Oliver M. Klamke Oliver M. Klamke PremiumModerator

Kurz und Bündig von der Berlinale: Keine Kurzfilme mehr auf GIGA. Premiere stellt GIGA TV ein.

So wurde noch vor kurzer Zeit für GIGA geworben. Und jetzt ist Schluss!? Weiss PREMIERE überhaupt was das Publikum will? Wer mit der GIGA Digital Television GmbH zusammen arbeitet, wird schnell feststellen, dass man hier kein TV-Geschwafel bekommt, sondern leidenschaftlich erstellte Produktionen, die dazu sehr kostenbewusst hergestellt werden. Claudia Bienefeld Director Production und Michaela Jacobi Creative Director Sehr geehrte Medienpartner, ein von Banken- und sich andeutender Wirtschaftskrise geprägtes turbulentes Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen. Für GIGA war 2008 rückblickend ein spannendes und erfolgreiches Jahr mit vielversprechenden Aussichten für 2009. Aber der Reihe nach. Zum 01. Januar 2008 wurde Premiere 100%iger Gesellschafter des Social-Gaming-Network und Digital Lifestyle Senders GIGA. Mit dem neuen Eigner und dem Relaunch am 20. August 2008 wurden die Grundsteine für eine weitere Erfolgsentwicklung und Produktkontinituität geschaffen. Wie funktional und inspirierend die Kommunikationsplattform GIGA ist, zeigt das 10jährige Bestehen des Senders, dass am 30.11. mit der „Welcome to GIGA Experience“ (kölschen Kaffeekranz) gefeiert wird. GIGA bietet Internet und Fernsehen seit dem 20. August als gebündelte Kompetenz aus einer redaktionellen Hand. GIGA setzt sich damit mal wieder als innovativer Ideengeber in der TV-Branche an die Spitze und ist somit Vorreiter und Visionsträger der neuen Welt der Kommunikation. Durch Formateinführungen wie GIGA THE SHOW (GIGAs Nachrichtensendung für Games) und SCREEN SHORTSTV (GIGAs Kurzfilm Magazin) ist das Programm aktueller und vielfältiger gestaltet. Auch die Neuauflage der POKERNIGHT mit neuem Partner stärkt die Senderpositionierung „Spielen geht immer“. Mit dem Relaunch wurden auch die Online- und TV-Werbemöglichkeiten des konvergenten Medienproduktes GIGA weiterentwickelt und den Standards der großen Medienhäuser angepasst. Dass crossmediale und integrierte Konzepte die Gegenwart bedeuten und laut Experten einen Mehrwert erreichen, der den Return-of-Invest von Werbeausgaben erhöht, unterstreicht die Leistungsfähigkeit des interaktiven Senders GIGA. Nicht nur die Möglichkeit vernetzte Kommunikation anzubieten erhöht die Werbewirkung, sondern der Mix aus konvergenter Kommunikation (Senderprinzip) und crossmedialer Kampagnen (intelligente Mediaplanung). Informieren Sie sich auf unserer neuen B2B@GIGA-Site und surfen die bereit gestellten nützlichen Informationen an und verschaffen sich eine Übersicht über alle Möglichkeiten beim neuen GIGA. Somit stehen wir auch 2009 als verlässlicher Medienpartner für Kooperationen zu Verfügung. Gerne beraten wir Sie persönlich bei detailliertem Bedarf bzw. erstellen auf Ihr Briefing hin ein Konzeptangebot Mit freundlichen Grüßen René Rossner Sales Director und dann heute sowas: Notiz schließen 13.02.09, 13:52 | | FOCUS del.icio.us Google Bookmarks Mister Wong YiGG webnews facebookschließen TV-Sender Giga wird abgeschaltet Der Bezahlsender Premiere möchte sich in Krisenzeiten auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Der Gaming-Sender Giga wird daher aufgegeben. 53 Mitarbeiter werden entlassen. giga.de "Giga wird eingestellt“, giga.de folgt im Mai Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte die Entscheidung am Freitag auf Anfrage. Allen 53 Mitarbeitern des Kölner Senders sei am Freitag gekündigt worden. Sie erhielten Abfindungen, Volontäre würden übernommen. „Wir versuchen, das sozialverträglich zu machen.“ Der Sender beschäftigt sich hauptsächlich mit Computerspielen und bietet dazu auch ein umfassendes Internetangebot. Aber unsere Sendung "SCREEN SHORTS TV" fällt damit auch durch das Raster. GIGA ist nicht nur ein GAMING-Sender. GIGA war auch das Sprachrohr junger Filmemacher. Wo hat man jetzt noch die Möglichkeit Kurzfilme der breiten Masse zu präsentieren? Ich hoffe dieser Artikel regt zum Gespräch an. Sowas darf man nich einfach so hinnehmen und schlucken. Man muss für so ein großartiges TV-Forum kämpfen.
