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Balkan Media Tipp: -Balkan Festival: MI PLESEMO
VERANSTALTUNGEN
20. November 2009
Veranstaltung
MI PLESEMO
Ort Domicil, Dortmund
http://www.domicil-dortmund.de/
Hansastraße 7-11
44137 Dortmund
Programm 20. November:
Turlitawa Shutka
DJ-Battle mit Kosta Kostov, Katja Kubikova, Ali T und Frenchman
Special Guest: MC Killo Killo
Programm 21. November:
Mala Vita
Magnifico
Global Player Party mit MC Killo Killo
Vorverkauf: 14,- Euro zzgl. VVK
Abendkasse: 16,- Euro
Festival-Ticket: 18,- Euro
Moderation: Danko Rabrenovic alias Balkanizer
Beginn
20.11.2009 20.00 Uhr
Das Balkan-Festival "Mi Plešemo" geht in die fünfte Runde. Anlässlich dieses Mini-Jubiläums holt WDR Funkhaus Europa am 20. und 21. November große Künstler auf die Bühne des Dortmunder Clubs "Domicil". Höhepunkt des Festivals ist in diesem Jahr der slowenische Pop-Provokateur Magnifico, der traditionelle Balkan-Brass-Klänge eindrucksvoll mit tanzbaren Disco-Beats verbindet.
Zum fünften Mal findet am 20. und 21. November das Balkan-Festival "Mi Plešemo" von Funkhaus Europa statt. Um das Fünfjährige gebührend zu feiern, geben sich im Dortmunder Club "Domicil" große Künstler die Ehre. Eröffnet wird das Festival - dessen Name übersetzt "Wir tanzen" bedeutet - in diesem Jahr von der energiegeladenen Combo Turlitawa Shutka. Der elektrisierende Gypsy-Mix des mazedonischen Duos überzeugt durch die kunstvolle Verbindung gesungener Tradition und elektrischer Grooves. Anschließend steht ein ekstatischer Balkan-DJ-Battle auf dem Programm: An den Mischpulten begegnen sich die renommierten Plattendreher Kosta Kostov, Katja Kubikova, Ali T und Frenchman. Das hochkarätige DJ-Team von Funkhaus Europa präsentiert die neuen Beats aus Südosteuropa und wird dabei von Stimmungsmacher MC Killo Killo aus Serbien unterstützt. Am Samstag erreicht das Festival seinen Höhepunkt: Auf der Bühne steht dann das rasante Balkan-Mestizo-Kollektiv Mala Vita aus den Niederlanden, das in seiner Musik kraftvolle Melodien aus Südosteuropa, explosive Rhythmen aus Lateinamerika und Lyrics aus den dunklen Gassen Neapels verbindet. Danach ist die Zeit reif für den Star des diesjährigen Festivals: Magnifico alias Robert Pesut. Der Grenzgänger aus der slowenischen Hauptstadt Ljubljana ist Popstar und Pop-Provokateur zugleich. Mit seinem avancierten und zugleich massentauglichen Balkan-Pop erfüllt der Slowene mit lässigem Augenzwinkern und Cowboyhut sowohl die elementar tanzwütigen als auch die engagiert anspruchsvollen Erwartungen an die Musik aus dem Südosten Europas.
"Mi Plešemo" richtet sich sowohl an die Fans der Worldwide Music als auch an alle Anhänger der Musik aus Südosteuropa. Das Festival bringt internationale Stars der Balkanszene nach Deutschland und beweist Mut für Neuentdeckungen und Tanzexperimente. Mi Plešemo ist ein offenes Kulturfenster in balkaneske Musikwelten jenseits der englischsprachigen Mainstream-Industrie. Die Veranstaltung von Funkhaus Europa hat sich hierzulande zu einer zentralen Plattform für Musik und Künstler aus Südosteuropa entwickelt.
Magnifico
Magnifico ist ein Pop-Star und Pop-Provokateur zugleich, versteht sich als balkanischer Borderliner und Bastard der blutigen jugoslawischen Vergangenheit, der in seiner Heimat Slowenien in keine Schublade passt. Sein Sound verbindet betörende Balkan-Brass-Klänge mit energiegeladenen Disco-Beats. Es treffen Surf-Gitarren-Rock, amerikanischer Folk, ex-jugoslawischer Pop und apokalyptisch fröhliche Gypsy-Gesänge aufeinander. Sein aktuelles Album"Grande Finale" ist eine Abrechnung mit der schlechten Laune. Mit feinster Ironie macht er sich über die gängigen Balkanklischees lustig, ohne dass die virtuos-groovige Qualität seiner Musik dabei auf der Strecke bleibt. Denn der subversive Balkan-Desperado mit Cowboyhut und Pilotenbrille ist vor allem ein erfolgreicher Entertainer, der sein Handwerk versteht.
