BANKINGCLUB - ONLINE
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Heiko Zimmer Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Okay, das heißt, alle meine Kunden sind dumm, da ihr Intelligenzgrad nicht ausreicht. Wie erkäre ich das den Doktoren und Professoren, dass sie zu blöd sind?? Wie zum Henker haben die denn dann den Doktortitel erworben??12 Feb 2012, 2:29 pmRe: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
Abgeschrieben?
Sie sind so blöd und lassen sich von mir gut beraten, anstatt von einem Honorarberater. Einem BANKER, einem VERKÄUFER und keinem feinen Honorarberater, der selbstverständlich frei und unabhängig betreut (wers glaubt...)
Alles klar, selten so einen Schwachsinn gehört.
Wünsche Ihnen noch einen schönen Tag in Ihrer Traumwelt.
Ich kenne eine ganze Menge hochintelligneter und intellektueller Menschen und KEINER davon geht zu einem Honorarberater.
Herr Kerner, Sie sind mir zu abgehoben, mit Ihnen diskutiere ich nicht mehr.
Ich bin ja eh unter Ihrem Niveau, dabei reihen Sie sich eigentlich nur in die Reihe der Basher ein.
Nun ist mir auch klar, warum sich in dieser Gruppe kaum noch Banker zu Wort melden und warum ich auch über Monate nicht mehr hier war, ich wollte mich über so einen Dreck nicht mehr aufregen.
Ich gehe Tag für Tag in die Bank und berate meine Kunden nach bestem Wissen und Gewissen, unabhängig von Zielen und Provisionen, da habe ich es einfach nicht nötig, solch einen Mist lesen zu müssen und mich mit all den provisionsgeilen "freien" Beratern in einen Topf werfen zu lassen.
Family Office....klar...logisch...das ist was für die Supereichen und die wurden noch NIE von Banken (und schon gar nicht von Volksbanken) beraten, höchsten von Privatbanken, die hatten schon immer ihre persönlichen Berater (die sie auch oft genug in die Pleite geritten haben, denn die kochen auch nur mit Wasser).
Ich bezweifle schlichtweg, dass es sich für einen vermögenden (nicht superreichen) Kunden lohnt, zu einem Honorarberater zu gehen und mit Intelligenz hat das gar nichts zu tun, diese Behauptung ist einfach nur einen Frechheit, sie impliziert nämlich, dass alle Banker dumm und ihre Kunden noch dümmer sind.
So ein Superreicher versteht doch gar nicht, was sein Berater mit dem Vermögen macht..wo der überall anlegt...und was er dabei verzockt. Erst wenn der Berater weg und der Gerichtsvollzieher da ist (oder die Steuerfahndung).
Siderlich war es auch einer dieser superintelligenten und absolut ehrlihen und kompetenten Familiy-Office-Honorarberatern, der den Schleckers geraten hat, das Privatvermögen in die Firm zu stecken. Das ergebnis sieht man nun ja, Firma pleite und Privatvermögen weg, der Berater ist vermutlich auch weg.
Wie viele vormals reiche menschen sind am Ende, wenn man sie fragt warum, heißt es nur: falsche Berater. Waren das auch Banker??
Einen schönen Tag und ein schönes Leben noch in Ihrem Wolkenkuckucksheim
This post was modified on 12 Feb 2012 at 05:09 pm. -
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Heiko Zimmer Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Ich hatte letztens das Vergnügen, mit einem ausgestiegenen Ascentler zu reden...ist auch nicht nur heile Welt.12 Feb 2012, 7:53 pmRe: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
Zunächst kommen die "Motivationstrainings", dann muss man sich erst mal ein Auto kaufen, schließlich muss man ja repräsentieren, das die Firma vorfinanziert. Wenn man dann nicht "in Verdienen" kommt, darf man gehen, den Autokredit muss man natürlich weiter bezahlen, das Auto aber abgeben, denn der Restwert entspricht selten dem Wert des Autos.
This post was modified on 12 Feb 2012 at 08:00 pm. -
Andreas Thorwarth Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Auch wenn die Wortwahl von Hr. Zimmer teilweise sehr polarisierend ist, muss ich hier doch eine Lanze für die Verkäufer von Volksbanken - also auch für Hr. Zimmer -12 Feb 2012, 10:39 pmRe: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
brechen.
