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Doppelbesteuerung USA - GER

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Das gleiche Problem hatten wir auch schon
Das Deutsche Finanzamt nimmt das ganze Jahresgehalt egal wo es verdient ist und bestimmt damit den Steuersatz.
Mit diesem Steuersatz versteuern Sie das in Deutschland erwirtschaftete Einkommen.
Da Sie mehr als 183 in USA wohnhaft waren, stuft das IRS Sie als Resident ein. Damit wird das Gehalt das in Deutschland erwirtschaftet worden ist nicht an das in den USA erwirtschaftete Einkommen angerechnet.
Dh. es wird in Ihrem Falle nur das Einkommen das in den USA erwirtschaftet worden ist auch besteuert.
Ich empfehle Ihnen einen trotzdem einen deutschen und einen amerikanischen Steuerberater hinzuzuziehen. Fuer den oertlichen amerikanischen Steuerberater haben wir 200 $ gezahlt. Sollten Sie nach einer Steuerkanzlei suchen, die beide Steuersysteme kann, so kann dass sehr schnell sehr teuer werden. Wir hatten ein Angebot von $5000.

Ich berufe mich hier auf das, was meine Steuerberater diesseit und jenseits des Teichs sagten, bin also auch kein Experte.

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Hallo Herr Gonitianer,

Ihre Anfrage ist zwar schon ein paar Tage alt, aber vielleicht helfen Ihnen ein paar Informationen trotzdem noch.

Wenn ich Ihre Aussagen recht verstehe haben Sie mit Ihrem Arbeitgeber eine Nettolohnvereinbarung getroffen. Die von Ihrem Gehalt einbehaltene hypothetische Steuer wird dazu verwendet die tatsächlich in den USA zu entrichtende Steuer zu bezahlen. Sollte die dortige Steuer höher sein, trägt Ihr Arbeitgeber die Differenz.

Da Sie an mehr als 183 Tagen in 2005 in den USA waren, unterliegt Ihr Gehalt der dortigen Besteuerung. Sie sind aber trotzdem noch für das Jahr 2005 verpflichtet eine deutsche Einkommensteuererklärung abzugeben. Die in den USA versteuerten Bezüge werden in Deutschland dem sogenannten Progressionsvorbehalt unterworfen, d.h die Einkünfte werden für die Berechnung des anzuwendenden Steuersatzes herangezogen. Sie müssen also in der deutschen Erklärung angegeben werden.

Um die steuerliche Situation Ihrer Frau beurteilen zu können, bräuchte man nähere Informationen. Je nach Situation könnte eine getrennte Veranlagung für Sie für 2005 günstiger sein. Sie sollten aber in jedem Fall einen Steuerberater mit internationaler Erfahrung aufsuchen.

Ich hoffe, diese Informationen sind ein bißchen hilfreich.

Viele Grüße in die USA
Sandra Büscher

Re: Abermals Doppelbesteuerung: USA - GER

> Für diejenigen, die in USA "conventional IRA's" haben, habe ich besonders
> gute Vorschläge.

gerne lese ich ein paar Ideen dazu hier ;-))

Gruss aus den USA
RvH

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Re: Abermals Doppelbesteuerung: USA - GER

Hello John,

Do you help with US tax statements?

Kind regards,
Marlene

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Re^2: Abermals Doppelbesteuerung: USA - GER

Ein schon älterer Thread, aber ich frage trotzdem mal. Gilt die 183 Tage Regelung immer noch? Ist die Regelung 183 Tage in einem Kalenderjahr oder 183 Tage am Stück?

Ich werde für ca. 6 Monate in den USA eine innerbetriebliche Ausbildung antreten. Mein Gehalt erhalte ich weiter in Deutschland und bin dort auch weiter angestellt.

Ich werde somit auch in Deutschland weiter meine Einkommenssteuer zahlen. Sollte ich länger als 183 in den USA sein, muss ich wohl auch in den USA für das während meines Aufenthalts erwirtschaftet Einkommen eine Einkommenssteuererklärung machen müssen. Ist das richtig? Bei welcher Steuererklärung kann ich nun die Doppelbesteuerung gelten machen?

Mfg
Christoph Caspritz