Alpha-Netzwerk

Alpha-Netzwerk

Posts 1-3 of 3
  • Theo H. Koch
    Theo H. Koch    Premium Member   Group moderator
    The company name is only visible to registered members.
    Gruppen-Newsletter: Einstellungen beeinflussen Ergebnisse

    Wie sich die richtige EINSTELLUNG der Wassertemperatur beim Duschen auswirkt, erleben wir fast täglich. Egal ob wir alleine oder zu zweit duschen, die EINSTELLUNG der Wassertemperatur hat unmittelbare Auswirkung auf das Duschergebnis.
    Die "richtige" EINSTELLUNG bei der Arbeit und im Privatleben beeinflussen - wie beim Duschen ebenfalls - die Ergebnisse, wie sie sich in konkreten Situationen und im aktuellem Wandel ergeben.

    Dazu eine Geschichte, wie zwei Innendienstkollegen je ein Kundengespräch führen:
    Schadensbearbeiteter Torsten A. geht ins Büro.
    Er prüft einen Schadensfall von Fr 1´000.- und er ruft den Kunden an. Nach kurzer Einleitung kommt er auf den Punkt:“Die Gegenstände waren gebraucht wir müssen 40 Prozent vom Neuwert abziehen. Mehr ist nicht drin!“

    Der Kollege Peter B. eigener anderen Firma bekommt einen ähnlichen Fall mit Fr 1´000.- auf den Tisch und ruft den Kunden an. Auch er kommt nach kurzer Einführung auf den Punkt: “Das Gerät ist zwar gebraucht, trotzdem können wir Ihnen noch 60 Prozent des Neuwerts erstatten. Ich hoffe sie sind einverstanden!“
    In beiden Fällen bekommt der Kunde noch 600.- Fr gutgeschrieben?
    Trotzdem empfinden wir den Anruf von Peter anders. Seine Kunden-Einstellung empfinden wir richtig und sie ist es auch. Mit einer Einstellung: „Die Kunden fordern nur und wollen immer möglichst viel“, wie sie bei Torsten voraussichtlich vorherrscht, wird ihm nie eine Formulierung wie „ Wir können noch...“ einfallen.

    Ein anderes Beispiel:
    Eine bis dahin erfolgreiche Deutsche Geschäftsfrau eröffnet in USA ein Delikatessengeschäft für Spezialitäten aus Deutschland und Frankreich. Anfangs lief das Geschäft nicht schlecht. Bei vielen Telefonat mit der alten Heimat war von ihr zu hören: „Diese blöden Kunden hier……..“, und es folgte ein lamentieren über das schleppende Geschäft und eine ausführliche Beschreibung über das Unverständnis der Kunden. „

    Einstellung, in diesem Fall Einstellung den Kunden gegenüber- beeinflusst das Ergebnis!
    Mit der Einstellung „Ich mach alles richtig, die Kunden sind blöd!“ oder
    „Das haben wir immer schon so gemacht“! werden ihr nur schwer neue Ideen und Aktionen zur Verbesserung ihrer Lage einfallen.

    Nach wenigen Jahren waren die Reserven aufgebraucht und sie musste das Geschäft aufgeben.
    Ich bin mir nicht sicher, ob das nur an der Einstellung lag. Ganz sicher ist, dass ihre negative Kunden-Einstellung das Betriebs-Ergebnis stark beeinflusste.

    Wie oft sprühen wir manchmal schon beim betreten eines Geschäfts die frostige Kunden-Einstellung der Mitarbeitenden? Die Kauflust, die wir beim Betrachten der Ware im Schaufenster entwickelt haben, ist dann meist auf dem Nullpunkt.

    Seminarvorgaben
    Viele unserer Kunden erwarten nach einer groben Zielvorstellung einen Wissenstransfer zu einem bestimmten Thema.
    Als Trainer nimmst Du dann die Herausforderung an, diesen Transfer durchzuführen.

