Akquisehelfer - Hilfe und Tricks bei der erfolgreichen Kundengewinnung

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  • Michael Zipprich
    Michael Zipprich    Group moderator
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    Effizienz
    Es geht um Effizienz, Effektivität oder, um einfache Worte zu benutzen darum, mit seinem „Tun“ Geld zu verdienen, vorzugsweise mit Gewinn, besonders in der heutigen Zeit.

    Ein berufliches Telefonat beginnt bei mir dann, wenn ich ein Unternehmen oder eine Person anrufe, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, auch als Privatperson.
    Wir führen ein wunderbares Gespräch, es wird alles gesagt, was gesagt werden muss- nach unserem Ermessen. Aber irgendwie passiert dann nichts bzw. die Dinge nehmen einen anderen Verlauf, als wir uns das vorgestellt haben.
    Die gängige Frage, die wir uns dann immer wieder stellen lautet:
    „Ja, hat man es denn nur mit Blödmännern zu tun!?“
    Es verwundert mich immer wieder, wieviel Geld für Technik in Call-Centern und für Telefon-Marketing ausgeben wird, privat genauso.
    Wir haben immer die beste technische Ausstattung und Computerprogramme, wir wissen genau wie lange wir telefoniert haben, mit wem und brauchen sogar nicht mal selbst unseren Gesprächspartner anzuwählen.
    Wir bekommen alles in einer wunderbaren statistischen Auswertung für den Tag, die Woche, den Monat oder für das Jahr.
    Die technische Unterstützung ist wichtig- keine Frage, sie ist aber nur eine Unterstützung und das wird gerne vergessen.
    Natürlich ist es einfacher, sich auf Statistiken zu berufen, da hat man ja etwas in der Hand:
    Zahlen, Daten. Fakten.
    Da kann man dann Vergleiche ziehen, nur mit was vergleicht man das?

    Es geht um Menschen, um genauer zu sein es geht um zwei Menschen, die miteinander reden. Jeder dieser Menschen hat ein Ziel, das wollen beide verwirklichen und zwar jeder auf seine Art und Weise.
    Da kann uns kein Computerprogramm helfen, denn der berufliche Telefonierer hat nur wenige Sekunden Zeit, sich in das rechte Licht zu rücken, sein Anliegen vorzutragen und das bei den unterschiedlichsten Menschen. Dabei ist es ziemlich egal, ob Sie angerufen werden oder selbst anrufen.
    Ich bin kein Freund von sperrigen Worten, nicht mehr, jedoch bin auch ich manchmal gezwungen, um Dinge zu verdeutlichen, eine sperrige Wortwahl zu benutzen.
    Der Bergriff „ die nicht sehende Kommunikation“ dient ausschließlich der Verdeutlichung der Unterschiede zwischen Menschen, die miteinander reden.
    Es ist nämlich ein gewaltiger Unterschied, ob sie den Menschen sehen oder nicht sehen bei der Kommunikation. Die menschliche Sprache enstand bei sich sehenden Menschen und wurde auch von sich sehenden Menschen weiterentwickelt und kultiviert, es hat einige tausend Jahre gedauert, um auf unser heutiges Niveau zu kommen. Ob gut oder schlecht lassen wir erst einmal so hingestellt sein.
    Was gerne vergessen wird ist, dass das Telefon eine Entwicklung der Neuzeit ist und wir sehen niemanden sehen!
    Viele Gespräche mit Personen aus anderen Geschäftsfeldern machten mir klar, wie sehr das berufliche Telefonat in allen Bereichen unterschätzt wird, und das in einer Zeit der totalen mobilen Kommunikation, in der viele Geschäftsgespräche am Telefon geführt werden, weil es angeblich schneller und einfacher ist. Nur werden die Gespräche so geführt, als würde man seinem Gesprächspartner gegenüberstehen und genau da fangen die Missverständnisse bei der nicht sehenden Kommunikation an, der menschliche Faktor.
    Missverständnisse sind vorprogrammiert, bis wir merken, dass wir nicht richtig verstanden wurden dauert es eine Zeitlang.
    Wenn wir überhaupt etwas merken!
    Das ist nämlich der große Nachteil bei der“ nicht sehenden Kommunikation“, wir sehen unseren Gesprächspartner nicht und damit nicht seine Reaktionen.
    Nettes Gespräch geführt, aber irgendwie sind wir unserem Ziel nicht richtig näher gekommen.
    Mit Effizienz hat das nichts zu tun, das ist eher eine Glücksfrage, da helfen auch keine Statistiken.
    Wenn einer der Gesprächspartner sich seines Tuns in der“ nicht sehenden Kommunikation“ bewusst ist, erhöht er seinen persönlichen Erfolg schon um 50% Minimum!
    Das schaffen Sie mit keinem Computerprogramm.
    Telefonieren kann doch jeder!
    Die Frage ist nur: Wird man auch verstanden?
    Kein Mensch macht dieselben Erfahrungen wie ein anderer oder strebt aus denselben Gründen nach denselben Dingen.
    Ich kann meinen Mitmenschen nicht vorschreiben, wie sie denken oder handeln sollen, sie mögen andere Dinge als ich und sind auch anderer Meinung als ich.
    Das wissen wir alle, bei der sehenden Kommunikation kein Problem.
    Jedoch bei der „nicht sehenden Kommunikation“, dem telefonieren interessiert uns das scheinbar nicht die Bohne, wie denn auch, wir sehen ja niemanden.
    Also müssen die Telefone glühen.
    Mit Effizienz hat das nichts zu tun!

    Mit den Besten Grüßen
    Michael Zipprich
    This post was modified on 18 Oct 2009 at 09:24 am.