"Gesundheit 2.0"

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  • Andreas Zenker
    Andreas Zenker    Utente Premium   Moderatore gruppo
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    Richtig viel trinken
    Es heißt, ein Mensch kann rund einen Monat ohne Nahrung, aber höchstens eine Woche ohne Trinken überleben. Kein Wunder, besteht der menschliche Körper doch zu zwei Dritteln aus Wasser. Doch wie viel und was sollte getrunken werden, damit es uns gut geht?

    Ohne Wasser kann unser Körper nicht funktionieren. Denn Wasser ist nicht nur Hauptbestandteil von Körperflüssigkeiten wie Blut, Harn und Schweiß, sondern dient auch als Lösungsmittel für nahezu alle Stoffe in unseren Zellen.

    Frühe Symptome

    Deshalb kann bereits ein geringer Wassermangel von wenigen Prozent unserem Organismus schaden. Frühe Symptome sind zum Beispiel nachlassende Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit oder Übelkeit. Bei länger anhaltendem Wassermangel kann es außerdem zu Nierenerkrankungen, Harnwegsinfektionen, Verstopfungen, Haut- und Schleimhautproblemen kommen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen, etwa 35 ml Wasser pro Kilo Körpergewicht am Tag zu sich zu nehmen. Senioren kommen mit etwa 30 ml pro Kilo Körpergewicht aus. Eine Frau mit 55 Kilo sollte also rund zwei Liter Wasser täglich aufnehmen. Zwei Liter pro Tag gelten auch als Faustregel.

    Mehr bei Beanspruchung

    Allerdings gilt die nur bei normaler Beanspruchung des Körper. Bei Krankheiten, insbesondere mit Fieber, bei Diäten oder Sport muss deutlich mehr getrunken werden. Sportlern empfehlen Ärzte, jede halbe Stunde 0,2 Liter Wasser zu trinken. Wichtig ist auch, die Flüssigkeit nicht in großen Mengen auf
    einmal, sondern gut verteilt über den Tag zu trinken.

    Das erste Glas Wasser sollte schon gleich nach dem Aufwachen getrunken werden, um die Flüssigkeitsverluste der Nacht wieder auszugleichen. Übrigens: Wer darauf wartet, Durst zu haben, trinkt stets zu spät. Denn Durst ist ein Alarmsignal des Körpers. Genug und rechtzeitig getrunken wird also nur, wenn man sich regelmäßig ohne Durstsignal ans Trinken erinnert. Besondern bei Senioren ist dies sehr wichtig, da im Alter das Durstgefühl nachlässt.

    Mineral- und Leitungswasser

    Das beste Getränk für den Flüssigkeitshaushalt ist Leitungs- oder Mineralwasser. Beide unterliegen strengen Kontrollen und können daher in der Regel bedenkenlos getrunken werden.

    Es gibt allerdings auch Ausnahmen: Leitungswasser in unsanierten Altbauten kann durch alte Leitungsrohre verunreinigt werden und manche Mineralwässer können einen höheren, ungesunden Nitratgehalt aufweisen als Leitungswasser.

    Für Sportler oder Menschen mit niedrigem Blutdruck ist natrium- und magnesiumreiches Mineralwasser empfehlenswert. Wasser mit viel Calcium kann gegen Osteoporose vorbeugen. So genannte Heilwässer sind oft sehr mineralienreich und nicht dauerhaft geeignet.

    Kaffee und Tee in Maßen ok

    Auch Saftschorle, Früchte- und Kräutertee oder ein Glas Milch tragen positiv zur Flüssigkeitsbilanz des Körpers bei. Entgegen des alten Klischees werden übrigens auch Kaffee und Tee - in Maßen genossen - zu den geeigneten Getränken gerechnet. Anders sieht es bei alkoholischen Getränken aus. Denn Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und Mineralstoffe. Daher sollte nach Alkoholgenuss besonders viel und mineralstoffreich getrunken werden.
  • Irmengard Sötz
    Irmengard Sötz
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    Re: Richtig viel trinken
    Hallo,

    es heisst dass die Mineralstoffe im Wasser nicht so optimal aufgenommen werden.
    Man sollte ein möglichst "leichtes Wasser" bevorzugen, um aus dem Körper möglichst viel Belastendes auszuschwemmen.


    Herzliche Grüße
    Irmengard M. Sötz