"Gesundheit 2.0"

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  • Andreas Zenker
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    Immunsystem stärken, Erkältungen vorbeugen
    Im Herbst und Winter häufen sich wieder die Erkältungskrankheiten. Wie man sein Immunsystem stärken und Infektionen vorbeugen kann, erfahren Sie im heutigen RuckZuckFit- Newsletter.

    Unter Erkältungskrankheiten versteht man meist von Viren verursachte Infektionen der Atemwege. Bei leichteren Fällen beschränken sich die Symptome meist auf Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Halsschmerzen. Eine echte Grippe (Influenza) hingegen kann noch weitaus unangenehmer verlaufen, etwa mit Schüttelfrost, starken Muskel- und Gelenkschmerzen und hohem Fieber einhergehen und sogar lebensbedrohlich sein. Ein Mittel, das direkt gegen die rund 200 verschiedenen Virustypen wirkt, gibt es bis heute nicht. Antibiotika werden in der Regel nur eingesetzt, wenn zu der Virusinfektion eine bakteriellen Zweitinfektionen (Superinfektion) hinzukommt. Umso wichtiger ist es, diesen Krankheiten effektiv vorzubeugen. Dazu gehört auch eine gestärktes Immunsystem:

    Bewegung: Wer sich viel, aber nicht zu viel, bewegt, stärkt seine Abwehrkräfte. Mit den 30 mal 30 Minuten RuckZuckFit-Training liegen Sie dabei genau richtig. Gut ist es, wenn z. B. Spaziergänge oder Radfahrten an der frischen Luft hinzukommen.

    Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung, etwa nach der LOGI-Methode, mit viel frischem Obst und Gemüse hält Ihr Immunsystem ebenfalls dauerhaft fit. Zusätzliches Vitamin C beugt übrigens entgegen landläufiger Meinung Erkältungen nicht vor.

    Schlaf: Wer seinem Körper und Geist genug Ruhepausen gönnt, hat in der Regel auch ein stabileres Immunsystem. Vor allem die Tiefschlafphase scheint dabei eine entscheidende Rolle zu spielen.

    Wenig Stress: Vermeiden Sie Stress, so gut es geht, und sorgen Sie für entspannten Ausgleich. Denn Stress geht nicht nur an die Nerven, sondern lässt auch die Abwehrkräfte schwinden. Ob Massage, Yoga, Meditation, ein gutes Gespräch oder schöne Musik - es gibt viele Wege, dem Stress zu begegnen.

    Wechselduschen/Sauna: Regelmäßige Wechselduschen oder Saunabesuche machen den Körper unempfindlicher gegen Temperaturschwankungen. Dabei immer mit kaltem Wasser aufhören.

    Grippeimpfung: Ob eine Impfung wirklich immer sinnvoll ist, ist zwar nach wie vor umstritten. Sicher ist jedoch, dass viele Menschen das Risiko, an einer echten Grippe zu erkranken, mit einer Impfung senken können. Der Impfstoff gegen die sogenannte Schweinegrippe ist allerdings vor allem deshalb fragwürdig, da er Trägerstoffe enthält, die starke Nebenwirkungen wie lokale Reaktionen, Schmerzen, Entzündungen und noch schlimmere Impfschäden auslösen können.

    Auch Ansteckungen lassen sich oft durch Vorbeugemaßnahmen verhindern. So sollten Sie sich in jedem Fall häufig die Hände waschen. Nach Möglichkeit sollten die Hände vom Gesicht ferngehalten werden, besonders nach Kontakt zu viel berührten Gegenständen wie z. B. Haltegriffen. Auch aus Tassen oder Flaschen, aus denen andere getrunken haben, sind zu vermeiden. Beim Küssen muss man sich nicht unbedingt anstecken, sicherer ist es aber, es zu vermeiden. Auch Nase und Hals sollten bei Kälte warm gehalten werden, etwa indem man den Schal auch über die Nase zieht.

    Wenn Sie sich bereits angesteckt haben, können Sie dazu beitragen, andere zu verschonen. Halten Sie sich beim Husten und Niesen ein Papiertaschentuch sowohl vor die Nase als auch vor den Mund und werfen Sie es danach weg. Auch beim Schneuzen sollten Sie das Papiertaschentuch direkt nach Gebrauch entsorgen und sich gleich die Hände waschen. Vermeiden Sie außerdem Händeschütteln, Umarmungen oder Küsse und versuchen Sie, zu Hause zu bleiben.