Amateur- und engagierte Hobbyfotografie
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Harald LinkThe company name is only visible to registered members.Erfahrung mit GIMP?
Nachdem dieses Forum noch vor sich hin schlummert, wollen wir es doch mal zum Leben erwecken.
Ich arbeite seit vielen Jahren mit Photoshop, allerdings ist die Version mittlerweile in die Jahre gekommen (stört mich allerdings wenig, da Photoshop so vollgepackt ist mit Features, die ich ohnehin nur selten brauche - dann muss es auch nicht immer die neueste Version sein).
Mein Frage: Kennt sich jemand von Euch mit der kostenfreien Software GIMP aus?
Ich würde einfach nur gerne wissen, ob es sich lohnt, sich damit intensiv zu beschäftigen.
Und falls nicht: Was nutzt Ihr denn zur Bildbearbeitung?
- 26 Feb 2007, 10:36 am
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Simon Koopmann Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re: Erfahrung mit GIMP?
Zum Thema Gimp:
Vom Featureumfang sind sich Gimp und PS sehr ähnlich. Gimp kann heute mehr als PS noch vor 2 Versionen. Der Hauptnachteil bei Gimp ist die immer noch fehlende 48Bit Verarbeitung. Die wird wohl auch in der nächsten Version aller Vorraussicht nach nicht dabei sein. Die nicht windowstypische Oberfläche ist der zweite Nachteil. Eingefleischte Windowsuser haben große Einstiegsprobleme mit der Menüführung klar zu kommen. Hat man sich aber erstmal daran gewöhnt, dann arbeitet es sich sehr angenehm mit Gimp.
Dritter Nachteil ist die fehlende Zwischenspeichermöglichtkeit im Journal, sowie die Automatisierung von Arbeitsgängen. Der große Vorteil von Gimp ist die freie Verfügbarkeit und somit auch die frei Updatefähigkeit auf jede Neuerung. Es gibt eine große Community im Netz die Plugins für Gimp entwickelt. Auch gibt es Tools die die Verwendung von PS Plugins in Gimp ermöglichen. Außerdem steht eine ausgiebige und umfangreiche Dokumentation im Netz bereit.
Zum Thema Photoshop:
PS ist das Profiprogramm schlechthin. Es bietet alle Voraussetzungen für die professionelle Bildbearbeitung in einer userfreundlichen Menüführung. Es gibt unzählige Plugins für PS. Der große Nachteil: PS ist sehr teuer und jede neue Version ist wiederum kostenpflichtig. Ebenso sind Tutorials und Dokus meistens auch nur käuflich zu erwerben.
Was man bedenken sollte ...
Das menschliche Auge kann ca. 200.000 Farben unterscheiden. Eine einfache 24Bit Farbverwaltung kann schon 16.500.000 Farben darstellen, also 8 mal mehr als der Mensch überhaupt sehen kann.
Meine Meinung:
Warum soll ich für etwas bezahlen, was ich nicht sehe?
Wenn ich nicht gerade in der Druckbranche arbeite, dann gibt es für mich keinen ersichtlichen Grund viel Geld für PS auszugeben. Ich liebe Gimp. Ich nutze es sowohl privat (Überarbeitung/Manipulation von Fotos- siehe Userbild ;-) ), aber auch beruflich (Nachbearbeitung von gerenderten Bildern und Fotomontagen)
P.S. Es soll auch noch ein ganz passables Programm für eingefleischte Windowsuser geben. Das soll wohl PS von der Arbeitsoberfläche sehr ähnlich sein. Ähnlich wie Gimp ist es frei verfügbar.
Du findest es unter
http://www.getpaint.net/index2.html
Ich selbst hab es aber noch nicht ausprobiert
This post was modified on 26 Feb 2007 at 12:43 pm.- 26 Feb 2007, 11:59 am
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Harald LinkThe company name is only visible to registered members.Re^2: Erfahrung mit GIMP?
Besten Dank für die Infos.
Dann werde ich mir beide Programme doch mal näher anschauen - zumindest für den privaten Bereich.
Im Büro läuft ohnehin CS2 ;-)
- 26 Feb 2007, 1:09 pm
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Carsten DomnickThe company name is only visible to registered members.Re^3: Erfahrung mit GIMP?
Hallo Harald,
ich arbeite seit einiger Zeit mit GIMP und bin sehr zufrieden. Ich habe kein Photoshop, da ich bisher nur analoge Kameras im Einsatz habea, ber Negative scanne und weiterverarbeite - also habe ich mich halt mal auf der Suche nach einem Programm, mit dem man als Amateur leben kann, umgeschaut und bin über das wohl berühmteste Programm gestolpert.
Man muss sich wohl man daran gewöhnen, dass GIMP im Gegensatz zu anderen Programmen aus vielen einzelnen Fenstern besteht - was viele PS-Fans stört und auch nach meiner Ansicht nicht umbedingt als Vorteil zu tragen kommt. Aber man kann sich daran gewöhnen und es ist sicher kein ausreichender Grund, das Programm abzulehnen.
Es gibt gute Tutorials im Internet und auch ganz gute Bücher. Ich habe "Fotobearbeitung un Bildgestaltung mit dem GIMP 2" von Klaus Gölker gekauft und es hat mir weitergeholfen.
Und viele der Hilfen für Photoshop aus den Fachzeitschriften habe ich ut auf GIMP übertragen können.
Lediglich bei großen Scans (einige hundert MB, z.B. bei gescannten Großformat-Negativen) kam es gelegentlich zu Schwierigkeiten mit der Stabilität.
Langer Rede kurzer Sinn: ein gutes Programm! Und mir reicht es allemal aus, da es viel mehr Features biete, als ich verstehe oder brauche.
Gruß
Carsten
- 26 Feb 2007, 8:23 pm
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Jens Schauder Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Re^2: Erfahrung mit GIMP?
Das menschliche Auge kann ca. 200.000 Farben unterscheiden. Eine einfache 24Bit Farbverwaltung kann schon 16.500.000 Farben darstellen, also 8 mal mehr als der Mensch überhaupt sehen kann.
Was man auch bedenken sollte: durch viele manipulationen wird der Farbraum skalliert, so dass vorher ununterscheidbare Details plötzlich sichtbar werden. Z.B. bei Änderungen an Kontrast, Helligkeit, Umwandlung in Grautönen und dergleichen kommt man schneller als man denkt in Bereiche in denen 8 oder 16Bit einen entscheidenden Unterschied machen.
Jens
- 02 Mar 2007, 3:57 pm
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Carsten DomnickThe company name is only visible to registered members.Re^3: Erfahrung mit GIMP?
... ich denke, dass man ganz klar wissen und akzeptieren sollte, dass gimp nicht photoshop ist. daran besteht sicherlich kein zweifel und das beweist der erfolg von ps ja auch eindeutig.
aber wenn man mal beachtet, was man geboten bekommt, dann ist gimp für viele eine gute wahl.
ich bin froh, dass ich mit diesem programm üben kann. zumal ich befürchte, dass die verantwortung für die ergebnisqualität doch immer noch viel mehr bei mir liegt als beim programm ;-)
gruß
carsten
- 04 Mar 2007, 7:07 pm
