ADEL in Wirtschaft und Gesellschaft

ADEL in Wirtschaft und Gesellschaft

Adel und Adelsvereinigungen


Wer als Adliger beruflich in eine für ihn neue Gegend kommt, hat grundsätzlich die gleichen Möglichkeiten,
die andere auch haben, ein lokales Freundes und Kontaktnetz aufzubauen. Anknüpfungspunkte sind neben dem Arbeitsplatz
  • Vereine
  • Kirchengemeinde
  • Institutionen des öffentlichen Rechtes (Schule, Kindergarten).
  • etc.


Zusätzlich gibt es andere Adelige. Heute immer noch ein Netzwerk, das nicht auf Social Communities angewiesen ist.
Dennoch sind einige Adelsverbände zunehmend auf dem Weg, sich auch verschiedener Internet-Plattformen zu bedienen.
Neben dem VddA sind die regionalen Adelsverbände und Familienverbände aktiv.



Die Gruppe Adel in Wirtschaft und Gesellschaft bietet zusätzlich eine überregionale Vernetzung und den Austausch und
Entwicklung von Meinungen und Positionen zu wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fragen,
die auf einer adligen Gesinnung, Erziehung und Bildung basieren.
Diese ist geprägt durch ein christliches und humanes Weltbild sowie ein starkes soziales Verantwortungsgefühl auch für
die aus verschiedenen Gründen weniger privilegierten Mitglieder unserer Gesellschaft, Nachbarschaft und Arbeitswelt.




über Adel



Als adelig wird heute bezeichnet, wer ehelich von einem adeligen Vater abstammt und einen adeligen Namen trägt.
So gibt es auch nicht-adlige Namensträger.

Der Adel war ein aufgrund von Geburt, Besitz oder Verdienst erworbener Stand mit erblichen Privilegien.
In allen Hochkulturen eine Form der politischen, militärischen und kulturellen Führungs- und Herrschaftsschicht.
In Europa fand der Adel seine entscheidende Ausprägung im Mittelalter (Lehnswesen),
er bestimmte bis ins 18. und 19. Jahrhundert das politische, militärische und zu großen Teilen auch das kulturelle Leben.

Im Hochmittelalter bildete sich aus den freien Rittern und Ministerialen der niedere Adel,
der zum Träger der ritterlichen Kultur wurde. Vom Uradel (alle bis 1350 nachweisbar adeligen Familien),
der nicht verliehen, allenfalls im Rang erhöht wurde, unterscheidet sich der seit dem 16. Jahrhundert vorkommende Briefadel,
der durch kaiserliches Adelsdiplom (Adelsbrief) verliehen wurde. Bis 1806 konnte in Deutschland nur der Kaiser den Adel verleihen,
später auch die Landesherren. Neben dem erblichen Adel gab es den Personen- bzw. Verdienstadel, der oft an bestimmte Ämter gebunden war.



Bis ins 18. und 19. Jahrhundert genoss der Adel politische und soziale Vorrechte (politische Mitwirkung, Steuerfreiheiten,
Anspruch auf Dienste und Abgaben seiner Bauern, höheren sozialen Rang, Anspruch auf die höheren Beamten- und Offiziersstellen).
Seine politischen Vorrechte sind ihm weitgehend im Absolutismus, die sozialen durch die im Gefolge der Französischen Revolution eingetretenen gesellschaftlichen Umbildungen verloren gegangen.



In Deutschland wurden 1919 die Privilegien des Adels abgeschafft,
die Führung des Adelstitels als Bestandteil des Namens bleibt erlaubt.
Es gilt der Name des Vaters zum Zeitpunkt der Geburt, weibliche Formen sind erlaubt.
In anderen Ländern (z. B. Österreich) wurden alle adeligen Namensbestandteile abgeschafft.
In den kommunistisch regierten Ländern wurde der Adel ausgerottet oder vertrieben; in einigen Staaten
(z. B. Großbritannien) sind ihm noch Reste seines alten gesellschaftlich-politischen Einflusses geblieben.

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