RFID
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Alexander NeumannThe company name is only visible to registered members.Re: RFID auf Leiterplatten - suche Unterstützung!
Hallo,
kann jemand etwas zu den Kosten eines 2D-Labels sagen und welche Schwierigkeiten es mit den Labels gibt?
Wie oft kommt es vor, das ein Label im Fertigungsprozess nicht reicht und weitere geklebt werden müssen? Beispiel bei Reparaturen, Nacharbeiten.
Wie oft kommt es vor, das falsche Leiterplatten den fertig gerüsteten Maschinen zugeführt werden, oder ähnliches?
Diese Punkte könnten Gründe sein, den sicherlich höheren Preis für die RFID-Integration in eine Leiterplatte durch einen Leiterplattenhersteller zu akzeptieren. Zusätzlich zu dem Mehrwert bei der Fertigung (Bestückung) wird jeder weitere in der Fertigungskette oder der Endkunde im Service die Vorteile nutzen können. Die Frage leibt, ist es jedem das Wert, was es mehr kostet?
Gruß
Alexander Neumann
- 11 Feb 2010, 11:42 pm
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Luis Kowalewski Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: RFID auf Leiterplatten - suche Unterstützung!
Hallo Herr Weiß,
Die angestrebte Traceability Lösung kann man selbstverständlich mit RF-ID Tags umsetzen. Allerdings ist dieses auch alternativ mit zweidimensionalen Dot-Codes (Datamatrix oder QR-Code) etwas günstiger umsetzbar.
Hierber wähe zu klären ob Sie eine "Datenbank" auf der Leiterplatte anstreben, die dann alle Lifecycle-Daten mit der Platine "mitträgt", oder eine Lösung bevorzugen wo Sie als Lieferant die Daten der gelieferten Teile im eigenen Unternehmen führen; beides hat Vor- und Nachteile
Lösungsweg 1) Alle Daten auf dem RFID-Tag: Sie können RF-ID Tags als Haftetiketten aubringen bevor die Platine bestück wird. Hier kann man dann entweder auf den "Combo ETSI" (42 x 10 mm) oder auf den "Spine" (110 x 5 mm) gehen. Beide versionen sind mit dem NXP-Chip bestückt, was 240 bit für UPC reserviert haben + 512 bit für weitere Daten bieten (94 dez.-Zeihcen = 188 Hex.-Zeichen).
Mit dieser Lösung können Sie auf den RFID-Tag lesen und schreiben = Lifecycle auf dem Teil. Leseeinheiten an jedem I-Punkt (bei Ihnen und beim Kunden) sind teurer als in Lösungsweg 2. Zusätzlich kann jeder den Tag neu beschreiben, was auch Nachtelig sein kann wenn man an Falsche Daten oder Produktpiraterie denkt.
Lösungsweg 2) Alle relevanten Produktionsdaten werden mit Ink-Jet oder Laser in einem 2D-Code geschrieben (serialisterter Datamatrix oder QR-Code). In diesem Fall wird Ihr Teil einmals beschrieben und kann mehrmals kostengünstig an jedem I-Punkt (bei Ihnen oder Kunden) gelesen werden. Hier ist die "Datenbank" nicht auf dem Teil sondern nur bei Ihnen. Sie haben allerdings hier die "Datenherrschaft" was in Punkto Produktpiraterie auch Vorteile bietet.
Wenn Sie neben der Serialisierung eine zusätzliche "random" Nummer hinzufügen, dessen Algorithmus nur Sie kennen, haben Sie mit einfachsten Mitteln auch eine Lösung gegen Produktfälschungen.
Der QR-Code bietet gegenüber von dem Datamatrix einen weiteren "witzigen" Vorteil: Sie können diesen mittels Handy-Cammera überall lesen, über eine kostenlose Anwendung automatisch auf eine von Ihnen im Internet eingerichtete Kundendatenbank führen und dann dort Lesen oder Schreiben, je nach Berechtigung.
Wie Sie sehen, "viele Wege führen nach Rom". Man sollte in einem genaueren Projektgespräch alle heute möglichen Alternativen auf den besten ROI "abklopfen"
Ich hoffe meine Inputs helfen Ihnen weiter.
Für Rückfragen stehe Ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Luis Kowalewski
(LKowalewski@BluhmSysteme.com)
- 12 Feb 2010, 12:32 pm
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Dr. Harald Lossau Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re: RFID auf Leiterplatten - suche Unterstützung!
Hallo Herr Weiss,
wir - die DYNAMIC Systems GmbH - sind Systemanbieter für industrielle Kennzeichnung mit Branchenschwerpunkt Elektronik-Fertigung.
Ihre Aufgabenstellung wird typischerweise folgendermaßen gelöst:
- hochtemperaturbeständige Etiketten (aus Polyimid, wenn auf der Lötseite angebracht, sonst auch Polyester oder Acrylat)
- Bedruckung mit Barcode bzw. Datamatrix (z.B. auf einem 8x8 mm Etikett) mit eindeutiger Seriennummer - entweder beim Lieferanten oder im Haus
- Eintragung aller Produktionsdaten unter der Seriennummer in eine Datenbank
- Scanner in der Produktionlinie erfassen bei jedem Produktionsschritt den Code zur Dokumentation in Datenbank bzw. zur Produktionssteuerung
Die Bedruckung erfolgt typischerweise mit einem Thermotransferdrucker.
Die Etiketten können mit einem Label-Feeder automatisch im Bestückungsautomat aufgespendet werden.
Alternativ bietet sich Direktmarkierung mit Laser oder Inkjet an.
Wenn das nicht ausreicht, z.B. weil Daten geschrieben werden sollen, macht RFID Sinn.
Dazu bieten wir auch spezielle smart-label für Leiterplattenkennzeichnung an.
Die Kosten für das Label liegen jedoch typischerweise um einen Faktor 10 höher.
Weitere Infos unter
http://www.dynamic-systems.de
Gerne beraten wir Sie auch im direkten Kontakt.
Freundliche Grüße
Dr. Harald Lossau
- 14 Feb 2010, 11:04 pm
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Alexander HennigThe company name is only visible to registered members.Re^2: RFID auf Leiterplatten - suche Unterstützung!
Hallo Herr Weis,
auch wir, die Firma Beschriftungstechnik Frank Gärtner, können Ihnen unsere Unterstützung bei der Lösung von Traceability-Aufgaben anbieten. Wir sind Experten auf den Gebieten der Produktkennzeichnung und Verfolgung. Dabei können wir Ihnen verschiedenste Lösungen anbieten. Dies reicht von der Direktmarkierung mit Laser, Ink-Jet und Label bis zu RFID.
Wir verstehen uns als Maschinenbauer auf dem Gebiet der Produktkennzeichnung und als Systemlieferant. Wir begleiten Sie als Kunde von Beginn an bei der Lösungserarbeitung bis zur Lieferung kompletter Maschinen und Systeme. Wir verfügen über eine eigene Konstruktion, Programmierung und Serviceabteilung.
Ich würde mich freuen, wenn wir Ihnen weiterhelfen können.
MfG
A. Hennig
http://www.beschriftungstechnik.de
- 18 Feb 2010, 1:08 pm
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