    “Wir müssen was für die Motivation unseres Teams tun, machen sie mal einen Vorschlag für eine Massnahme“, waren z.B. die einleitenden Worte eines CO´s , als es um eine Weiterbildungsmassnahme ging.

    Nach einem sorgfältig ausgearbeitet Konzept und Zielvereinbarung erscheint dann die Gruppe mit all ihrem Wissen und Können.

    Der entscheidende Erfolgsfaktor für einen nachhaltigen Wissenstransfer, also das Ergebnis, ist nicht das alte oder neue dazugewonnene
    Wissen und Können, sondern das Wollen

    Wissen ist meist ausreichend vorhanden und kann leicht vervollständigt werden. Ein Orthopäde weiss wie ein künstliches Gelenk eingebaut wird und unter Anleitung eines kompetenten Kollegen wird er das früher oder später auch Können.

    Können baut darauf auf, dass vorhandenes Wissen auch angewandt wird.

    WOLLEN ist eine andere Herausforderung. Das Wollen ist abhängig von der richtigen Einstellung.
    Als verantwortlicher Seminarleiter und oder Seminarinitiator stellt sich zuerst die Frage, ob die Teilnehmer ergänzendes und weiterführendes Können und Wissen auch WOLLEN?

    Und dazu braucht es die richtige Einstellung.

    Solange die Einstellung – die Stellung INPUT kanals auf AUS oder es reicht steht –bleibt ein Nachhaltig wirkungsvoller Wissenstransfer - egal für welches Thema - nur eine Herausforderung. Seminar toll – essen gut - Stimmung ausgezeichnet - kann das Ergebnis sein.

    Welche Massnahme auch immer geplant und durchgeführt wird, die Einstellung dazu beeinflusst das Ergebnis!

    Aussagebeispiel
    Ein anderes Beispiel ist die Aussage eines Seminarteilnehmers, der von sich behauptet: “Ich kann mir keine Namen merken! Trotz Memory-Seminar gelingt es mir nicht, Namen von Gesprächspartner zu merken, vor allem, wenn ich von einer Gruppe umgeben bin“.

    Er bestätig sich standhaft: „Ich kann mir halt keine Namen merken!“ Da unser Unterbewusstsein solche Anweisungen und Aussagen ernst nimmt, bleibt das so bis er seine Einstellung ändert „Ich kann lernen mir Namen zu merken und werde das auch tun!“ Sein Namensgedächtnis stellt sich auf MERKEN um. Jetzt kann er sich noch nicht immer, aber immer besser Namen merken.


    Menschen, die Einstellmöglichkeiten und Tuningpunkte zu zeigen ist eine notwendige Herausforderung. Herausfordernden Aufgaben sind nur mit ihrer angemessen “richtigen” EINSTELLUNG zu bewältigen.

    Einfache und wirksame Werkzeuge dazu vermittelt das A&E Institut in Gottlieben in Seminaren und Beratungen.

    Einstellung im privaten Bereich
    Ein Beispiel aus der Beratung im privaten Bereich macht die Arbeitsweise der Einstellungsänderung deutlich.

    Eine Frau kommt zum Beratungsgespräch und eröffnet:
    „Ich bekomme in 6 Wochen eine neu Hüfe. Bitte stellen sie mich auf die OP ein, damit alles gut geht!

    Was für eine Herausforderung dachte ich und
    musste zuerst zwei Dinge klarstellen:
    1.
    Einstellung wird das Ergebnis nur beeinflussen!

    2.
    Niemand, und ich gleich gar nicht, kann einen anderen Menschen EINSTELLEN!! Meine und ihre Einstellung ist und bleibt meine / ihre Sache. Eine Aussage oder Erfahrung kann als eine Einstellung übernommen werden. Verantwortlich dafür ist und bleibt ausschliesslich die betroffene Person selbst!

