"Gesundheit 2.0"
Contributi 1-1 su 1
-
Andreas Zenker Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Wege zu frischem Atem
Dass der Genuss bestimmter Lebensmittel, etwa von Zwiebeln, Knoblauch oder Alkohol, zu Mundgeruch führen kann, ist bekannt und nicht weiter tragisch. Viele Menschen leiden jedoch unter dauerhaftem Mundgeruch.
Mediziner unterscheiden Foetor ex ore (von latei-nisch: foetor - Geruch; ex - aus; os, oris - Mund)oder Halitosis (lat. halitus: Hauch, Dunst). Foeter ex ore beschreibt einen üblen Geruch, der durch den geöffneten Mund austritt, Halitosis den Geruch beim Atmen durch die Nase mit geschlossenem Mund. Bei 80 bis 90 der Menschen mit dauerhaftem Mundgeruch liegt die Ursache im Mund-, Nasen- und Rachenraum.
Hauptursache Bakterien
Mundgeruch entsteht häufig durch bakterielle Zersetzungen organischen Materials, bei denen übelriechende Schwefelverbindungen entstehen. Ursache dafür können unter anderem mangelnde Mundhygiene, Zahnbelag, Pilzinfektionen, Zungenbelag, Karies, offene Wurzelkanäle sowie unsaubere Prothesen sein. Auch Entzündungen des Zahnfleisches oder an anderen Stellen in der Mundhöhle sowie eine Parodontose können zu Mundgeruch führen. Im Nasen-Rachen-Raum können zum Beispiel starker Sekretfluss, Mandel- oder Nasennebenhöhlenentzündungen, chro-nischer Schnupfen oder andere Entzündungen schlechten Atem auslösen.
Es gibt jedoch auch Fälle, bei denen allgemeine Erkrankungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, Diabetes mellitus, starkes Rauchen, bestimmte Ernährungsgewohnheiten oder der Einnahme von Medikamenten für Mundgeruch verantwortlich gemacht werden können.
Verbesserte Mundhygiene hilft
Wenn die Ursache im Mundraum liegt, können oft schon einfache Mittel deutliche Verbesserungen bringen: etwa gründliches Zähneputzen speziell nach dem Essen, die Verwendung von Zahnseide oder eines Hilfsmittels zur Zungenreinigung. Denn 60 bis 80 Prozent der schwefelproduzierenden Bakterien im Mund besiedeln den Zungenrücken. Besonders Menschen mit stark belegter Zunge sollten regelmäßig zur Zungenbürste oder zum Zungenschaber greifen, da bei ihnen die Bakteriendichte auf der Zunge bis zu 25-fach erhöht ist.
Schön feucht halten
Einen wichtigen Beitrag zur körpereigenen Mundhygiene leistet der Speichel. Ist der Speichelfluss gestört, zum Beispiel durch Mundatmung, Rauchen, langes Reden oder Flüssigkeitsmangel, kann dies ebenfalls zu übelriechendem Atem beitragen. Auch Appetitzügler, bestimmte Nervenmedikamente, Antidepressiva, aber auch Blutdrucksenker können den Speichelfluss beeinträchtigen. Angeregt wird die Speichelproduktion etwa durch das Kauen von zuckerfreien Kaugummis und viel Trinken. Geeignet sind beispielsweise Salbei- oder Schwarztee. Studien haben bewiesen, dass besonders Schwarztee gegen Mundgeruch- und Plaquebakterien wirkt und durch natürliche Fluoride zudem den Zahnschmelz härtet.
Frühstück macht guten Atmen
Morgendlichen Mundgeruch haben übrigens die meisten Menschen. Das ist normal. Denn nachts schlucken wir weniger und die Speichelproduktion ist herabgesetzt. Bei Menschen, die nachts durch den Mund atmen, trocknen die Schleimhäute aus und die unangenehmen Gerüche verstärken sich. Abhilfe schafft da nur Zähneputzen – oder gut frühstücken. Tatsächlich hat eine wissenschaftliche Studie belegt, dass Frühstücken morgendlichen Mundgeruch besser vertreibt als Zähneputzen. Allerdings sollte nach dem Frühstück natürlich trotzdem zu Zahnbürste gegriffen werden.
Ausführliche Informationen zum Thema Mundgeruch finden Sie zum Beispiel auf den Seiten des Gesundheitsportals
http://www.onmeda.de.
.
- 14/12/2009, 09:00
