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  • Ralf-Gunnar Ludwig
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    14.01. Brisbane räumt auf, Bruce Highway fast überall wieder befahrbar
    Queensland Updates von Tourism Queensland:

    Brisbane räumt auf, Bruce Highway fast überall wieder befahrbar

    Pegel des Brisbane River steht 2 Meter unter Marke vom Vortag – Wichtige Straßen in der Metropole befahrbar – Öffentlicher Nahverkehr wieder in Betrieb

    In weiten Teilen Queenslands „Business as usual“ – Alle Inseln am Riff sind zugänglich, Hotels offen –
    Züge zwischen Brisbane und Cairns sollen ab Montag wieder rollen

    In der noch teilweise überfluteten australischen Millionenmetropole Brisbane haben die Aufräumarbeiten begonnen. Während die Wassermassen des Brisbane River zurückgehen – der Pegel stand heute zwei Meter tiefer als am Vortag, als er seinen Höchststand erreicht hatte –, kehrten viele Einwohner in ihre Häuser zurück. Rund 200.000 Haushalte haben inzwischen wieder Strom. Erste wichtige Straßen in der City sind bereits befahrbar. Auch der öffentliche Nahverkehr nahm den Betrieb wieder auf. Busse, S-Bahnen und Züge (nicht nur zum Flughafen – auch innerhalb der Stadt und in die Vororte) fahren, auch der Bahnhof „South Brisbane“ hat wieder geöffnet. Alle Anwohner können ab heute eine Woche lang kostenfrei und uneingeschränkt alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Das hat Queenslands Premier Ministerin Anna Bligh verkündet.

    Die Müllabfuhr arbeitet auf Hochtouren. Die Stadt stellte viele Müllcontainer in den vom Hochwasser betroffenen Vierteln auf. Für dieses Wochenende haben sich Tausende „Volunteers“ aus ganz Queensland angemeldet, in Brisbane freiwillig beim Säubern und Wiederaufbau zu helfen. Auch 1.200 Soldaten sind im Einsatz.

    Beliebte Touristenregionen Queenslands sind zugänglich

    Während die von Touristen eher selten besuchten Gegenden in Zentral- und Südwest-Queensland sowie im Outback weiterhin vom Hochwasser betroffen sind, sind die beliebten Touristenregionen weiterhin zugänglich und uneingeschränkt zu bereisen – dazu zählen die Whitsundays, Mackay, Townsville, die Gold Coast und Tropical North Queensland mit Cairns, Port Douglas und Palm Cove. Touristen müssen weder bei Stränden, auf Inseln, in Hotels und Resorts noch bei Touren-Anbietern mit Einschränkungen rechnen.

    Auch die touristischen Attraktionen südlich von der vor einer Woche schwer getroffenen Stadt Rockhampton – Bundaberg, Gladstone, Agnes Water und Town of 1770 sowie die vorgelagerten Inseln Lady Elliot, Heron, Wilson und Lady Musgrave Island – sind geöffnet. Das gilt ebenso für die touristischen Anbieter an der Sunshine Coast und Fraser Coast. Fraser Island war von den Überschwemmungen überhaupt nicht betroffen. Auch die vor Brisbane gelegene Insel Moreton Island mit dem Tangalooma Resort meldet „Business as usual“.

    Alle wichtigen Airports sind geöffnet

    Alle wichtigen Flughäfen und Häfen in Queensland sind geöffnet. Der einzig geschlossene Airport in Rockhampton soll am übernächsten Montag (24. Januar) wieder den Betrieb aufnehmen. Der bei Touristen beliebte Zug „Sunlander“, der zwischen Brisbane und Cairns verkehrt, soll schon ab Montag (17. Januar) verkehren.


    Auch der Bruce Highway – die Straße verbindet Brisbane mit Cairns – ist vielerorts wieder offen. Selbst das Teilstück zwischen Rockhampton und Gladstone ist teilweise befahrbar. Anderenfalls wurden Umleitungen eingerichtet.

    Keine Stornierungen bei Reiseveranstaltern

    Die deutschen Reiseveranstalter berichten von reibungslosen und zudem von wenigen Umbuchungen innerhalb Queenslands beziehungsweise Australiens. Die Kunden hätten sehr verständnisvoll und flexibel reagiert. Stornierungen hätte es so gut wie keine gegeben. Es wurden außerdem keine Einbrüche bei Neubuchungen bemerkt.


    Aktuelle Informationen unter http://www.qld.gov.au/floods. Updates zu Verkehrsbehinderungen sind unter http://www.131940.qld.gov.au erhältlich. Weitere Einzelheiten finden sich auch unter http://www.Queensland-Australia.eu/de (Button „Flood Alert“ auf der rechten Seite).


    Wichtige Fakten:

    Queensland bedeckt rund ein Viertel des australischen Kontinents und ist etwa fünfmal so groß wie Deutschland (auch wenn derzeit einige Regionen unter Wasser stehen, gibt es immer noch weite Teile mit keinerlei Einschränkungen – es sind vor allem glücklicherweise die bei Urlaubern beliebten Gegenden).

    Queensland erstreckt sich von Nord nach Süd auf 2.700 Kilometern (von Cape York bis nach Coolangatta an der Gold Coast im Süden).


    Die zuletzt vom Hochwasser betroffene Stadt Rockhampton und Cairns trennen 1.084 Kilometer. Selbst bis in die nördlich gelegenen Orte Mackay und Airlie Beach – dem Tor zu den Whitsundays – sind es von Rockhampton 344 Kilometer.


    Derzeit untersuchen wissenschaftliche Experten der Great Barrier Reef Marine Park Authority, ob das Hochwasser Auswirkungen auf die Unterwasser-Fauna und -Flora haben könnte. Das Riff ist 2.300 Kilometer lang, es verläuft vor allem am nördlichen Teil Queenslands entlang und endet etwa auf Höhe von Rockhampton. Das Zentrum des Gerat Barrier Reefs befindet sich daher weit entfernt von den überschwemmten Gebieten.