American- German Business

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  • Niklas Gonitianer
    Niklas Gonitianer    Premium Member
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    30 Jan 2006, 8:28 pm
    Doppelbesteuerung USA - GER
    Hallo,

    ich bin seit May 05 mit einem L-1 Visum in den USA, bekomme aber weiterhin mein Gehalt in GER und habe dort auch die ersten 4 Monate noch voll gearbeitet. Seit May05 wird nun die deutsche Steuer von meiner Firma in GER in einen DBA Topf abgefuehrt.
    Meine Frau ist auf einem I-Visum (Journalist) und arbeitet auch seit May05 in USA als Korrespondentin fuer deutsche Zeitungen, d.h. sie hat keine feste Arbeitsstaette in USA und bekommt Ihr Geld von deutschen Firmen in GER.

    Meine Fragen:
    - Soweit ich weis, wird mein Gehalt, incl. der ersten 4 Monate, voll in USA besteuert und die Steuer wird aus dem DBA Topf beglichen!?

    -In GER muesste ich als Angestellter "theoretische" keine Steuererklaerung mehr machen, da die ersten 4 Monate als Welteinkommen auch USA zugerechnet werden!?

    - Meine Frau ist allerdings, obwohl auch sie in USA mehr als 183 Tage gelebt und gearbeitet hat, nicht in USA steuerpflichtig, da sie nicht bei einem US Arbeitgeber angestellt ist, keine feste Arbeitsstaette in USA hat und in GER bezahlt wird!? Sie muss somit in USA kein tax statement abgeben aber nach wie vor in GER!?

    Sollte meine vorherigen Punkte stimmen, muesste ich in GER als Angestellter ja keine Steuererklaerung mehr machen, allerdings meine Frau sehr wohl.
    Muss ich dann dennoch im Rahmen der Gemeinsamveranlagung mein Gehalt in Deutschland nochmals, mit einem Vermerk angeben und es wird dann wieder in Bezug auf die 183 Tage-Regel und des DBA herausgerechnet oder gebe ich dann nur die Einkuenfte aus selbststaendiger Arbeit meiner Frau an?

    Vielen Dank im Voraus.

    Niklas

    PS: Zwar habe ich hier in USA eine Gesellschaft, welche eigentlich bei der Steuer behilflich sein soll aber die Aussagen dort waren bis jetzt besonders in Bezug auf GER nicht besonders hilfreich.
  • Regine Quicken
    Regine Quicken    Premium Member
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    31 Jan 2006, 04:37 am
    Re: Doppelbesteuerung USA - GER
    Das gleiche Problem hatten wir auch schon
    Das Deutsche Finanzamt nimmt das ganze Jahresgehalt egal wo es verdient ist und bestimmt damit den Steuersatz.
    Mit diesem Steuersatz versteuern Sie das in Deutschland erwirtschaftete Einkommen.
    Da Sie mehr als 183 in USA wohnhaft waren, stuft das IRS Sie als Resident ein. Damit wird das Gehalt das in Deutschland erwirtschaftet worden ist nicht an das in den USA erwirtschaftete Einkommen angerechnet.
    Dh. es wird in Ihrem Falle nur das Einkommen das in den USA erwirtschaftet worden ist auch besteuert.
    Ich empfehle Ihnen einen trotzdem einen deutschen und einen amerikanischen Steuerberater hinzuzuziehen. Fuer den oertlichen amerikanischen Steuerberater haben wir 200 $ gezahlt. Sollten Sie nach einer Steuerkanzlei suchen, die beide Steuersysteme kann, so kann dass sehr schnell sehr teuer werden. Wir hatten ein Angebot von $5000.

    Ich berufe mich hier auf das, was meine Steuerberater diesseit und jenseits des Teichs sagten, bin also auch kein Experte.
  • Sandra Büscher
    Sandra Büscher    Premium Member
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    16 Feb 2006, 9:31 pm
    Re: Doppelbesteuerung USA - GER
    Hallo Herr Gonitianer,

    Ihre Anfrage ist zwar schon ein paar Tage alt, aber vielleicht helfen Ihnen ein paar Informationen trotzdem noch.

    Wenn ich Ihre Aussagen recht verstehe haben Sie mit Ihrem Arbeitgeber eine Nettolohnvereinbarung getroffen. Die von Ihrem Gehalt einbehaltene hypothetische Steuer wird dazu verwendet die tatsächlich in den USA zu entrichtende Steuer zu bezahlen. Sollte die dortige Steuer höher sein, trägt Ihr Arbeitgeber die Differenz.

    Da Sie an mehr als 183 Tagen in 2005 in den USA waren, unterliegt Ihr Gehalt der dortigen Besteuerung. Sie sind aber trotzdem noch für das Jahr 2005 verpflichtet eine deutsche Einkommensteuererklärung abzugeben. Die in den USA versteuerten Bezüge werden in Deutschland dem sogenannten Progressionsvorbehalt unterworfen, d.h die Einkünfte werden für die Berechnung des anzuwendenden Steuersatzes herangezogen. Sie müssen also in der deutschen Erklärung angegeben werden.

    Um die steuerliche Situation Ihrer Frau beurteilen zu können, bräuchte man nähere Informationen. Je nach Situation könnte eine getrennte Veranlagung für Sie für 2005 günstiger sein. Sie sollten aber in jedem Fall einen Steuerberater mit internationaler Erfahrung aufsuchen.

    Ich hoffe, diese Informationen sind ein bißchen hilfreich.

    Viele Grüße in die USA
    Sandra Büscher
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  • Reinhard von Hennigs
    Reinhard von Hennigs    Premium Member   Group moderator
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    Für diejenigen, die in USA "conventional IRA's" haben, habe ich besonders
    gute Vorschläge.

    gerne lese ich ein paar Ideen dazu hier ;-))

    Gruss aus den USA
    RvH
  • Marlene Martin
    Marlene Martin
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    Hello John,

    Do you help with US tax statements?

    Kind regards,
    Marlene
  • Christoph Caspritz
    Christoph Caspritz    Premium Member
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    Ein schon älterer Thread, aber ich frage trotzdem mal. Gilt die 183 Tage Regelung immer noch? Ist die Regelung 183 Tage in einem Kalenderjahr oder 183 Tage am Stück?

    Ich werde für ca. 6 Monate in den USA eine innerbetriebliche Ausbildung antreten. Mein Gehalt erhalte ich weiter in Deutschland und bin dort auch weiter angestellt.

    Ich werde somit auch in Deutschland weiter meine Einkommenssteuer zahlen. Sollte ich länger als 183 in den USA sein, muss ich wohl auch in den USA für das während meines Aufenthalts erwirtschaftet Einkommen eine Einkommenssteuererklärung machen müssen. Ist das richtig? Bei welcher Steuererklärung kann ich nun die Doppelbesteuerung gelten machen?

    Mfg
    Christoph Caspritz
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