Es ist unbestritten, dass die Honoraberatung in der idealen Vorstellung das Beste für den Kunden wäre. Der Honorarberater hat ein unabhängiges Bündel an Produkten, die er anbieten kann und schöpft für den Kunden aus diesem Fundus und wählt das "Beste" aus. Da er auf Stundenbasis bezahlt wird, interessiert ihn keine etwaige Provisionszahlung.
Leider ist die Welt nicht vereinbar mit dieser Idealvorstellung. Folgende Fragestellungen zeugen meiner Meinung nach davon, dass die Honorarberatung sich wohl nicht (so schnell) durchsetzen wird:
Wie gewährleistet der Honorarberater seine Unabhängigkeit? Wird es bei erfolgreichen Verkäufern... ähh Verzeihung... Beratern nicht auch so sein, dass verschiedene Gesellschaften auf die Idee kommen könnten den Berater durch überzeugende Argumente (ggf. vielleicht auch ein paar kleine incentives) davon zu überzeugen dem Kunden diese Produkte zu empfehlen?
Wieso setzt sich die Honorarberatung seit Jahren dann nicht in der Breite durch?
Ist es tatsächlich eine Frage der Kundensegmentierung? Es ist doch klar, dass es in der wohlhabenderen Klientel eher funktioniert die Honorarberatung durchzuführen. Und Warum? Weil die meisten Preismodelle prozentuale Ausgestaltung haben und somit die Top Anleger höher zur Kasse gebeten werden als der Normalkunde von Hr. Zimmer. Also ist es für diesen Kunden ein Rechenbeispiel. Mit einem verbesserten Pricing würde dieser Kunde vermutlich auch zum Verkäufer gehen (was sich ja oft genug in der Realität beobachten lässt).
Die Honorarberatung wäre auch in anderen Branchen sinnvoll, warum setzt sie sich da auch nicht durch?
Honorarberatung funktioniert derzeit durchgehend doch nur dort, wo dies gesetzlich reglementiert ist.
Bis dahin bleibt es doch wohl eher - wie es Hr Zimmer auch formuliert - eine Frage des Vertrauens. Der Kunde der zur Volksbank oder Sparkasse marschiert vertraut auf gute Beratung seines Beraters. Und vielleicht kommt hier auch noch mehr dazu als nur der Zinsvergleich? Vielleicht geht es auch um die Gewissheit, dass das Unternehmen vor Ort es auch noch in Zukunft geben wird und der unabhängige Berater plötzlich nicht mehr da ist, weil er vor lauter Honorar genug von der Beratung hat.
Das ist doch das schöne in einer Dienstleistungsbranche. Der Kunde entscheidet wer für ihn die beste Dienstleistung bringt. Und vielleicht haben die Volksbanker mit dem Ansatz Service- und Beratungsqualität als Allfinanzdienstler mit allen Produkten die der Kunde in all seinen Lebensphasen benötigt, zu bieten, auch in Zukunft das Vertrauen der Kunden und können auch in Zukunft durch nachhaltiges Agieren in Ihrer Region überzeugen.
Die Produkte sind austauschbar - so viel steht fest. Ob der Kunde die Versicherung der SV oder der R+V oder der Pfefferminzia erhält unterscheidet sich in Details, die nicht kriegsentscheidend sind. Entscheidend ist das langjährige Vertrauensverhältnis, das aufgebaut werden muss. Und da ist (bisher zumindest) jedem Kunden klar, dass bei einem Abschluss auch Geld verdient werden muss. Und vielleicht geht der Kunde lieber auch zu zwei konkurrierenden "Verkäufern" die ihn kostenlos "beraten" und er ist eben nicht bereit im Vorfeld für etwas zu bezahlen, das er nach der "unabhängigen" Beratung auch nicht besser beurteilen kann. Und ob er dann bereit ist nochmal woanders für eine Analyse zu bezahlen um eine weitere "unabhängige" Meinung zu haben wird sich in Zukunft zeigen...
Und schon sind wir wieder bei dem Thema VERTRAUEN!
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Olaf Kerner Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Andreas Thorwarth schrieb:13 Feb 2012, 07:00 amRe^2: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
Wie gewährleistet der Honorarberater seine Unabhängigkeit? Wird es bei erfolgreichen Verkäufern... ähh Verzeihung... Beratern nicht auch so sein, dass verschiedene Gesellschaften auf die Idee kommen könnten den Berater durch überzeugende Argumente (ggf. vielleicht auch ein paar kleine incentives) davon zu überzeugen dem Kunden diese Produkte zu empfehlen?
