue Plattform

Neue Impulse für die Hochschul- und Forschungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Brasilien: In der brasilianischen Metropole São Paulo ist jetzt das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) eröffnet worden. Die Einrichtung hat die Aufgabe, den wissenschaftlich-technologischen Austausch mit Partnern in Brasilien zu vertiefen und Interesse für den Forschungs-, Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland zu wecken. Zur offiziellen Eröffnung am 14. Februar 2012 besuchte Bundesaußenminister Guido Westerwelle das DWIH und verschaffte sich einen Eindruck von der neuen zentralen Anlauf- und Kontaktstelle für deutsch-brasilianische Kooperationen zwischen Hochschulen, Wissenschaft und Wirtschaft. „Für die Zusammenarbeit in Bildung und Forschung ist Brasilien das wichtigste Partnerland Deutschlands in Lateinamerika“, sagte der Bundesaußenminister. Die pulsierende Weltmetropole São Paulo – zugleich die größte Ansammlung forschender deutscher Unternehmen außerhalb Deutschlands – sei der ideale Standort für das Wissenschafts- und Innovationshaus in Brasilien.

Das Auswärtige Amt fördert im Rahmen der Außenwissenschaftsinitiative und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung weltweit den Aufbau deutscher Wissenschafts- und Innovationshäuser. São Paulo ist neben New York, Moskau, Neu Delhi und Tokio einer von fünf Standorten. Das DWIH São Paulo schließt unter seinem Dach bislang ein Dutzend deutscher Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Mit einem Informationszentrum ist hier etwa der DAAD vertreten, der das Haus seit 2010 zusammen mit der Auslandshandelskammer (AHK) São Paulo aufgebaut hat. Weitere wichtige Partner sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Alexander von Humboldt-Stiftung sowie mehrere Hochschulen mit eigenen Büros.

Die Entwicklung des DWIH ist Ausdruck des stark gewachsenen deutschen Interesses an einer engeren Zusammenarbeit mit Brasilien. In dem aufstrebenden Land ist auch die Hochschul- und Forschungslandschaft in Bewegung. „Daraus ergeben sich viele Chancen für den akademischen Austausch und die bilateralen Forschungsbeziehungen“, sagt Christian Müller vom DAAD. Hier will das DWIH mit seiner Arbeit ansetzen: Künftig möchte das Haus unter anderem Seminare und Workshops zur Entwicklung neuer bilateraler Forschungsprojekte anbieten, verstärkt auf Forschungsmessen Präsenz zeigen, einen Wissenschaftsdialog mit der Politik anstoßen und in Zusammenarbeit mit der AHK die Wirtschaftskontakte intensivieren.

>>> http://www.dwih.com.br

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