"Gesundheit 2.0"

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  • Andreas Zenker
    Andreas Zenker    Utente Premium   Moderatore gruppo
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    Fahrradfahren - Gut für die Gesundheit, gut für die Umwelt
    Ob zur Arbeit, zum kleinen Einkauf oder einfach nur aus Spaß - Gelegenheiten zum Fahrradfahren gibt es meist jede Menge. Gerade auch kurze Strecken auf dem Drahtesel fördern nicht nur die eigene Gesundheit, sondern tragen auch wesentlich zum Umweltschutz bei.

    Denn in Deutschland entfallen rund die Hälfte aller Autofahrten auf Entfernungen unter sechs Kilometer. Dabei ist der Schadstoff-Ausstoß gerade bei Kurzstrecken besonders hoch und auch die Lebensdauer von Motoren wird beeinträchtigt. In Städten lassen sich mit dem Fahrrad auch Staus und Umwege vermeiden. Häufig sind kurze Strecken mit dem Fahrrad ähnlich schnell oder sogar schneller zu schaffen als mit dem Auto. Doch neben den immensen positiven Effekten für die Umwelt lässt sich durch Radfahren auch Schwung ins eigene Leben bringen. Als gelenkschonende Bewegungsart ist es für fast alle Menschen geeignet, stärkt Muskulatur und Lunge, regt den Fettstoffwechsel an und kann die Gefahr eines Herzinfarkts verringern.
    Schon 10 Minuten zählen

    Ähnlich wie beim RuckZuckFit-Training lassen sich auch mit 30 Minuten Radfahren am Tag bereits viele positive Wirkungen für die Gesundheit erzielen. Besonders praktisch: Es zählt jede Fahrt, die mindestens zehn Minuten dauert. Wer also den Kleineinkauf per Fahrrad erledigt, zur Arbeit oder zum RuckZuckFit-Studio radelt, dürfte in vielen Fällen schon 30 Minuten Radfahrrad-Training zusammen haben. Eine etwas längere Radtour am Wochenende kann weitere Impulse für ein schwungvoll-aktives Leben bringen.

    Die richtige Wahl

    Um optimal von Ihren Radfahrten zu profitieren, sollten Sie allerdings über ein richtig eingestelltes und voll funktionstüchtiges Fahrrad verfügen. Wichtige Faktoren sind dabei neben der Wahl des geeigneten Fahrradtyps auch Faktoren wie die Größe des Rahmens, die korrekte Sitzposition, richtiges Treten und ein guter, handgelenkschonender Lenker.

    Besser beim Fachhandel

    Wer unsicher ist, welches Fahrrad das richtige ist, sollte in der Regel nicht im Baumarkt oder beim Discounter kaufen. Denn hier fehlt nicht nur kompetentes Personal, meist können die Räder auch nicht ausprobiert werden, da weder Lenker noch Pedale moniert sind. Bei Fachhändler können Sie leicht verschiedene Radtypen richtig eingestellt testen und auch einzelne Teile speziell an Ihre Wünsche anpassen lassen, seien es Sattel, Gepäckträger oder die Beleuchtung.

    Machen Sie sich auf jeden Fall vor dem Radkauf klar, wofür Sie es nutzen wollen, und bleiben Sie dabei realistisch. Denn die eierlegende Wollmilchsau ist auch bei Zweirädern nicht zu haben, gute Allround-Fahrräder gibt es allerdings viele. Übrigens: Mit den richtigen Gepäcktaschen oder einem Anhänger lassen sich auch größere Einkäufe ohne weiteres mit dem Fahrrad erledigen.

    Ausführliche Tipps zum Radkauf und vielen weiteren Fahrrad-Themen finden Sie auf den Internetseiten des Allgemeinen Deutscher Fahrrad-Clubs (ADFC).