Die Provisionsannahme ist zum Teil gesetzlich untersagt (Versicherungsberater), oder sie wird im Beratungsvertrag ausgeschlossen (bzw. es wird vereinbart, daß jegliche Provision an den Endkunde zurückfließt).
Wieso setzt sich die Honorarberatung seit Jahren dann nicht in der Breite durch?
Weil die breite Masse glaubt, daß sie mit Honorar eine Leistung bezahlt, welche sie woanders (beim Verkäufer) kostenlos erhält. Wenn der Unterschicht bewußt wäre, daß sie für die verkaufte Rentenversicherung mit insgesamt 200.000€ Beitragen 5.000-10.000€ Provision zahlt, würde sie den beim Verkaufsgespräch gereichten "kostenlosen" Kaffee umgehend wieder ausbrechen.
Bis dahin bleibt es doch wohl eher - wie es Hr Zimmer auch formuliert - eine Frage des Vertrauens.
Da kann ich nur zustimmen. Von einer lokalen Volksbank oder Sparkasse würde ich auch ein faireres Verkaufsgespräch erwarten, als z.B. von einem Strukturvertrieb.
Als informierte Person zahle ich ganz real jährlich 1000€ an eine Bank und einen Versicherungsberater, und erhalte dafür eine Beratungsleistung, und jegliche Einmal/ Bestands- Provisionen zuückerstattet.
Mein StB. hat mich (ganz real) damals gefragt, was die angegebene PKV- Police für eine Zusatzversicherung wäre. Das ist allerdings eine Vollversicherung, ohne die üblichen 6-18 Monatsbeiträge Provision im Gesamtbeitrag eingerechnet. Der verbleibende monatliche Beitrag geht dann in Richtung des Beitrages einer Zusatzversicherung ;-).
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Josef Riedelsheimer Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Grüß Gott,13 Feb 2012, 1:07 pmRe^2: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
alle Jahre mindestens einmal wieder die gleiche Märchenstunde, -beiträge freie, Honorarberater vs. angestellte Berater.
Obwohl ich Ihre Argumente schlagend finde der den Befürwortern der freien oder Honorarberatung den Wind aus den Segeln nimmt meine ich doch, dass der Weg dorthin vorgezeichnet ist.
Nicht deshalb weil dies dringend notwendig wäre, sondern weil die
Kreditinstitute ihren jetzigen Personalstand, im operativen Geschäft derzeit noch in der Anlageberatung in Zukunft sicher auch im Kreditbereich, z. G. der Wasserkopfabteilungen, abbauen wollen,
Auflagen die marktfremde Bürokraten am grünen Tisch beschließen die Kosten für Beratungsleistungen immens in die Höhe treiben,
Haftung/Risiko die bei so genannter „Falschberatung“, was immer das auch sein soll/mag, enorm verlängert wurden,
die derzeit noch in der Beratung tätig sind, immer älter werden und biologisch bedingt in einem überschaubaren Zeitrahmen –ohne adäquate Nachfolger- ausscheiden,
Jüngeren auch aufgrund der allgegenwärtigen Bankenschelte sich für diesen interessanten, wohl interessantesten, Teilaspekt dieses Berufs nicht mehr begeistern können/lassen,
Vergütungen hier im Gegensatz zu anderen Bereichen mehr als dürftig sind,
seit Jahrzehnten zu beobachtenden Steigerungen der Zielvorgaben, von –vereinbarungen kann keine Rede sein, die das Erreichen sehr unwahrscheinlich machen aber dennoch mit Druck versucht wird diese horrenden Zahlen erreichen zu lassen eine Frustration, Demotivation oder sogar „Desertation“ befördern.
Hinzu kommt, dass sowohl die freigesetzten Berater eine neue Wirkungsstätte und Einkommensbasis suchen müssen, sondern auch diejenigen die in Massen die Unitäten verlassen.
Vor allem an letztere dürfte sich das Berufsbild, -feld freier, Honorarberater richten.
