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re:publica 2010: Die Web-Welt zu Gast in Berlin

Eintauchen in die Welt des Web 2.0, der Webblogs, der sozialen Medien und der digitalen Gesellschaft: Dafür steht die re:publica 2010 (http://re-publica.de/10/), die vom 14. bis 16. April zum vierten Mal in Berlin stattfindet und von newthinking communications (http://www.netzpolitik.org) und dem Spreeblick Verlag (http://www.spreeblick.com) veranstaltet wird. Auf der Online-Konferenz, die unter Bloggern und Anhängern des Web 2.0 als wichtiges Forum gilt, stehen an drei Tagen rund 150 Stunden Programm auf bis zu acht Bühnen an. In mehr als 120 Vorträgen, Workshops, Diskussionsrunden und Events werden auf der re:publica 2010 zahlreiche Facetten der digitalen Gesellschaft diskutiert. Überschrieben ist die 4. Auflage der Konferenz mit dem Titel ‘nowHere’, womit sich der aktuelle Online-Trend zur Echtzeitkommunikation, aber auch die gestiegene Internationalität der Konferenz zusammenfassen lässt. Insgesamt werden in Berlin rund 230 internationale Internet-Experten als Referenten erwartet. Für Mitveranstalter Johnny Haeusler eine positive Entwicklung: „Die re:publica 2010 ist deutlich internationaler geworden. Wir freuen uns, zahlreiche spannende Projekte aus der ganzen Welt und Blogger aus vielen Ländern und Kulturkreisen auf die Bühne bringen zu können.“ Zu den Höhepunkten gehören Vorträge des bekannten amerikanischen Medienkenners Jeff Jarvis („Das deutsche Paradoxon“) über die Debatte um den Schutz der Privatsphäre, des weißrussischen Autors und Bloggers Evgeny Morozov („Eine Twitter-Revolution ohne Revolutionäre“) und von US-Professor Tim Wu von der Columbia Law School, der über Netzneutralität sprechen wird. Ein Schwerpunkt der Konferenz ist das Thema „Opendata“. Dabei sollen erfolgreiche Beispiele aus den Bereichen Open Government und Datenjournalismus präsentiert werden. In einer Podiumsdiskussion, an der sich laut Ankündigung das Bundesinnenministerium beteiligen will, soll der Stand von „OpenGovernment“ (Prinzipien für offene Regierungsdaten) in Deutschland debattiert werden. Zum ersten Mal werden im Rahmen der re:publica die Gewinner der „Deutsche Welle BOBS“ ausgezeichnet. Der Preis in 17 Kategorien für die besten Blogs und Podcasts wird vom deutschen Auslandrundfunk vergeben. Dass die Welt des Web 2.0 auf ein immer größeres gesellschaftliches Interesse stößt, merken die Veranstalter auch an der steigenden Teilnehmerzahl auf der Konferenz: Lockte die erste re:publica 2007 gerade einmal 700 Besucher an, werden an bekannten Veranstaltungsorten wie dem Friedrichstadtpalast in Berlin-Mitte in diesem Jahr bis zu 2500 Teilnehmer erwartet. © http://www.magazin-deutschland.de