"Gesundheit 2.0"
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Andreas Zenker Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Richtig sonennbaden
Sonnenlicht regt die Bildung von Vitamin D an. Es wirkt im Körper positiv auf den Knochenstoffwechsel. Sonnenlicht beeinflusst zudem die Bildung der Hormone Serotonin und Melatonin und trägt damit wesentlich zu unserer Stimmungslage bei. Wer sich der Sonne jedoch zu stark aussetzt, zahlt unter Umständen einen hohen Preis.
Wer seinen ganzen Körper mit Sonnenlicht verwöhnen will, sollte damit vorsichtig anfangen. Denn der Eigenschutz der Haut vor der UV-Strahlung baut sich nur langsam auf. Deshalb besser zuerst wenige Minuten in den Morgen- oder Nachmittagsstunden sonnenbaden und das Pensum nur langsam steigern. Beachtet werden sollte zudem, dass auch bei bedecktem Himmel ein großer Teil der gefährlichen Sonnenstrahlung unsere Haut erreicht.
Solarium bringt keinen Schutz
Mit regelmäßigen Besuchen eines Solariums kann man sich übrigens nicht auf die Sommersonne vorbereiten. Denn die dafür erforderliche UV-B-Strahlung wird im Sonnenstudio zu einem Großteil herausgefiltert. Auch von sogenannten Selbstbräunern kann man keinen Schutz erwarten. Sie verändern ebenfalls nur die Hautfarbe.
Vier Hauttypen und eine Faustregel
Hautärzte unterscheiden vier Hauttypen, die einen verschieden guten Eigenschutz aufweisen. Hauttyp 1 ist durch sehr helle Haut, Sommersprossen, blonde oder rote Haare, blaue oder grüne Augen gekennzeichnet, wird kaum braun und läuft bereits nach fünf bis zehn Minuten Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen. Hauttyp 2 hat helle Haut, blonde Haare, blaue oder grüne Augen, wird leicht gebräunt und kann zehn bis 20 Minuten sicher in der Sonne verweilen. Hauttyp 3 ist dunkelhaarig, hat braune Augen, wird gut braun und verträgt 20 bis 30 Minuten Sonnenbaden problemlos. Typ 4 schließlich hat dunkle Haut, schwarze oder dunkle Haare, braune Augen, immer gebräunte Haut und verträgt etwa 40 Minuten, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Wer sich lange im Sonnenlicht aufhält, sollte in jedem Fall Sonnenschutzcremes oder -lotionen verwenden. Die Faustregel: Die Eigenschutzzeit des Hauttyps mal Lichtschutzfaktor ergibt die maximale Verweildauer im Sonnenlicht. Diese Zeitspanne sollte allerdings besser nicht voll genutzt werden, sondern nur als Orientierung dienen.
Kinder besonders schützen
Sonnencremes oder -lotionen sollten immer großzügig aufgetragen werden. Oft vergessen werden Ohrmuscheln, Nacken, Kniekehlen und Lippen. Kinder sollten sich der Sonne nie ungeschützt aussetzen; besonders Babys und Kleinkinder unter zwei sollten die Eltern besser von direktem Sonnenlicht fernhalten. Aber auch Erwachsenen wird empfohlen, ihrer Haut nach einem ausgiebigen Sonnenbad entweder mit geeigneter Kleidung oder im Schatten eine Erholungsphase zu gönnen. Sinnvoll für Kinder und Erwachsene sind zudem Kopfbedeckungen, am besten mit Nackenschutz, und gute Sonnenbrillen, die einer Augenentzündung durch Sonnenlicht vorbeugen können.
Hautkrebs und faltige Haut
Wie ernst das Thema ist, zeigt ein Blick auf die Risiken ungeschützten Sonnenbadens. Denn ähnlich wie radioaktive Strahlen können auch UV-Strahlen unsere Zellen schädigen und Krebs verursachen. Weil unser Körper nicht beliebig viele durch Sonnenlicht geschädigte Zellen reparieren kann, hinterlässt jeder Sonnenbrand seine Spuren im Gedächtnis der Haut, die langfristig zu einer Hautkrebserkrankung beitragen können. Doch zu viel Sonnenbaden erhöht nicht nur das Hautkrebsrisiko, sondern lässt die Haut auch schneller altern: Es entstehen mehr Muttermale, die Haut trocknet aus und wird faltig. Weniger ist beim Sonnenbaden deshalb fast immer mehr.
- 08/06/2009, 10:24
