Ästhetische Medizin und Anti Aging
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Dr. Stephan Günther Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Sekundäre Pflanzenstoffe
Gutem Morgen liebe Mitglieder,
ich habe gestern Abend Interessantes über die "neuen" Vitamine gehört.
Es geht um sekundäre Pflanzenstoffe wie Lycopin aus der Tomate oder OPC aus roten Trauben.
Der Grundgedanke ist, dass diese in vielen Obst- und Gemüsesorten enthaltenen Stoffe den Nutzen
von Vitaminen und Mineralstoffen für unseren Organismus erhöhen oder überhaut erst ermöglichen.
Der Trend geht also weg von reinen Vitaminpräparaten hin zu ganzheitlichen Präparationen, die
gewissermassen den ganzen Apfel (und vieles mehr) in Kapselform und nicht nur Vit. C enthalten.
So ist es möglich, bei weit verbreiteter ungesunder Ernährung - die auch kaum beeinflussbar
ist - eine Fülle von Obst und Gemüse in einfacher Form - als Ergänzung der Ernährung - zu verabreichen.
Auch manche positive Veränderung des Essverhaltens sei dadurch schon erreicht worden.
Wer hat Erfahrungen mit solchen Produkten?
Über Ihre Berichte würden wir uns sehr freuen.
Liebe Grüße
Stephan Günther
Questo contributo è stato modificato in data 12/10/2006 alle ore 07:59.- 12/10/2006, 07:58
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Jasmin Hallensleben-Moritz Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Re: Sekundäre Pflanzenstoffe
Hallo Herr Dr. Günther,
mit Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen.
Laut meiner Information handelt es sich bei den sog. sekundären Pflanzenstoffen um das Vitamin P. Dahinter verbergen sich bestimmte Gerbsäure-Verbindungen die sogenannten Polyphenole.
Diese sekundären Pflanzenstoffe sind biologisch gesehen das Immunsystem der Pflanze.
Wie ich bereits an anderer Stelle erwähnte, vertete ich aus persönlicher und beruflicher Erfahrung die gezielte, individuelle Verknüpfung von Vitaminen, bas. Mineralien, Antioxydantien und Polyphenolen im Zusammenspiel mit gesunder Ernährung und Bewegung......Bewegung und Nahrung auch geistig gesehen.
Bei den Sitzungen verändere ich mit meinen Klienten auch die eine oder andere Gedankenstruktur.
Polyphenole sollen Viren verschiedenster Art direkt bekämpfen indem sie die Proteinstruktur der Viren zersören.
Gern beantworte ich Fragen in dem Zusammenhang.
viele Grüsse
Jasmin Hallensleben-Moritz
Questo contributo è stato modificato in data 12/10/2006 alle ore 09:57.- 12/10/2006, 09:29
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Jasmin Hallensleben-Moritz Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Re^2: Sekundäre Pflanzenstoffe
Hallo Frau Fößleitner,
ich kann Ihren Beitrag nicht nachvollziehen.
Darf ich Sie fragen, in wie weit Sie sich mit Orthomolekularmedizin befaßt haben?
Viele Grüsse
Jasmin Hallensleben-Moritz
- 15/10/2006, 00:22
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Dr. Stephan Günther Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Re^4: Sekundäre Pflanzenstoffe
Guten Morgen,
da ist ja eine hitzige Diskussion entbrannt.
Also aus meiner Erfahrung ist eine Nahrungsergänzung schon sinnvoll.
Ich habe es trotz emsiger Bemühungen nur selten geschafft, meinen Patienten ungesunde Ernährungsgewohnheiten abzugewöhnen und das ist auch der Tenor meiner Kollegen.
Interessant finde ich, dass über den Umweg der Nahrungsergänzungspillen einige Menschen
zu einer vernünftigen Ernährung fanden.
Schönes Wochenende
Stephan Günther
- 15/10/2006, 12:17
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Barbara Borowski Utente PremiumIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Re^6: Sekundäre Pflanzenstoffe
Einen schönen guten Tag,
auch in meiner täglichen Arbeit stelle ich immer wieder Unkenntnis und Skepsis über Vitamine & Co fest.