Denn für viele, falls diese nicht erstklassige Abschlüsse in zukunftsträchtigen Fachrichtungen vorweisen oder/und Beziehungen spielen lassen können dürfte es auf dem Arbeitsmarkt in Zukunft nicht mehr sehr rosig aussehen. Denn die von diesen angestrebten „Wasserkopfabteilungen“ sind mit den vor ihnen die Unitäten bevölkernden und entlassenen mehr als ausreichend besetzt wenn nicht sogar überbesetzt. Diese Stelleninhaber werden noch Jahrzehnte an ihren Sesseln kleben bleiben.
Zudem schlagen die Kreditinstitute die von den Versicherungen offensichtlich meinten zu lernen einige Fliegen mit einer Klappe. Sie umgehen sämtliche Risiken aus der "Berater"-Haftung die sie dem freien oder Honorarberater für ihre von ihnen kreierten Produkte ab-/überwälzen/aufbürden und können sogar mit dem Hinweis, der kann ja wenn er gut war freier oder Honorarberater werden, elegant den Personalabbau betreiben. Das dürfte auch der Hintergrund sein weshalb sich die Branche so „vornehm“ in dieser Diskussion zurück hält.
Mit freundlichen Grüßen
Josef Riedelsheimer
This post was modified on 13 Feb 2012 at 01:10 pm. -
Olaf Varlemann Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.H.Z. schrieb:13 Feb 2012, 2:32 pmRe^2: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
Nein, nochmal für Sie, ich und viele anderen auch, sind keine Verkäufer, wir sind Berater, da können Sie sich drehen, wenden, winden und aufplustern, wie sie wollen.
Ich würde Ihr Statement mal gerne einigen Kunden von mir, die auch im Xing sind, weiterleiten, da sie ja offensichtlich so geistig beschränkt sind...
...und wenn Sie, Herr Zimmer, sich auf den Kopf stellen und nackig "La Paloma" pfeiffen: Sie sind nun einmal per Definition kein Berater, sondern Verkäufer eines eingeschränkten bzw. bestimmten Produktangebotes...
...es mag durchaus sein, dass Sie aus diesem Produktangebot unter Mißachtung von Zielvorgaben, möglichen eigenen Interessen usw. immer das beste für Ihre Kunden herausholen...aber das Angebot bleibt nun einmal auf einen ganz genau definierten Produktbereich beschränkt...und damit sind Sie nun einmal kein Berater...oder bezahlt der Kunden Sie für eine von jeder Produktempfehlung losgelösten Beratung?...
...in meinem Bereich (Immobilienfinanzierungen) gehe ich einen Mittelweg zwischen Honorarberatung und klassischer Vermittlertätigkeit (gegen Provisionen)...ich kalkuliere meinen Zeitaufwand und preise diese als absoluten Eurobetrag -sofern möglich- in den Kundenkonditionen ein...diese Provision müssen wir als Vermittler offenlegen...und WIR legen immer die von dem jeweiligen Darlehensgeber ausgezahlte Provision offen...inkl. Boni etc (Stichwort "Interessenkonflikte")...diese Vorgehensweise kommt bei meinen Kunden (und das ist nicht nur "die Unterschicht", sondern auch "die Oberschicht") sehr gut an...vor allem aus einem Grund: ich gehe offen und "unbekümmert" mit diesem Thema um...und meine Honorarforderungen sind angemessen...Stundensatz von ca. 100 Euro...ergibt bei einer Umschuldung oder einem einfachen Kaufvorhaben eine Provision von gut 500 Euro...unabhängig vom Darlehensbetrag...
...die Endkunden würden die Provisionen auch in Form von Honoraren zahlen (kommt durchaus vor)....allerdings ist es den meisten lieber, wenn dieses Honorar sozusagen über die zweite Stelle hinterm Komma mitfinanziert wird...und es gibt eben auch Banken, die den Provisionsverzicht nicht mit besseren Konditionen belohnen...
..übrigens: an Incentives o.ä. nehme ich nicht teil und erhalte inzwischen auch kaum noch Einladungen dazu...nicht wegen der Incentives selbst, sondern weil mich das ewig gleiche Gelaber von immer den gleichen Leuten einfach nur nervt...trotzem weise ich in den Kundeninformationen darauf, dass es so etwas geben KANN..ebenso wie mögliche Bonizahlungen usw...
...wer bei seinen Kunden vetrauen schaffen will, sollte erst einmal ehrlich zu sich selbst sein...siehe z.B. Definition der Begriffe "Berater" und "Verkäufer"...an einem Verkäufer ist grundsätzlich überhaupt nichts schlechtes...wenn er/sie gut ist...aber wenn ich selbst schon Schwierigkeiten habe, meine Rolle "in der Nahrungskette" genau zu definieren, werde ich in den Augen des Verbrauchers immer latent unglaubwürdig wirken...
