"Gesundheit 2.0"

"Gesundheit 2.0"

Contributi 1-3 su 3
  • Andreas Zenker
    Andreas Zenker    Utente Premium   Moderatore gruppo
    Il nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.
    Neuer Streit ums Fett :
    Drei neue Studien widmen sich der Frage, welchen Einfluss gesättigte Fettsäuren auf das Risiko haben, an einer koronaren Herzkrankheit oder einem Schlaganfall zu erkranken oder zu versterben. Das einhellige Ergebnis: Gesättigte Fettsäuren stellen per se kein Risiko dar.

    Dennoch meldete die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) am 16. März 2010, sie sehe ihre bisherigen Positionen zum Thema Fett bestätigt.
    Zur Erinnerung: Die DGE empfiehlt allen Erwachsenen eine kohlenhydratbetonte Kost mit maximal 30 bis 35 Prozent der Kalorien in Form von Fett. Besonders die gesättigten Fettsäuren sollen reduziert werden. Diese Empfehlung steht in deutlichem Kontrast zu zahlreichen Studienergebnissen, die auch die Basis der LOGI-Ernährung bilden: LOGI empfiehlt speziell für die große Gruppe der Insulinresistenten in unserer Bevölkerung den Austausch von Kohlenhydraten gegen Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren.

    Besser mehr Eiweiß und Fett

    Gesättigte Fettsäuren nehmen wir u. a. mit Milch, Fleisch und Wurst auf. Sie gelten seit Langem als gesundheitlich bedenklich. Zu Unrecht. Das musste auch die DGE zur Kenntnis nehmen. In einer DGE-Pressemeldung heißt es: „Neue zusammenfassende Auswertungen publizierter Studien zeigen, dass bei isolierter Betrachtung der gesättigten Fettsäuren kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Zufuhr von gesättigten Fettsäuren und dem Risiko für koronare Herzkrankheit beziehungsweise Herz-Kreislauf-Krankheiten besteht.“ Dennoch bleibt die DGE bei ihrer Empfehlung, den Konsum von rotem Fleisch und Wurstwaren zu reduzieren und bei tierischen Produkten (außer bei Fisch) die fettarmen Varianten zu bevorzugen. Die wissenschaftliche Datenlage spricht jedoch bei Menschen mit Übergewicht und Insulinresistenz, hohen Triglyzeriden und niedrigem HDL-Cholesterin, mit metabolischem Syndrom oder Typ-2-Diabetes-mellitus ganz klar für eine Reduktion der Kohlenhydrate zugunsten von mehr Eiweiß und (ungesättigten) Fetten. LOGI zielt damit auf etwa 50 Prozent der Erwachsenen.
    Späte Einsichten

    Um ihre überholten Ernährungsempfehlungen zu bewahren, schreibt die DGE, „die isolierte Betrachtung eines Nährstoffs – hier der gesättigten Fettsäuren – [wird] der tatsächlichen Ernährung nicht gerecht“. Das überrascht, denn es war über Jahrzehnte die DGE, die Nahrungsmittel wie Fleisch und Milch vorrangig wegen ihrer gesättigten Fettsäuren abwertete. Mit der Folge, dass viele Verbraucher zu zucker- und stärkereichen Lightprodukten sowie Milch-, Butter- und Sahneersatzprodukten griffen, die teilweise große Mengen an schädlichen Transfettsäuren enthielten. Fleischfett wurde als bedenklich eingestuft, obwohl Rinderfett gleich viel und Schweine oder Geflügelfett sogar deutlich mehr ungesättigte als gesättigte Fettsäuren enthält. Von vollfetten Milchprodukten wird bis heute abgeraten, obwohl mit zunehmendem Konsum von Milchprodukten das Risiko für Herz- und Hirninfarkte nachweislich sinkt.

    Krank durch zu wenig Fett

    Wie sehr sich die DGE mit ihren Positionen isoliert, zeigt auch die Meinung der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft (DGF). Der DGF zufolge sind schätzungsweise 50 Prozent der Menschen in Deutschland insulinresistent. Für diese große Risikogruppe sei eine kohlenhydratreiche, fettreduzierte Ernährung sehr bedenklich, weil sie deren typische Fettstoffwechselstörung massiv verschlechtere und das Herzinfarktrisiko erhöhe. Durch eine sehr fettarme Kost könne man sich den Herzinfarkt auch als völlig Gesunder im wahrsten Sinne des Wortes anessen.

    Einfach selbst testen

    Eigentlich hat die DGE die Aufgabe, „die Gesundheit der Bevölkerung durch gezielte, wissenschaftlich fundierte und unabhängige Ernährungsaufklärung und Qualitätssicherung zu fördern“. Aus wissenschaftlicher Sicht sind die DGE-Empfehlungen aber - vorsichtig formuliert - veraltet. Am besten, Sie testen LOGI einfach selbst.

    Weitere Informationen finden Sie unter http://www.logi-methode.de oder in Ihrem RuckZuckFit-Studio.
  • Contributo visibile agli utenti registrati
  • Contributo visibile agli utenti registrati