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Lars Korb Usuario PremiumPara ver el nombre de la empresa, crea una cuenta de usuario en XING.Dirt 3 Review
Man kann es relativ schnell zusammenfassen, um Diskussionen um Detailvorlieben zu vermeiden:
Viel hat sich gegnüber Dirt 2 nicht verändert.
Codemasters setzt auf die gleiche Engine, die bereits in Dirt (1) und Grid verwendet wurde.
Die ist nach wie vor up-to-date und läßt keine großen Wünsche in Sachen Grafik und Schadensdynamik am Auto und Umgebung offen.
Grafische Verfeinerungen sind bei der Darstellung der Staubfahnen und Niederschlag (Regen wie Schnee) auf der Windschutzscheibe aus der On-Board-Perspektive zu verbuchen.
Schadendetails scheinen ebenfalls einen Hauch verbessert.
Die Schauplätze haben sich natürlich verlagert und ein neuer Freestyle Modus ist dazugekommen (Drift- und Sprung-Spektakel in Arenen).
Ansonsten ist es bei den klassischen Modi der Vorgänger geblieben - Rally, Land Rush, Rallycross, Head-to-Head, Trailblazer.
Die Schauplätze als solches sind wirklich gut gestaltet - Finnland ist mein persönlicher Favorit.
Fahrverhalten und Gameplay:
Wenig Veränderung im der aktiven Fahrdynamik - tendenziell arcady; was wohl der vornehmlichen Ausrichtung auf Konsolen zu verdanken ist.
Veränderung dafür im positiven Sinne bei der passiven Dynamik - Unfälle, Rempler, Aufbocken, Driften und Schleudern wirkt noch authentischer als bei den Vorgängern - wenn auch nicht mit einem sensationellen Aha-Effekt, aber erwähnenswert bleibt's dennoch.
Entäuschend für echte Rally-Fans bleibt wohl aber der Umstand, dass das übliche Rally-Event (Nationale Schauplätze der Reihe nach über eine Saison zu fahren) zugunsten von mehr Modus-Vielfalt eher event-artig gestaltet wurde.
So gibt es für den Enthusiasten wohl eindeutig zuwenig Streckenvariationen für den eigentlichen Rally-Modus.
Hier sind es lediglich Finnland, Kenia, Michigan und Norwegen auf denen der klassische Modus gefahren werden kann - immerhin mit je 8 Etappen (und wie erwähnt toll gestaltet).
Das eigentliche Sport- und Wettkampf-Feeling will allerdings nicht so recht aufkommen - für eSports daher vermutlich ungeeignet.
Ein weiteres Manko: Realistische Fahrzeugeinstellungen, wie man sie bspw. von Forza, Granturismo oder gar GT-R gewohnt ist, fehlen einmal mehr und wurden gegen vergleichsweise pauschale "Balance"-Balken in 5-Stufiger Abstimmung ersetzt.
Erstaunlicherweise gibt es nichteinmal die Möglichkeit zur Reifenwahl.
Angenhme Erweiterungen dafür aber im Fuhrpark: So sind ein gutes Dutzend klassischer Rallyfahrzeuge von den 60ern bis 90ern dazugekommen - unter anderem der Opel Manta, Kadett, Mini-Cooper oder Lancia Fulvia, sowie den Audi Quattro Sport der Open-Class.
Echter Multiplayer-Fun bleibt dann wohl aber der Rallycross-Modus, bei dem 8 Teilnehmer gleichzeitig über Ring-Kurse schroten dürfen - Rempler und gegenseitig aneinadner ausgelöste Unfälle sind dabei business as usual.
Macht daher mit Freunden wohl mehr Spaß, die Wert auf authentisches Fahren legen als open public gegen 10jährige, die ein Auto bislang nur von der Rückbank kennen und Rally mit Autoscooter oder Stock-Car verwechseln.
Das Verhalten der Onlinespieler kann man aber Codemasters nicht zum Vorwurf machen.
Alles in allem: Gelungener Nachfolger der Dirt-Reihe.
Ob es die 69 Euro (Xbox Version) bei den üblichen Elektronikfachhändlern wert ist, lass ich mal wieder im Raum stehen.
- 10/06/2011, 15:21
