"Gesundheit 2.0"

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  • Andreas Zenker
    Andreas Zenker    Utente Premium   Moderatore gruppo
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    Wenn das Herz schlapp macht
    Über 750.000 Menschen werden in Deutschland jedes Jahr mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert. Etwa 150.000 sterben pro Jahr am Zusammenbruch des Herzens. Woran man einen Herzinfarkt erkennen kann und welche vorbeugenden Maßnahmen sinnvoll sind, erfahren Sie im heutigen RuckZuckFit-Newsletter.

    Bei den meisten Herzinfarkten tritt mindestens 20 Minuten lang ein starker, anhaltender Schmerz im Brustbereich auf. Besonderes alarmierend ist nächtliches Erwachen mit Schmerzen im Brustkorb. Das Gefühl wird oft als beklemmend, drückend, ziehend, brennend oder stechend beschrieben.

    Die Schmerzen können zudem in die Arme, den Unterkiefer, Schultern und den Oberbauch ausstrahlen. Weitere Symptome können Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüche, Müdigkeit, blasse Gesichtsfarbe, Herzklopfen, Atemnot, Unruhe, Schlafstörungen und Todesangst sein.

    Bei Frauen oft anders

    Bei Frauen zeigen sich die Warnzeichen für einen Herzinfarkt oft anders als bei Männern: Nur rund 30 Prozent haben Schmerzen im Brustkorb, etwa zwei Drittel der Frauen klagen über Müdigkeit, knapp die Hälfte haben Schlafstörungen und rund 40 Prozent zeigen Kurzatmigkeit und Magenbeschwerden als Symptome.



    Bei rund einem Viertel aller Herzinfarkte treten allerdings nur geringe oder keine Beschwerden in Erscheinung, besonders bei Menschen mit Diabetes mellitus.

    Auf Nummer sicher: 112

    Anders als bei einem Angina-Pectoris-Anfall wird beim Herzinfarkt der Herzmuskel irreparabel geschädigt. Grund dafür ist eine schwerwiegende Durchblutungsstörung (Ischämie). Da die Anzeichen eines Herzinfarkts sehr unterschiedlich ausfallen können, sollte bereits bei einem Verdacht direkt der Notarzt unter der Telefonnummer 112 verständigt werden. Die Nummer gilt übrigens in allen Staaten der Europäischen Union.

    Einfach vorbeugen

    Eine aktuelle Studie belegt, dass das Herzinfarktrisiko durch vier grundlegende Faktoren erheblich reduziert werden kann. Wer nicht raucht, körperlich aktiv ist, auf sein Gewicht achtet und sich gesund ernährt, kann das Risiko um bis zu 80 Prozent senken. Darüber hinaus sollten Sie dauerhaften psychischen Stress vermeiden.

    Als aktives RuckZuckFit-Mitglied sind Sie damit auf dem richtigen Weg, Ihr Herz gesund zu erhalten. Denn außer mit dem schonenden Training können Sie auch mit der Ernährung nach der LOGI-Methode viel tun, um Infarkten vorzubeugen.