Mala Vita
Das furiose multinationale Power-Kollektiv aus den Niederlanden pendelt (und zwar mit Vollgas!) zwischen verschiedenen Kulturen und Musikrichtungen. Ihr explosiver Sound ist eine kompromisslose Balkan-Mestizo-Mischung, in der sich diverse geographische und musikalische Hintergründe spiegeln. Vordergründig dominant bleibt das packende Balkan-Kolorit. Dieses wird mit bunten lateinamerikanischen Rumba-Punk-Rock-Ska-Rhythmen heiß untermalt. Bei Mala Vita wird in mehreren Sprachen gesungen: auf Italienisch, Bosnisch, Spanisch, Englisch und Französisch. Oft wird innerhalb eines Songs zwischen mehreren Idiomen gewechselt, so dass man das gesungene Sprachgemisch auch Malavitosisch nennen könnte. Die Mehrheit der Malavitosis kommt aus Südosteuropa. Das erklärt einiges. Aber nicht alles. Denn der Frontman heißt Mickael und ist ein Italo-Holländer. Er verfasst die vielsprachigen Songtexte von Mala Vita und ist so etwas wie die neapolitanische Seele der Band. Mickaels engagierte Texte drehen sich um Lust, Liebe, Leid, Hoffnung, Krieg und Ungerechtigkeit. Das macht Mala Vita zu einer Band mit globalem Tanzanspruch.
Turlitawa Shutka
Die deftigen Grundzutaten für den deutsch-mazedonischen Elektro-Eintopf (Turlitawa=Eintopf) stammen aus Shutka, der größten Enklave und inoffiziellen Hauptstadt der Roma in Mazedonien. Der Sänger und Komponist Mustafa Zekirov wuchs in armen Verhältnissen in Shutka auf. Der Lebenskünstler finanzierte sein Philosophie-Studium in Skopje durch Livemusik und wanderte später nach Deutschland aus, wo er im Gravitationsfeld der boomenden Balkanszene auf Iwan Harlan traf. Der kongeniale Iwan Harlan ist so etwas wie die zweite musikalische Vertikalachse von Turlitawa Shutka. Der vielseitige Producer, Komponist und Instrumentalist verschweißt den fetzigen Gypsy-Sound mit funkelnden elektronischen Beats und Grooves. Die Hauptprotagonisten Mustafa und Iwan werden auf der Bühne natürlich flankiert durch eine erfahrene Live-Band. Sie gibt ihren feurigen Balkan-Senf dazu. Es entsteht ein beeindruckendes Musikfeuerwerk, das uns nach in ein neues Land entführt - nach Germazedonien.
DJ-Battle
Ein balkanischer DJ-Battle verläuft nach einem viel versprechenden Szenario. Im Dortmunder Club "Domizil" ist es dunkel. Auf der Bühne im Rampenlicht leuchten die elektrisierenden Mischpulte von Kosta Kostov, Katja Kubikova und Frenchman. Die mitreißende Musik aus den großen Lautsprechern berauscht und verführt. Die global geprüften DJs servieren die neusten Klangperlen der Balkanszene und werden flankiert vom Stimmungsmacher MC Killo Killo aus Serbien. Das serbische Musik-Schwergewicht Killo Killo ist ein Multitalent. Der energische Reggae-Ragga-Vokalist aus Novi Sad bedient das Mikrofon und sorgt durch seine Turbo-Raps für mitreißende Balkanrhythmen. Gleichzeitig, auf den Wänden des Domizils, spielen sich die farbigen Visuals von Sushi Elektra und VJ Ulli Sigg ab. Die Projektionen des Videokünstlers kehren das innere de
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http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4867435,00.html
Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls produziert das Serbische Programm der Deutschen Welle gemeinsam mit dem serbischen Sender B92 Sondersendungen in Berlin. Eine Woche lang wird täglich drei Stunden live gesendet.
„Dizanje“ (auf deutsch: Aufstehen) – das meistgehörte Jugendprogramm in Serbien – kommt vom 9. bis 13. November aus der Hauptstadt. Täglich wird von 6 Uhr morgens drei Stunden live aus dem DW-Hauptstadtstudio am Schiffbauerdamm nach Serbien gesendet.
