RFID
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Falk Wolsky(not a XING member)Gedruckte RFID's im Retail-Bereich
Sehr geehrte Herren,
ich verfolge Ihre Diskussion sehr aufmerksam und interessiert. Ich möchte nicht vom Thema ablenken und erhoffe mir weitere spannende Entwicklungen bzgl "green-RFID" bzw. kostengünstige Lösungen.
Wir sind am Thema RFID für den Retail-Bereich aus Sicht von mobilen Anwendungen interessiert.
Wie könnte der Weg aussehen und mit welchen Kosten wäre zu rechnen, wenn ein Retailer in seinen Fillialen selbst RFID-Tags drucken oder wenigstens mit geringstem Aufwand bereitstellen möchte? Wichtig bei diesem gedanken ist, dass dabei jedes Tag eigenständige Informationen beinhalten wird. (u.a. im Zusammenhang mit EPC-Global Infos)
Vielen Dank im Voraus,
Ihr Falk Wolsky
- 01 Jul 2009, 7:32 pm
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Andreas Schaller Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: Gedruckte RFID's im Retail-Bereich
Für den Retailer selbst wird das Drucken von RFID’s für mobile (Handy) Anwendungen wohl eher schwierig werden. In diesem Fall kann ich nur den Besuch der Webpage von GS1(EPC) zum Thema GS1/EPC Barcode für mobile Anwendungen empfehlen:
http://www.gs1.org/mobile. Die kann ein Retailer selber billigst erzeugen.
Die Promotion innerhalb eines Ladens wird aber generell vom Produkthersteller selbst gestellt. Die hier verwendeten RFID Tags für mobile Handy-Anwendungen basieren auf ISO 14443 (Payment) und sind deswegen preislich nicht mit den bekannten UHF GEN2 Tags zu vergleichen.
Anders sieht es für einfachere RFID Anwendungen e.g. „Kunden“ Karten zur Erkennung an einen Laden internen Automaten aus. Hier denke ich könnte Ihnen Herr Mildner von PolyIC schon mit ersten gedruckten Lösungen weiterhelfen.
- 01 Jul 2009, 8:17 pm
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Falk Wolsky(not a XING member)Re^2: Gedruckte RFID's im Retail-Bereich
Sehr geehrter Herr Schaller,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Natürlich kennen wir die Bemühungen der GS1 die optischen Barcodes zu standardisieren und für mobile Anwendungen einzubringen. Wir sind Mitglied der entsprechenden GS1 Gruppe.
Wir haben im Handel vorrangig 1D Barcodes (EAN etc.). Aus Sicht einer Usability für den Kunden mit seinem Handy macht uns dies nicht zufrieden. 1D Barcodes sind nicht auf "wirklich vielen" Handys gut und einfach erkennbar. Hier hoffen wir auf die Zukünftige Entwicklung im Bereich von 5 bis 10 Jahren.
Sie haben von Tags mit dem Standard ISO/IEC 14443 gesprochen. Danke für die Eingrenzung des Themas. Mir ging es mit der Frage genau um diesen Bereich.
http://www.satoeurope.com/en/products/printers/cl4xxe/CL4XXe... bietet z.B. eine kleine Label "Maschine" die vorhandene Tags "von der Rolle" beschreibt (RFID-Chip-Write) und bedruckt (visuell mit ggf. Barcode ;-)
Obwohl es noch ein (ferneres) Zukunfts-Thema ist, war ich an der Frage interessiert, wie "komplettes" Drucken für den Retail Bereich aussehen könnte.
Gruß,
Falk Wolsky
- 02 Jul 2009, 10:16 am
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Markus Weinländer Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^3: Gedruckte RFID's im Retail-Bereich
Hallo Herr Wolsky,
wäre denn der Einsatz von 2D Codes eine Alternative? Die lassen sich mit Digitalkameras gut erfassen und werden zunehmend auch von der GS1 unterstützt. - Nur als Idee :)
Viele Grüße
Markus Weinländer
- 02 Jul 2009, 10:35 am
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Falk Wolsky(not a XING member)Re^4: Gedruckte RFID's im Retail-Bereich
;-)
Natürlich werden 2D Codes als interessant und auch als etwas Benutzerfreundlicher erachtet. GS1 "standardisiert ja auch dort hin". Möglicherweise ist es ein zukünftiges Thema. Jedoch sehen Sie heute auf 100% der Verpackungen EAN und nicht 2D Codes, die ein Produkt identifizieren können.
