"Gesundheit 2.0"
Contributi 1-1 su 1
-
Andreas Zenker Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Die fünf Schlank-Prinzipien der LOGI-Methode (Teil 1) ?
Heute und im nächsten Newsletter stellen wir Ihnen die fünf Schlank-Prinzipien der LOGI-Methode aus dem „Neuen großen LOGI Kochbuch“ vor.
Schlank-Prinzip 1: Essen Sie sich satt,
ohne zu viel Energie aufzunehmen.
Jeder Abnehmwillige kennt das quälende Gefühl, nachts mit knurrendem Magen im Bett zu liegen, nur um ein paar Pfunde abzubauen. Es scheint das Los aller Übergewichtigen: Wer abnehmen will, muss diese nagende Qual im Bauch ertragen. Das verbreitete Vorurteil hält sich hartnäckig in den Köpfen: Wer isst, bis er satt ist, nimmt automatisch zu viel Energie (Kalorien) auf. Das stimmt nicht! Ob der Bauch voll ist oder nicht, sagt gar nichts über die aufgenommene Energiemenge aus.
Ein Beispiel: 100 Gramm Schokolade liefern 540 Kilokalorien. Doch auch nach einer Tafel dieser süßen Verführung ist man vom Sättigungsgefühl weit entfernt. Der Hunger bleibt oder kommt rasch zurück. Entweder Sie ertragen dann Ihren laut knurrenden Ragen, laufen Gefahr, schlechte Laune zu bekommen oder Sie essen weiter, wobei Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Kalorienüberschuss erzeugen. Um mit einer Portion Blattsalat ebenfalls 540 Kilokalorien aufzunehmen, müssten Sie fast vier Kilogramm davon futtern. Das vermag wohl kaum jemand. Es ist fraglich, ob ein Volumen von vier Kilogramm überhaupt Platz im Magen fände. Um sich satt zu fühlen, genügt eine Magenfüllung von 500 Gramm. Für die figurfreundliche und sättigende Ernährung bedeutet dies: Volumen, nicht Kalorien machen satt! Um sich an Schokolade satt zu essen, würde es fünf 100-Gramm-Tafeln bedürfen. Diese liefern mal eben um die 3.000 Kilokalorien. Eine sättigende Magenfüllung in Form von 500 Gramm Blattsalat entspricht einer Energieaufnahme von etwa 70 Kilokalorien. Also rund 2.930 Kilokalorien weniger.
Fazit: Weniger zu essen tauft nicht zwangsläufig darauf hinaus, auch weniger Energie aufzunehmen. Denn nicht die aufgenommene Energiemenge, sondern das Volumen der Nahrung sorgt für eine wohlige Sättigung. Dieses Prinzip sollte jedes intelligente Abnehmkonzept berücksichtigen!
Schlank-Prinzip 2: Essen Sie abwechslungsreich und nur, was Ihnen auch schmeckt.
Was führt des Weiteren zum Scheitern einer Diät? Ganz klar - eine fade, geschmacklose und einseitige Ernährung. Magerer Fisch im eigenen Saft geschmort, Gemüse gedünstet und dazu ein paar Pellkartoffeln. Eine geschmacklose fettarme Ernährung, die eher an Krankenhauskost erinnert. Einst antwortete eine unserer Patient-innen auf die Frage, ob ihr so ein fettarmes Essen denn schmeckt: »Mir schmeckt das mittlerweile, ich habe mich daran gewöhnt.«
Ja ja, der Mensch ist zwar ein Gewohnheitstier, aber wir glauben, die wenigsten, die gerne und gut essen, werden sich an so ein Essen gewöhnen. Folge: Die Diät scheitert. Ebenso scheitern auch einseitige Crash-Diäten, die nur Ananas, Kartoffeln oder Reis auf dem Ernährungsplan vorsehen. Im Übrigen ist das auch ein Missverständnis. »Diät« bedeutet im ursprünglichen Sinn »Lebensführung« oder neudeutsch »Lebensstil«. LOGI soll ja eine Lebenslange Umstellung der Ernährungsweise sein.
Fazit: Eine »Diät« durchhalten kann man nur, wenn einem das Essen auch schmeckt und wenn es Spaß macht. Und Geschmack kommt nicht durch Wasser, sondern über das Fett und über die Abwechslung.
- 15/03/2010, 14:57
