AGD - Allianz Deutscher Designer
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Sabine KaiserIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.das macht mir angst.
http://www.12designer.com/de/
wo soll das nur hinführen, liebe kolleginnen und kollegen?
- 08/10/2010, 22:50
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Joachim CrocollIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Re^2: das macht mir angst.
Kaum zu glauben, dass so etwas funktioniert.
Eine Goldgrube für den der nicht kreativ ist, aber Spass an Akquise hat.
Sicherlich gibt es schlechte Menschen, die skrupellos genug sind, um als "Wiederverkäufer" die Dummköpfe auszubeuten, die bei solchen Ausschreibungen mitmachen.
Beispiel: Logo für einen Verlag
400 € garantiert! In 20 Tagen 244 Entwürfe von 58 Designern.
Überrascht war ich, selbst die Postbank unter den Auftraggebern zu finden.
Unglaublich!
- 09/10/2010, 14:31
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Sabine KaiserIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Re^3: das macht mir angst.
hallo ihr lieben,
heißt das die agd ist bald ein "tante emma laden" – eine "apotheke"?
sonnige grüße aus dem schönen odenwald,
sabine kaiser
- 09/10/2010, 18:19
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Jan-Peter Wahlmann Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Re^4: das macht mir angst.
Hallo Sabine,
Sabine Kaiser schrieb:
hallo ihr lieben,
heißt das die agd ist bald ein "tante emma laden" – eine "apotheke"?
Das bedeutet es nicht. Die AGD bemüht sich seit über 30 Jahren darum, dass sich die Desinger nicht unter Wert verkaufen. Doch es wird immer welche geben, die günstiger anbieten können/wollen.
Vor zwei Jahren habe ich eine niederländische Illustratorin kennen gelernt und vor Ort besucht. Sie saß den ganzen Tag in ihrem Wohn/Arbeitszimmer am PC und war am Zeichnen. Ich war platt, wie schnell sie mit Illustrator und Flash arbeiten konnte und wie schnell sie eine Illustration fertig hatte. Sie hat auch viel »auf Vorrat« gearbeitet.
Ein Teil ihrer Arbeiten hat sie dann auf verscheidenen Websites zum Verkauf (0-100 EUR) angeboten, um Kunden zu ködern. Ihre Kunden waren oft Agenturen in den USA und Europa. An solchen »Wettbewerben« (wie 12designer o. ä.) hat sie manchmal auch teilgenommen. Dann hat sie in ihre »Vorratskammer« gegriffen, etwas angepasst und fertig.
Das Bemerkenswerte war allerdings, dass sie so genügsam/sparsam (kein Geldgeber im Hintergrund, kein Büro, keine Familie, kein Auto, kein Luxus. etc ...) war, dass sie locker für 15-25 EUR die Stunde arbeiten konnte. Für sie war die Arbeit und der Lob dafür das Wichtigste im Leben. Und sie ist kein Einzelfall, sondern es gibt viele, die so denken/arbeiten.
Im Softwarebereich haben wir diese Situation schon seit Jahrzehnten. Public Domain, Shareware, Open Source bedeuten nichts anderes als (gute) Software für wenig oder kein Geld. Wir brauchen nur auf die ganzen kleinen Helferlein auf unseren Rechnern zu schauen. 80 % der Programe auf meinem Rechner kosten weniger als 50 EUR.
Nun ist Software wie ein Anzug von der Stange und gutes Design wie ein Maßanzug. Doch Wolfgang Joop hat vor kurzem in einem Interview sinngemäß gesagt: »Für viele Menschen ist es nicht so wichtig, dass die Kleidung perfekt sitzt. Sie wollen sich nur drin wohlfühlen und dass es gut aussieht.«
Es gab schon immer Desinger, die die Preise unterbieten (daher wurde auch die AGD gegründet) und es wird sie immer geben. Und diese Designer werden auch ihre Kunden finden.