    Im vorliegenden Beratungsgespräch hat die Frau die Aussage der Mediziner übernommen:
    „Ich brauche ein künstliches Hüftgelenk!“
    Mehrere Medizinmänner haben ihr das anhand der Untersuchungen und Röntgenaufnahmen bestätigt.

    Jetzt rückt der OP Termin näher und durch neues Wissen ergänzte sich die Einstellungen zum Thema OP: „Grausam ist es ein Metallteil im Körper zu haben? Knochen absägen kann doch nicht gut sein?! Ich zweifele an der Funktion der Technik! Werde ich starke Wundschmerzen haben?! Anstrengend wir es sein wochenlang an Krücken laufen.“ usw.
    Sie hat sich auf ein Horrorszenario eingestellt, dass es fast nur noch besser werden kann.
    Übrigens eine beliebte Art der Einstellungstechnik. Das Schlimmste annehmen, damit es dann sicher besser werden kann.

    „WAS WOLLEN SIE DURCH DIE OP ERREICHEN UND WAS WOLLEN SIE NACH GELUNGENER OP WIEDER ALLES MACHEN BZW BESSER MACHEN?“War meine Frage.
    Mit offensichtlicher Freude und Leidenschaft fing sie mit einer interessanten Aufstellung an.
    Ich unterbrach und sagte:
    „JETZT BEGINNT DIE EINSTELLUNGSARBEIT“ und auf ihren erstaunten Blick fügte ich hinzu „Auch bei der Einstellung gilt: OHNE FLEISS KEIN PREIS! INSGESAMT SIND ES 5 einfache praktische ARBEITSCHRITTE.
    BEGINNEN WIR MIT DEN ERSTEN ZWEI!“

    Schritt 1 Auflisten
    Ich gab ihr eine Anweisung eine Liste zu schreiben in der sie alle Aktivitäten die sie nach der gelungenen OP wieder erleben und/oder Versäumtes nachholen will. Die Wichtigsten sind die, in denen Lust und Leidenschaft spürbar werden.

    Schritt 2 Horizont machen
    Aus dieser Aktivitätenliste einen bunten, frohen, ansprechenden, lust- und leidenschaftlichen Horizont in Form einer Collage machen. Es muss sich lohnen auf diesen Horizont zugehen zu wollen. Diesen bis zur OP ständig optimieren und präsent halten.

    Mit diesem Horizont im Kopf und im Herzen dann auf den OP Tisch eines Medizinmannes Ihres Vertrauens legen.
    So und mit den anderen 3 Arbeitsschritten gewinnen sie ihre RICHTIGE Einstellung. Die weiteren 3 wirksamen Arbeitsschritte, von denen ich noch nicht gesprochen habe, braut es diese Einstellung zu untermauern.

    Egal wie die OP ausgeht, Ihre Einstellung mit ihrem Horizont wird die REHA beeinflussen und einen wesentlichen Beitrag zu ihrer Genesung und zukünftigen Lebensqualität beitragen.

    Als ich meine Trainerlaufbahn starte, erklärt mir ein erfahrener Kollege:
    „Vorsicht in den ersten 30 - 60 Minuten des Seminars. Sie sind ausschlaggebend für deinen Erfolg. Weil eine teilnehmende Person das Seminar schon kennt, alles schon weiss und vor allem besser weiss. Diese Person outet sich meist schon in diesen ersten 30-60 Minuten. Die musst Du dann verbal an die Wand nageln und dann kannst Du in Ruhe ein erfolgreiches Seminar durchführen! Wehe das gelingt dir nicht!““
    Erstaunlicherweise hatte ich in den ersten eineinhalb Jahren meiner Seminartätigkeit immer eine solche Person in meinen Seminaren. Zugegeben, es war ganz schön schwierig sie jedesmal zu sofort zu erkenn und manchmal noch schlimmer sie ruhig zu stellen.