Oliver M. Klamke Oliver M. Klamke PremiumModerator
Fan-Initiative will GIGA bei der ARD unterbringen GIGA: Das perfekte Sende-Format für die ARD? Vor knapp einer Woche überraschte Premiere mit der Ankündigung, den Gaming-Sender GIGA TV einzustellen. Da die Fans das Ende des Senders nicht einfach so hinnehmen wollen, haben Sie einen kühnen Rettungsplan entworfen: Die ARD soll das Format übernehmen. Was auf den ersten Blick sehr weit hergeholt klingt, ist bei genauerer Betrachtung ein bemerkenswertes Konzept. Dass GIGA mit seiner sehr fokussierten Zielgruppe nicht immer leicht zu vermarkten war, haben sowohl NBC als auch Premiere im Laufe der Jahre schmerzhaft zu spüren bekommen und führte letztendlich zum Aus des Senders. Diese Erkenntnis führt unweigerlich zu der Feststellung, dass für den Sender eine Werbe-unabhängige Finanzierung gefunden werden muss. Und die wiederum gibt es in Deutschland in Form der Rundfunk-Gebühren bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Rettungsanker Grundversorgung? Bis hierhin ist der Gedankengang der Fans ebenso nachvollziehbar, wie unspektakulär. Wirklich interessant wird das angedachte Szenario durch die mediale "Grundversorgung", die den Öffentlich-Rechtlichen obliegt. Diese besagt, dass die durch Rundfunk-Gebühren finanzierten Sender das gesamte Meinungs- und Interessens-Spektrum der Republik unabhängig von finanziellen Beschränkungen befriedigen müssen. Das Bundesverfassungsgericht stellte fest, dass die Grundversorgung "eindeutig nicht als Minimalversorgung zu verstehen [ist], sondern [...] die gesamten Programmangebote in den Bereichen Bildung, Information und Unterhaltung" umfasst. Da gerade die öffentlich-rechtlichen Sender allerdings momentan die GIGA-Zielgruppe nur sehr rudimentär bedienen, würde das Games-Format für sie tatsächlich eine Bereicherung im Sinne der Grundversorgung darstellen. Auch über die Sendezeiten für ein GIGA-ähnliches Format bei der ARD haben sich die Fans bereits Gedanken gemacht. Sie schlagen vor, die ab 20 Uhr ungenutzte Frequenz des KiKa (Kinderkanals) für die Computer- und Spiele-Sendung zu nutzen, da 20-24 Uhr auch der bisherigen Kern-Sendezeit von GIGA entspricht. Darüber hinaus wäre eine Übernahme des bestehenden Formats für die ARD mit relativ geringen Anlauf-Kosten verbunden, da bereits ein eingespieltes Team aus Moderatoren und Redaktion besteht. Update 19.02.2008, 23:50 Uhr: Offenbar hat der Initiator der Kampagne eine Stellungnahme der ARD erhalten, die jedoch mit einer Sperrfrist belegt wurde. Für Freitag wurde eine Pressemitteilung zur Reaktion des Senders angekündigt. CHIP Online meint: Die Rettungs-Initiative für GIGA überzeugt auf Grund ihres durchdachten Konzepts. Im Blog zur Kampagne wird ein ausformulierter Brief an die ARD angeboten, in dem der Rundfunkanstalt die GIGA-Übernahme schmackhaft gemacht werden soll. Aber den Initiatoren ist auch bewusst, dass ihre Aktion trotz des guten Konzepts nur minimale Chancen auf Erfolg hat. Sie wären schon damit zufrieden, wenn sie den Intendanten durch ihre Anstrengungen ein Sendungskonzept im Stil von GIGA schmackhaft machen könnten. "Wichtig ist nur dass es weiterhin solch ein Spartenprogramm für die Zielgruppe gibt" heißt es im entsprechenden Foren-Thread zu Recht. Denn andernfalls würde eine ganze Gesellschaftsgruppe medial unterversorgt. (cel) "QUELLE: Chip-Online Februar 2009"