Das er einen hochwertigen Treibstoff für sein Auto braucht, muss man dem Menschen kaum erklären. Geht es jedoch um den Treibstoff für seinen eigenen Körper, geht es um seine Nahrung, dann stößt man - sogar bei vielen Ärzten - auf erstaunliche Unkenntnis. Nicht umsonst tummeln sich in diesem Bereich selbsternannte Gurus aller Art und eine überflüssige "Diät-Revolution" löst die nächste ab.
Wer weiß schon wirklich Bescheid?
Sehr lange wusste man praktisch nichts über die tatsächlichen Funktionen der Mikronährstoffe und auch heute gehört ihre überlebenswichtige Bedeutung keineswegs zum Allgemeinwissen. Dabei bietet z.B. die orthomolekulare Medizin längst wissenschaftlich untermauerte Fakten. Inzwischen kann man bei etwa 200 meist chronisch verlaufenden Erkrankungen nachweisen, dass sie durch einen jahrelangen Mangel an Mikronährstoffen entstehen.
Auch trotz einer "ausgewogenen Ernährung" können mit unseren Lebensmitteln einige Nährstoffe nicht mehr in ausreichender Form aufgenommen werden.
Die Zahlen sind alarmierend: 90% der Menschen in den Industrienationen nehmen nach Aussagen der orthomolekularen Medizin mit ihrer täglichen Nahrung zu wenig lebenswichtige Bioaktivstoffe auf, um optimal versorgt zu sein.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt mit ihren Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr in Deutschland die bindenden Größenordnungen an und bestimmt den deutschen Markt qualitativ und quantitativ. Diese Empfehlungen werden zwar laufend aktualisiert, ihre generelle Zielsetzung ist es aber lediglich, Mangelzustände zu vermeiden.
Wissenschaftliche Studien werden ignoriert. Man stellte dabei u.a. fest, dass die von der DGE empfohlenden Dosierungen für Vitamine & Co völlig an der Sache vorbeigehen. Während die DGE z.B. 12 IE Vitamin E empfiehlt, rät die renomierte Berkeley Universität schon längst zu 200-800 IE Vitamin E täglich.
Die Pharmaindustrie hat schnell erkannt, dass es grundlegende gesellschaftliche Veränderungen gibt und versucht über unzählige Handlanger mit einem "Dr." oder "Prof." vor dem Namen, Vitamine & Co über die Medien in Verruf zu bringen. Frei nach dem Motto, dass man Otto Normalverbraucher ohnehin jeden Unsinn erzählen kann, tischen die "Pharmas" den widersprüchlichsten Blödsinn auf. So ist man krampfhaft bemüht, Nahrungsergänzungsmittel zu Medikamenten zu erklären und warnt vor (nicht vorhandenen) Nebenwirkungen. Als Medikament wären hoch dosierte Mikronährstoffe zulassungspflichtig - und somit weg vom Markt. Die Hysterie der Pharmaindustrie ist verständlich, denn es geht ihren satten Gewinnen an den Kragen, wenn allgemein bekannt wird, dass eine simple Erhöhung der Vitamin E-Zufuhr (auf 200 IE) das Infarktrisiko um 34 % senkt (Nurses Health Study), während die chemischen Basteleien der Pharma wie z.B. Cholesterinsynthesehemmer dieses Risiko nur um 7 % senken, von Kosten und Nebenwirkungen ganz zu schweigen. Eindeutige Studien werden komplett ignoriert. Die Nurses Health Studie (nur eine von Hunderten!)läuft seit über 10 Jahren und umfasst knapp 100.000 Personen. Man kann nur vermuten, dass die Pharmagiganten nicht mal über Internet verfügen, denn unter dem Stichwort MEDLINE erhält man Zutritt zu den Datenbanken der Suchmaschinen weltweiter wissenschaftlicher Veröffentlichungen und Bibliotheken und wird mit handfesten Informationen über Mikronährstoffe geradezu erschlagen. Es betrifft jedoch nicht nur die Pharmaindustrie, sondern den gesamten medizinisch-industriellen Komplex. Dieser Komplex ist der größte Arbeitgeber der Bundesrepublik. Wenn deren Milliarden-Umsatz "nur" um 20 % zurückgeht, weil die Bevölkerung weniger krank ist, dann bricht ein ganzes System zusammen (Gesundheitssystem, Rentensystem...)