    Irgendwann setzte ich mich mit dem Thema Einstellung auseinander und änderte diese in: „Ich mag meine Teilnehmer und freue mich, einen Teil zu deren Glück und Erfolg beizutragen“.

    Seither haben sich diese störenden Personen aus meinen Seminaren zurückgezogen. Ob sie wohl alle zu meinen Kollegen gehen?



    Mehr Info
    A&E Institut Theo H. Koch
    8274 Gottlieben
    http://www.powerchance.ch
    http://www.disgprofil.ch
    Mentor@powerchance.ch

    --
    Dieser Newsletter wurde von Moderator Theo H. Koch für die Gruppe "Alpha-Netzwerk" verfasst.

    Besuchen Sie hier die Gruppe: http://www.xing.com/net/alpha/

    Klicken Sie hier, um den Newsletter abzubestellen: http://www.xing.com/app/network?op=newsletterabo.unset&n...
  • Post visible to registered members
  • Virgil Schmid
    Virgil Schmid    Premium Member   Group moderator
    The company name is only visible to registered members.
    Einstellungen beeinflussen Ergebnisse - Mit der Fish-Philosophie wählen Sie Ihre Einstellung
    Die Einstellung wählen mit der Fish!-Philosophie

    Grüezi zäme

    Sie haben bildhaft aufgezeigt, was der Unterschied ausmacht. Die Einstellung beeinflusst unser Verhalten und unsere Haltung. Man hat immer die Wahl, wie man seine Arbeit machen will, auch dann wenn man sich die Arbeit selbst nicht aussuchen kann.

    Die Verantwortung für alles, was sie tun, oder unterlassen, beginnt bei ihnen - und endet bei ihnen. Wahl heisst: eine Entscheidung treffen. Und dann die Verantwortung übernehmen. Es ist meine Wahl – wenn ich gewählt habe. Und dann dabei zu sein mit hundertprozentiger Hingabe.

    Viele Dinge können wir nicht beeinflussen: das Wetter, wirtschaftliche Entwicklungen, den Verkehr, der Vorgesetzte, etc. Was wir immer beeinflussen bzw. kontrollieren können, ist unsere Reaktion darauf. Wir können wählen.

    Gerne möchte ich auch ein selbsterlebtes Beispiel erzählen. Vor ca. 2 Jahren hatte ich einen Erst-Termin zur Besprechung einer möglichen Zusammenarbeit in Zofingen. Ab Winterthur lief auf der Autobahn nicht mehr. Der Gubrist-Tunnel war infolge Unfalls für mehrere Stunden geschlossen. Verkehrschaos Total.

    Zuerst habe ich natürlich den Kunden benachrichtigt. Und dann habe ich meine Einstellung programmiert. Ich habe eine Hör-CD eingelegt und habe mir vorgenommen, die Fahrt und die Hör-CD zu geniessen. Mit 2 1/2 Stunden Verspätung bin ich mit einem Smiley im Gesicht beim (heutigen) Kunden aufgetaucht. Wir hatten ein gutes Gespräch und wurden uns schnell einig.

    Mit diesem Kunden habe ich letztes Jahr den grössten Umsatz erzielt. Dank meiner Einstellung zum Verkehrschaos. Was wäre heraus gekommen, wenn ich mich auf der ganzen Fahrt aufgeregt hätte und völlig gestresst beim Kunden angekommen wäre?

    Ich kenne nur mein Resultat, das andere kann mach sich gut vorstellen.

    Ich habe meine Einstellung heute Morgen bewusst gewählt. In dem Moment, in dem Sie morgens aufstehen und sich anziehen, ziehen Sie auch bewusst Ihre Einstellung für den Tag an.

    Die Fish!-Philosophie mit einfachen Prinzipien unterstützt Sie in Ihrem persönlichen und privaten Arbeitsumfeld.

    Be Happy – Be Fish! und begeisterte Grüsse aus der Ostschweiz


    Virgil Schmid
    http://www.fish.ch