Altenpflege

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  • Stephan Lücke
    Stephan Lücke
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    Ihre Meinung zur Individuellen Verblisterung
    Ein Thema, was ich gerne als Pro und Contra in unserer Fachzeitschrift aufgreifen würde: die patienten-/bewohnerindividuelle Verblisterung. Wie ist Ihre Meinung dazu?
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    Gabriele Roettger
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    Re^2: Ihre Meinung zur Individuellen Verblisterung
    Hallo Hr. Lücke,

    dieses Thema ist für mich sehr interessant, da ich die Medikamente für unsere Bewohner ab Dezember in verblisterter Form geliefert bekommen möchte.

    ich freue mich über alle wenn und abers.......

    Grüße aus Karben
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  • Gabriele Stahn
    Gabriele Stahn    Premium Member
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    Re: Ihre Meinung zur Individuellen Verblisterung
    wir richten auf Station ( geschlossene Demenz -KH-) in die Tageskästchen.Haben dabei versucht,Med im Blister zu lassen ( zwecks besserer Zuordnung der Med.)---es aber ganz schnell wieder aufgegeben-weil das Austeilen der Med ewig dauert. ( einzelne abgeschnittene Pillen rausdrücken---und da nutzen auch lange Nägel nix ).
    Das einzige,was bei uns im Blister bleibt -sind Morphine .
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  • Gabriele Stahn
    Gabriele Stahn    Premium Member
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    Re^3: Ihre Meinung zur Individuellen Verblisterung
    ja genauso-war Anordnung der PDL-weil es wohl mehrfach zu Verwechselungen kam und man damit ( wenn die Schrift denn grade auf dem Stück zu lesen war) die Med besser zuordnen wollte. Wir bekommen Med weiterhin wie gehabt-je nachdem wie Hersteller sie liefert---als Blister oder aus *dem großen Topf*.(und der Nachtdienst richtet dann die Tagesdosen-Tropfen werden zeitnah gestellt)
    Ich kann mir auch nicht vorstellen-daß eine Apotheke für jeden Pat.speziell Med einschweißt ( obschon es natürlich Sinn machen würde)
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  • Gabriele Stahn
    Gabriele Stahn    Premium Member
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    Re^5: Ihre Meinung zur Individuellen Verblisterung
    im Moment noch nix---aber im September steht Re-Zertifizierung an und dann * schaun wir mal....*
  • Suse Stadler-Wöll
    Suse Stadler-Wöll    Premium Member
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    Re: Ihre Meinung zur Individuellen Verblisterung
    Hallo,
    ich bin sehr zufrieden nach der Umstellung Verblisterung..
    nicht weil es von Anfang an gut und reibungslos lief, oder unproblematisch in der Umstellungsphase war...nein, das war es nicht....
    Aber das Ergebnis und die positiven Nebenergebnisse, wie z.B. die genaue Überprüfung und Anpassung der zum Teil seit langer Zeit unüberprüften Dauermedikationen ....
    Die verbesserte Zuverlässigkeit der gestellten Medikamente und nicht zuletzt die Zeitersparnis für die Fachkraft (zumindest ca 8 Std. pro Woche) sind für mich eindeutig positive Argumente.

    Schwierig und in der Umstellungsphase besonders zu beachten ist die Kommunikation zwischen Arzt/Pflege/Apotheke, da es eine Reihe nicht blisterbarer Medikamente gibt, und auch der Umgang mit KUPs in allen Einzelheiten zu klären ist.

    Wichtig ist auch, dass man, zumindest beim mir bekannten System bestimmte Materialien, wie Wagen, Tabletts etc braucht, ohne diese Materialien ist allenfalls mit einer umständlichen ERschwernis zu rechnen.

    Die Umstellung benötigt nach meiner Erfahrung unbedingt eine Testphase in einem Wohnbereich und eine ordentliche Projektplanung unter Beteiligung der beteiligten Personen.


    Schnell schnell geht das nicht..;-) zumindest nicht wenns eine allgemein angenommene Veränderung sein soll!