"Gesundheit 2.0"
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Andreas Zenker Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Schwimmen tut allen gut
Auch wenn Sie sich schon mit RuckZuckFit in Form halten: Schwimmen ist gerade jetzt im Sommer eine der besten Aktivitäten, um die Gesundheit zu fördern.
Schwimmen ist für alle, von jung bis alt, eines der besten Trainings: Es stärkt nicht nur unsere Muskulatur, unser Herz, unsere Atmung, unseren Stoffwechsel und unser Immunsystem, sondern kann zudem den Blutdruck, die Cholesterin-, Blutzucker- und Fettwerte verbessern. Schon 60 Minuten pro Woche bringen gute Effekte.
Schonend für den Bewegungsapparat
Besonders vorteilhaft ist Schwimmen auch bei Beschwerden des Bewegungsapparats. Denn im Wasser sind wir nur noch ein Siebtel so schwer wie an Land. Ob mit Gelenk- oder Rückenschmerzen, während der Schwangerschaft oder bei deutlichem Übergewicht - Schwimmen bietet eine belastungsarme Möglichkeit zur Bewegung mit sehr niedrigem Verletzungsrisiko.
Darüber hinaus sorgt der Druck des Wassers auf den Körper dafür, dass das Blut von der Hautoberfläche in den Brustraum gedrängt wird. Das Herz muss daher mehr Blut pro Schlag transportieren. Der Wasserdruck macht aber auch das Einatmen schwerer. Durch regelmäßiges Schwimmen wird so nicht nur das Herz, sondern auch die Atemmuskulatur trainiert.
Sportlich schwimmen nur mit guter Technik
Allerdings ist beim sportlichen Schwimmen die Technik wichtig. So sollte beim Brustschwimmen eine Schwimmbrille getragen werden, damit man den Kopf unter Wasser bringen kann. Das verbreitete, aber falsche Brustschwimmen, bei dem der Kopf ständig aus dem Wasser ragt, kann die Halswirbelsäule schädigen.
Auch beim Rückenschwimmen und anderen Stilen sollte man auf die richtige Technik achten. Einen Online-Schwimmkurs mit Videoerklärungen finden Sie hier.
Übrigens: Auch beim Schwimmen verliert unser Körper Flüssigkeit durch Schwitzen. Daher sollte man auch hier darauf achten, immer genug zu trinken.
Regeln beachten
Zudem sollte man tatsächlich nicht mit zu vollem Magen ins Wasser, allerdings auch nicht mit zu leerem, also sehr hungrig. Denn in beiden Fällen steht den Muskeln weniger Energie zur Verfügung und damit wächst die Gefahr von Krämpfen, die bei größeren Gewässern risikoreich werden können.
Richtig ist auch, dass man nicht ohne vorherige Gewöhnphase einfach ins (kalte) Wasser springen soll. Denn dieser plötzliche Reiz kann im schlimmsten Fall Kreislaufversagen hervorrufen.
Weitere Regeln, die die Deutsche Lebens Rettungsgesellschaft (DLRG) für sicheres Schwimmen und Baden aufgestellt hat:
Nicht bei Gewittern baden
Verlasse das Wasser, wenn du frierst.
Bade nicht, wo Schiffe und Boote fahren.
Gehe nur baden, wenn du dich wohl fühlst.
Tauche andere nicht unter.
Nicht-Schwimmer gehen nur bis zum
Bauch ins Wasser.
Luftmatratzen und ähnliches bieten
keine Sicherheit.
Halte das Wasser und seine Umgebung sauber.
Gefährde niemanden durch Sprünge
ins Wasser.
Überschätze deine Kraft und dein Können nicht.
Springe nur, wenn das Wasser tief genug
und frei ist.
Rufe nie um Hilfe, wenn du nicht wirklich in
Gefahr bist, aber hilf anderen, wenn sie Hilfe brauchen.
Aber auch, wenn Sie einfach nur gerne plantschen und wenig schwimmen: Der Sprung ins kühle Nass aktiviert in jedem Fall ihre Lebensgeister und kurbelt den Kreislauf an. Viel Spaß beim Baden!
- 16/06/2009, 16:20
