"Gesundheit 2.0"
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Andreas Zenker Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Von Heil– und Kräutertees
Ob Bauchweh, Erkältung oder Unruhe - Kräutertees können speziell bei kleineren Beschwerden oft gut helfen. Doch wer Kräutertees als Arzneimittel verwenden will, sollte meist besser auf so genannte Heil– oder Arzneitees zurückgreifen.
Dass Tees aus Kräutern Heilwirkung entfalten können, ist mehr als eine Volksweisheit. Viele Kräuterteepflanzen verfügen über ein wissenschaftlich fundiertes und offiziell anerkanntes pharmakologisches Profil, das die wichtigsten Merkmale beschreibt.
Daher unterliegen als Heil– oder Arzneitee bezeichnete Produkte strengen Bestimmungen. So müssen diese Tees u. a. die gesetzlich vorgeschriebenen Wirkstoffmengen enthalten, vorschriftsmäßig zerkleinert worden sein, den richtigen Teil der Pflanze enthalten und besonders niedrige Schadstoffgrenzwerte einhalten.
Mit Bedienungsanleitung
Angewendet werden Heiltees häufig bei Magen-Darm-Beschwerden, Erkältungskrankheiten, Husten, Halsschmerzen, Blasen- und Nierenbeschwerden, Unruhezuständen oder Einschlafschwierigkeiten. Auf Heiltee-Verpackungen muss über Zusammensetzung, Zubereitung, Dosierung und Art der Anwendung sowie über Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sowie eventuelle Gegenanzeigen oder Nebenwirkungen informiert werden. Dies gilt auch für Heiltee-Mischungen, die oft aus sieben bis zehn verschiedenen Heilkräutern bestehen.
Allergiker sollten allerdings bei solchen Mischungen genau hinschauen, um mögliche Unverträglichkeiten auszuschließen.
Auch Genuss-Tees können heilen
Bestimmte Kräutertees wie z. B. Kamille oder Pfefferminz werden in reiner Form nicht als Heiltees angeboten, weil sie rechtlich primär als Genuss-Tees bzw. Lebensmittel eingestuft werden. Wer Heiltees verkaufen will, muss dafür übrigens eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer ablegen: den Fachhandelsnachweis für freiverkäufliche Arzneimittel im Einzelhandel, auch „Kräuterschein“ genannt. , darf er dann anerkannte Heiltees ins Sortiment aufnehmen und seine Kunden beraten.
Einige Beispiele für mögliche Wirkungen von Heiltees:
Rosmarin-Tee kann bei niedrigem Blutdruck helfen.
Bei Bluthochdruck kann Bärlauch-Tee Hilfe bieten.
Salbeitee hilft u. a. bei Zahnfleisch-, Hals- und Rachenentzündungen.
Fencheltee ist ein bewährtes Hausmittel bei Husten und Erkältungskrankheiten. Er kann auch beruhigend bei Bauchweh wirken.
Kamille wirkt als Universalheilmittel gegen Darm- und Magenprobleme.
Bei Wechseljahrbeschwerden kann Melissen-Tee Linderung bewirken.
Wer sich für die Heilwirkung von Kräutertees und Kräutern interessiert, kann sich unter
http://www.kraeuter-welt.de oder
http://www.heilkraeuter.de informieren. Doch Vorsicht: Bestimmte Heiltees sollten nicht über längere Zeiträume eingenommen werden und bei ernsthaften Beschwerden sollten Sie in jedem Fall Ihren Arzt konsultieren.
- 18/11/2009, 17:40