This post was modified on 13 Feb 2012 at 02:58 pm. -
Dr. Hansjörg Leichsenring Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Ich finde es total spannend, wohin die Diskussion über meinen Artikelteaser hier hin gelaufen ist.13 Feb 2012, 3:00 pmRe: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
Irgendwie sind solche Diskussionen aber symptomatisch für die Branche.
Es kommt doch überhaupt nicht darauf an, ob sich ein Bankmitarbeiter nun Berater, Betreuer oder Verkäufer nennt. Genauso wenig kommt es darauf an, ob ich gegen Honorar oder Provision berate.
Wenn jemand sich ein Auto kauft, lässt er sich auch vom Verkäufer gegen Provision (im Kaufpreis versteckt) „beraten“.
Entscheidend ist doch, wie sich der Kunde fühlt. Und ob es gelingt, seinen Bedarf zu erkennen und zu befriedigen. Wenn er nach einem Kauf zufrieden ist, wiederkommt oder mich sogar weiter empfiehlt, dann bin ich auf dem richtigen Weg zu mehr Vertrauen.
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Olaf Varlemann Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Dr. Hansjörg Leichsenring schrieb:13 Feb 2012, 3:27 pmRe^2: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
Ich finde es total spannend, wohin die Diskussion über meinen Artikelteaser hier hin gelaufen ist.
Irgendwie sind solche Diskussionen aber symptomatisch für die Branche.
Es kommt doch überhaupt nicht darauf an, ob sich ein Bankmitarbeiter nun Berater, Betreuer oder Verkäufer nennt. Genauso wenig kommt es darauf an, ob ich gegen Honorar oder Provision berate.
Wenn jemand sich ein Auto kauft, lässt er sich auch vom Verkäufer gegen Provision (im Kaufpreis versteckt) „beraten“.
Entscheidend ist doch, wie sich der Kunde fühlt. Und ob es gelingt, seinen Bedarf zu erkennen und zu befriedigen. Wenn er nach einem Kauf zufrieden ist, wiederkommt oder mich sogar weiter empfiehlt, dann bin ich auf dem richtigen Weg zu mehr Vertrauen
...es ist ein grundlegender irrtum, dass es keine rolle spiel, wie man sich nennt...wer sich berater nennt, aber de facto verkäufer ist, muss sich nicht wundern, wenn ihm irgendwann mißtrauen und ablehnung entgegenschlägt...verbraucher sind im allgemeinen nicht blöd...und eben zunehmend mißtrauisch...
...es ist richtig, dass das vergütungsmodell nicht die wesentliche rolle spielt...wenn es denn für den kunden transparent ist...und er weiß worauf er sich einläßt...
... wenn ich als berater um die ecken ziehe, wecke ich beim verbraucher eine gewisse erwartung...und die ist schnell in der sphären des "best-advice"...stellt der verbraucher dann fest, dass der vermeintliche berater "nur" ein verkäufer ist, der seine eigenen (oder andere ganz bestimmte) produkte an den man/die frau bringen will/muss/kann, enttäusche ich diese erwartungshaltung...
..so lange "banker" nicht zugeben wollen/können/dürfen (und es sich selbst nicht eingestehen wollen), dass sie nun einmal dafür bezahlt werden, die produkte ihres unternehmens zu verkaufen, also verkäufer sind, werden sie immer mit dem mißtrauen des verbrauchers rechnen müssen...
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Dr. Hansjörg Leichsenring Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Olaf Varlemann schrieb:13 Feb 2012, 3:45 pmRe^3: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
..so lange "banker" nicht zugeben wollen/können/dürfen (und es sich selbst nicht eingestehen wollen), dass sie nun einmal dafür bezahlt werden, die produkte ihres unternehmens zu verkaufen, also verkäufer sind, werden sie immer mit dem mißtrauen des verbrauchers rechnen müssen...
Jeder, der etwas verkauft, lebt davon. Was auf der Visitenkarte steht, ist nach meiner Überzeugung wirklich nebensächlich. Überlegen Sie mal, wie häufig immer noch vom "Bankbeamten" gesprochen wird, selbst von Menschen um die 40.
Der Kunde sieht, was er sehen will!