Nur mal so nebenbei gefragt: Welcher Designer kauft sein gesamtes Equipement im Einzelhandel und wer kauft es online oder in den großen Märkten auf der grünen Wiese, weil es dort billiger ist?
Viele Grüße
Jan-Peter Wahlmann AGD
- 11/10/2010, 09:55
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Oliver Schuh Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Re^5: das macht mir angst.
Ein sonniges Hallo, liebe KollegInnen,
wirklich Angst macht es mir nicht, funktionieren doch solche Plattformen wie Filter,
die uns sowohl halbseidene Kunden, als auch wieselflinke »Designer« vom Halse halten.
Überspitzt gesagt.
Die Erkenntnis: Einer wird es immer günstiger machen. Gab es immer und wird es immer geben.
Viel bedenklicher empfinde ich die vergeudete WoMan-Power.
Immer mehr Menschen, bewerben sich auf immer schlechter bezahlte Jobs.
Das ist krank.
Ein Berufsverband wie die AGD, wird da sicher nichts gegen tun können. Und allein schon gar nicht.
Aber je mehr Designer sich organisieren, in welchem Verband auch immer, desto mehr Aufklärungsarbeit kommt auch an.
Gruß vom Elbstrand
Oliver Schuh | agd | die gebrauchsgrafiker
- 12/10/2010, 13:02
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Kerstin Schubert Utente PremiumIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Re^7: das macht mir angst.
Ich hatte auch mal bei 12designer herumgestöbert und war echt nur am staunen, wieviele da auch aus unserer Branche mitmachen. Auf der andren Seite sind die ADG-Preisempfehlungen ja doch irgendwie "Apothekenpreise", finde ich. Ich habe zumindest noch keinen Auftrag mit den Preisen bekommen. Ein gesundes Mittelmaß und ein voller Kühlschrank ist da für mich der richtige Weg
- 28/10/2010, 15:31
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Jan-Peter Wahlmann Utente Premium Moderatore gruppoIl nome della società è visibile solo per gli iscritti registrati.Re^8: das macht mir angst.
Hallo Kerstin Schubert,
Auf der andren Seite sind die ADG-Preisempfehlungen ja doch irgendwie "Apothekenpreise", finde ich.
Im Designbereich liegen die Stundensätze zwischen 30 und 150 EUR. Die AGD-Vergütungen sind keine Apothekenpreise, sondern ein guter Durchschnitt.
Ich habe zumindest noch keinen Auftrag mit den Preisen bekommen.
Das mag sein. Doch es gibt Kollegen, die Aufträge zu diesen Preisen (oder mehr) erhalten. Die Preise sind realistisch, wenn vielleicht auch nicht für jeden Kunden, jede Region und jeden Designer.
Im aktuellen AGD-Viertel ist eine Beispielkalkulation für den Stundensatz drin. Die Details möchte ich hier jetzt nicht ausführen. Nur so viel: bei der Kalulation wurde davon ausgegangen, dass man (als Einzelkämpfer) um die 1.100 Stunden im Jahr abrechnen kann.
Das macht bei 30 EUR/Stunde 33.000 EUR/Jahr und bei 76 EUR/Stunde 83.600 EUR/Jahr.
Nun haben nicht alle Designer den gleichen Finanzbedarf. Der Single braucht sicherlich weniger als der Ernährer einer fünfköpfigen Familie. Mancher schafft von zuhause, mancher hat ein großzügiges Büro, Fahrrad hier - Mittelklassewagen dort. Wieviel man zum Leben braucht/haben will, entscheidet jeder für sich.
Und wer z.B. mit 50.000 EUR im Jahr auskommt, kann theoretisch 1.100 Stunden à 45,50 EUR oder 658 Stunden à 76 EUR im Jahr arbeiten.
Der von der AGD empfohlende Stundensatz ist eine Zielmarke, die man anstreben sollte. Es kann etwas dauern bis man sie erreicht hat, doch es lohnt sich.
Viele Grüße
Jan-Peter Wahlmann AGD
- 29/10/2010, 00:17
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