Wie sie den 9. November 1989 erlebt haben – davon berichten Menschen, die in Deutschland leben und aus dem ehemaligen Jugoslawien stammen. In den Sendungen wird es auch um aktuelle Themen gehen, die Jugendliche bewegen.
Die Moderatoren von B92 und Deutsche Welle sprechen unter anderem mit dem DJ Robert Soko („Balkan Beats“), mit Jazz-Sängerin Jelena Kuljic, Opernsänger Alexander Nikolic und mit Nebojsa Novoselac, dem Co-Trainer der serbischen Männer-Wasserball-Nationalmannschaft.
„Dieses gemeinsame Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Austausch“, so Christian Gramsch, Programmdirektor für die Hörfunk- und Internetangebote der Deutschen Welle. „Gerade die Jugendlichen in Serbien sind an europäischen Themen und am Leben, das Jugendliche in Deutschland führen, sehr interessiert.“ Mit „Dizanje“ erreiche der deutsche Auslandsrundfunk eine seiner wichtigsten Zielgruppen – junge Informationssuchende.
Die Moderatoren werden aus dem DW-Hauptstadtstudio per Telefon auch in das TV-Programm von B92 geschaltet. Internetnutzer können die serbischen Sondersendungen als Podcast auf der Website
www.b92.net abonnieren. Die Deutsche Welle begleitet die Sendungen online in Facebook (
http://www.facebook.com/dwnasrpskom).
Das Projekt mit B92 wird von der Deutschen Botschaft in Belgrad im Rahmen der „Deutschen Tage“ finanziell unterstützt.
Seit Dezember 2008 kooperiert die Deutsche Welle mit B92 im Online-Bereich.
Redaktionelle Zusammenarbeit gibt es zum 20. Jahrestag des Mauerfalls mit zahlreichen weiteren Partnersendern der Deutschen Welle, unter anderem in Polen, Bulgarien, Albanien und Bosnien.
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Von Michael Pilz
Vor kurzem adelte Peter Fox die deutsch-rumänische Sängerin Miss Platnum, indem er sie in seinem Vorprogramm spielen ließ. Doch Miss Platnum ist nur eine von vielen, die uns die exotische Musik des Ostens näher bringt. WELT ONLINE nennt zehn Gründe, warum der Westen für den Balkan-Pop entflammt ist.
Der Westen tanzt den Balkan-Pop, besonders gern zu den Klängen von Miss Platnum.
1. Miss Platnum
Berlin, 2009 an einem Sommerabend. Auf die Freilichtbühne, die einmal den Jungen Pionieren in der DDR gehörte, tritt die üppige Miss Platnum. Eine Sängerin im Schürzenkleid. Sie fordert ihre Schwestern zum Besäufnis auf, verlangt ein deutsches Auto und ernennt sich selbst zur „Chefa“.
Eigentlich gehört der Abend Peter Fox. Die derzeit größte lebende deutsche Popfigur zieht sich zurück mit einer Abschiedsvorstellung. Er überlässt die Bühne einer 28-jährigen gebürtigen Rumänin, die seit mehr als 20 Jahren Deutsche ist, aber so aussieht, wie sich Deutsche eine Deutschrumänin aus Temeschwar denken.
Ruth Maria Renner wanderte mit ihren Eltern 1988 ein. 2007 sang sie als Miss Platnum im Duett mit Peter Fox das Hochzeitslied „Come Marry Me“. „Der Westen schmeckt nach Gold“, rief Peter Fox ihr damals zu. Der Reigen wurde untermalt von einer überhitzten Blaskapelle.
Nun erscheint Miss Platnums „The Sweetes Hangover“. Kreuzstich-Stickereien auf der Plattenhülle, Roma-Musiker aus Belgrad, Trinklieder und eine revidierte Fassung von Kate Bushs „Babooshka“. R’n’Balkan, wie Miss Planum sagt, der „Sound der Seele“.
Weiterlesen:
http://www.welt.de/kultur/article5020123/Zehn-Gruende-warum-...
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"From Sevdah to Pop Music" - eine außergewöhnliche Musiknacht mit Zerina Cokoja
Edina Matosevic, 16 Nov 2009, 6:44 pm
Serbischer Patriarch Pavle mit 95 Jahren gestorben
Danijel Beronja, 15 Nov 2009, 11:23 pm
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