Jedem steht natürlich seine eigene freie Meinung zu und es gibt zu allen Dingen immer unterschiedliche Sichtweisen. Eine Diskussion an dieser Stelle über Sinn oder Unsinn von Nahrungsergänzugsmitteln ist eigentlich nicht angebracht und ich möchte mich für meine lange Ausführung schon mal entschuldigen. Braucht ja nicht jeder zu lesen, denn es gibt eine Unmenge an Fachbüchern dazu. Aber dennoch sind wir alles mündige und hoffentlich aufgeklärte Bürger und jeder sollte für sich selbst eine Entscheidung treffen ohne "Gehirnwäsche" :-) (mir fällt kein anderes Wort ein)
Gesunde Grüße
Barbara Borowski
- 15/10/2006, 16:54
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Jasmin Hallensleben-Moritz Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Re^4: Sekundäre Pflanzenstoffe
Hallo Frau Fößleitner,
meine Handhabung mit Gesundheitszeitungen habe ich auf das querlesen von zwei Exemplaren beschränkt, daher weiß ich was in den aderen steht.
Dafür besuche ich regelmäßig Vorträge und Seminare welche sich mit dem Thema Orthomolekularmedizin, Freie Radikale und Antioxidantien beschäftigen.
Unser Körper braucht "Treibstoff" in Form von 60 Mineralien, 15 Vitaminen, 20 Aminosäuren, 3 Fettsäuren, sowie Sauerstoff und Wasser.
Die Evolution hat 7 MIll. Jahre einen Bauplan in Perfektion geschaffen, unseren Körper.
Ich habe erkennen dürfen, das mein Körper trotz aller Sorgfalt und Umsicht nicht genügend oder falschen Treibstoff bekommt, er unter Migräne u.a. Ausfallerscheinugen litt.
Sollte mir jemand nachvollziehbar erklären können
- warum in den letzten 30 Jahren die Allergien um 2000% zugenommen haben,
- warum die Krebserkrankungen seit 1920 8-fach zugenommen haben
- warum Übergewicht und die damit verbundenen Erkrankungen zunehmen
- warum Herz- Kreislauferkrankungen die Todesursache Nr. 1 sind
u.n.v.m.
werde ich meine Sichtweise ändern.
Sie dürfen mir glauben, ich überdenke und überprüfe meine Einstellung Tag um Tag, in meinem Interesse und im Interesse meines Umfeldes.
Ich habe nur diesem einen Körper, ich bekomme keinen anderen und tauschen kann ich ihn nicht und weil er mir so wertvoll ist, gebe ich ihm zuindest das was er braucht.
Wenn ich es ihm mittels Nahrung nicht zu Verfügung stellen kann und Sie dürfen mir glauben, ich kann es nicht, nutze ich Alternativen und für meine Empfehlungen hafte ich persönlich.
Die Ausfallerscheinungen Ihres Körpers merken Sie und hier dürfen Sie mir vertrauen, nicht heute, nicht morgen, aber in spätestens 20 Jahren sieht es anders aus.
Viele Grüsse
Jasmin Hallensleben-Moritz
- 15/10/2006, 18:54
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Jasmin Hallensleben-Moritz Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Re^7: Sekundäre Pflanzenstoffe
Hallo Frau Borowski,
Danke für Ihre Ausführungen.
Ich möchte mich diesen anschließen, hier jedoch nicht unerwähnt lassen, das es Stimmen in Fachkreisen gibt, welche die Ansicht vertreten, das die Empfehlungen der DGE gerade so hoch sind, das unser Körper seine Funktionen gerade notdürftig aufrechterhält.
Hier ist mir der Satz, zum Leben zu wenig - zum Sterben zuviel, in den Sinn gekommen.
Viele Grüsse
Jasmin Hallensleben-Moritz
- 15/10/2006, 19:00
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