Im Augenblick zeichnet sich ab, das 2D Codes im Sinne Exteded Packaging wohl im Kern für Marketing-Zwecke genutzt werden. Also wieder "nur Werbung" Hier ist die Lage so, dass die Hersteller wohl bald vorpreschen werden. Dann sind es aber "über ein Kaufhaus gesehen" nur "einige".
Da wir Service und Kundenbindung vom Mobil-Telefon aus anbieten (weniger reine Werbung), suchen wir natürlich die Möglichkeit der einfachen Identifikaltion "jedes" Produktes per Handy für den Kunden.
Gruß,
Falk Wolsky
- 02 Jul 2009, 11:08 am
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Andreas Schaller Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^5: Gedruckte RFID's im Retail-Bereich
Eigentlich möchte ich gerne weiter über gedruckte Elektronik diskutieren, aber ein kleiner Diskurs zum Thema Barcode kann dabei hilfreich sein.
Die gedruckte Elektronik kann einiges vom Barcode insbesondere im Bereich B2C lernen. Die Barcode Industrie versucht seit Jahren erfolglos im B2C Bereich Ihre Lösungen auszurollen, warum?
Die IT Industrie, als Treiber der Technology, hängt in der realen Welt der „Internet der Dinge“ viel stärker von der Hardware ab als im virtuellen Internet. Diese Hardware bildet jedoch die Infrastruktur für eine flächendeckende Lösung und muss letztendlich vom Endkunden (also uns) bezahlt werden. Nur wenn diese Infrastruktur günstig genug hergestellt werden kann, lässt sich eine IT Lösung für das Internet der Dinge ausrollen.
Eine weitere Lehre ist das 2D Barcodes mehr Applikationen erlauben als 1D Barcodes. Dies liegt zum einen an ihrer speziellen Form als auch an der größeren Datenmenge.
Hier wären wir dann wieder bei der Notwendigkeit für kostengünstige, gedruckte Speichermedien für gedruckte RFID’s. Also wer liefert in Zukunft
- die Hardware Infrastruktur für die gedruckten RFID’s ?
- den gedruckten Speicher für programmierbare gedruckte RFID’s ?
This post was modified on 02 Jul 2009 at 11:24 am.- 02 Jul 2009, 11:23 am
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Andreas Schaller Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^18: Gedruckte RFID's
Zum Thema "gedruckte RFID" und insbesondere zu "gedruckten Speichern" ( Content is eveything ) habe ich eine eigene Expertengruppe auf XING eingerichtet. Diese ist unter
https://www.xing.com/net/primebits/ zu finden.
- 15 Sep 2009, 7:13 pm
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Thorsten Schühlein Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Re^5: Gedruckte RFID's im Retail-Bereich
Hallo Herr Wolsky,
bin neu hier und lese sehr interessiert über Ihre Applikation.
Habe Anfang diesen Jahres im Kreise unseres Key Account Meetings über einen Code der Fa. Microglyph (
http://www.microglyphs.com) referiert.
Dieser Code ist ein noch nicht standardisierter Code, beinhaltet jedoch unwahrscheinliche Einsatzmöglichkeiten. Die Fa. Kraft setzt ihn z.B. als Verpackungsidentifizierung ein um die Schokoladen beim Verpacken zu zählen. Die Automobilindustrie prüft diesen Code im Hinblick auf Reifenidentifikation.
Das Thema 2D Codes wird meines Erachtens mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Die Codeform, bzw. -größe spielt hier allerdings eine Rolle. Für die Lesung des 2D Codes ist ein optisches Lesesystem entscheidend wie identifiziert werden soll. Parameter wie Leseabstand, Beleuchtung, Bildgröße, Auflösung, etc. spielen eine wesentliche Rolle.
Hoffe Ihnen mit dem Hinweis einen Tip gegeben zu haben.
Mit freundlichen Grüßen,
Thorsten Schühlein
- 20 Sep 2009, 11:42 am
