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Olaf Varlemann Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members....tja, herr zimmer, wenn sie L-Bank-Darlehen (öffentliche förderung) anbieten, sind sie schon mal einen großen schritt weiter als beispielsweise die sparkassen bei uns in schleswig-holstein...die herrscht beim thema fördermittel vom land zu 99% schweigen...angeblich sollen alle sparkassen zusammen im letzten jahr gerade mal 3 förderdarlehen vermittelt haben...und in schleswig-holstein bekommen vermittler immerhin eine provision für die vermittlung!...15 Feb 2012, 7:52 pmRe: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
...nur ändern derartige fallbeispiele nichts daran, dass bei der frage wie man mehr kundenvertrauen schaffen kann, erst einmal die frage beantworten sollte, welches kundenvertrauen in was denn "wiederbelebt" werden soll...
...mir kommt es so vor, dass banken und sparkassen sich vor allem nach den zeiten sehnen, in den kunden eben "kunden bei ihrer bank" waren und alle finanzgeschäfte weitestgehend dort abgewickelt haben...und weil man vielerorts bei den "harten fakten" (= z.b. zinskonditionen für anlagen oder darlehen) nicht mithalten kann, sucht man die emotionale schiene...eben genau in der hoffnung, dass dem verbraucher dann MINDESTENS die erste oder zweite stelle hinterm komma egal sind...und letztlich gibt es dafür nur einen schlüssel und das ist die persönliche beziehung zwischen bankmitarbeiter und kunde...
...es ist -für mich- spannend, dass banken vor ca. 25 jahren angefangen haben, kunden aus der bank zu drängen (siehe geldautomaten, kontoauszugsdrucker, online-banking usw. usw.) und jetzt einen imensen aufwand betreiben (müssen) um kunden wieder in die bank zu holen..
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Heiko Zimmer Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Olaf Varlemann schrieb:15 Feb 2012, 10:53 pmRe^2: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
...tja, herr zimmer, wenn sie L-Bank-Darlehen (öffentliche förderung) anbieten, sind sie schon mal einen großen schritt weiter als
aber hallo, da sist ja wohl selbstverständlich!!! Jeder berater, der das nicht tut, sollte sofort sich einen neuen Job suchen!
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...es ist -für mich- spannend, dass banken vor ca. 25 jahren angefangen haben, kunden aus der bank zu drängen (siehe geldautomaten, kontoauszugsdrucker, online-banking usw. usw.) und jetzt einen imensen aufwand betreiben (müssen) um kunden wieder in die bank zu holen..
Sie werden lachenl, da bin ich Ihrer Meinung, diese entwicklung habe ich sogar kommen sehen, als die ersten Automatem aufgestellt wurden. Aber was soll man tun? Die Kunden verangen doch SB-Geräe.
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Olaf Varlemann Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members....ich habe damals (1989?) vor allem daran gedacht, dass dann ja die ganzen netten "Kontoauszugseinsortierer(innen)" und Kassierer(innen), die die Kunden teilweise täglich betütern, arbeitslos werden...16 Feb 2012, 10:02 amRe: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
...wenn Kunden SB-Geräte verlangen, bedeutet das doch, dass sie keine Lust auf den persönlichen Kontakt und keinerlei persönliche Beziehung zu der Bank haben...oder es ihnen zu lange dauert oder sie von den "Cross-Selling-Versuchen" der Mitarbeiter genervt sind...was auch kein Wunder ist, wenn ich mir anschaue, wie Kunden in einigen Banken von "Schalterkräften" plump und unmotiviert angesprochen werden...
...gegen die SB-Lösungen wird man nichts mehr machen können...aber diese Entwicklung zeigt doch, dass das Thema "Bank" in den den Augen der Kunden immer beliebiger und austauschbarer geworden ist...und wenn sich jetzt Banker, Unternehmensberater und wer sonst noch alles Geld mit diesem Thema verdienen will, hinstellen und den "Vertrauensverlust durch Bankenkrise, Eurokrise....." beklagen, muss ich lächeln...
...wenn Banken und Sparkassen tatsächlich das Vertrauen ihrer Kunden zurückgewinnen wollen (Ich Übersetze "Vertrauen" mit "Kundenbindung erhöhen"), müssten sie sich als erstes von allen Mitarbeitern trennen, die ihren Beruf als reinen Job "from eight to five" sehen...das gilt in allen Bereichen mit direktem Kundenkontakt...klingt herzlos, ich weiß, aber Verbraucher in Finanzen zu beraten, braucht eben ein echtes Interesse an der Materie....
This post was modified on 16 Feb 2012 at 10:25 am. -
Heiko Zimmer Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Herr Varlemann ich weiß, bei Ihnen darf ich den Namen ausschreiben), da bin ich zu 100% bei Ihnen.16 Feb 2012, 8:22 pmRe: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
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Olaf Varlemann Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.....auweija, Herr Zimmer...wenn das jetzt Ihre Kollegen lesen...ach nee...die gescholtenen Kollegen sind hier ja erst gar nicht aktiv ;o)))16 Feb 2012, 10:30 pmRe: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
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Julia Weuthen Premium MemberThe company name is only visible to registered members.ich korrigiere: ....echtes Interesse am Menschen!!!!!!!!!!!!!!17 Feb 2012, 08:53 amRe^2: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
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Rüdiger HasewinkelThe company name is only visible to registered members.K.G.P. schrieb:17 Feb 2012, 09:48 amRe^2: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
Da hat Herr Leichsenring Recht Herr Varlemann.
Sie nun, müssen Ihre Kunden nach den Kriterien beraten, die von Ihnen aufgestellt werden, neben den gesetzlciehn Anforderungen. Ihre obige Bankenkritik, bedeutet, dass Sie selbst gegenteilig handeln wollen.
Auch Ihnen wird bewusst sein, dass es ein täglicher ökonomischer Spagat ist, zwischen den Kundeninteressen und den Ihren abzuwägen.
Da müssen sich freie Finanzvermittler aus meiner Sicht auch erst einmal den Ruf des Vertrauens erarbeiten.
Die großen Strukturvertriebe wie DVAG, OVB, AWD etc.pp. als "Bankalternativen" haben sich nach meinem Eindruck nicht den Ruf erarbeitet, den wir alle uns wünschen. Im Gegenteil. Die Presse berichtet regelmäßig über sie, was dort falsch lief.
Die auf akademische Kundschaft ausgerichteten Vertriebe wie z.B. MLP scheinen einen etwas besseren Ruf zu haben, da ihre Kunden vielleicht auch ein wenig klüger sind, als bei anderen Anbietern und sich intellektuell besser auf solche "Beratungsgespräche" einstellen können. Vielleicht sind sie deshalb auch nur vorsichtiger, weil sie wissen, das vor ihnen kein "Klein Doofi" sitzt. Denn auch sie unterliegen den gleichen ökonomischen Gesetzen, wie die Konkurrenz.
Für mich sind also a priori Private Finanzvermitteler nicht automatisch seriöser und besser, da auch sie den ökonomischen Grundgesetzen unteliegen und icn DB denken.
Vertrauen ist ein langer Weg ihn zu erwerben und ein sehr, sehr kurzer, um ihn zu verspielen...
Herr K.G.P. da bin ich ja mal gespannt auf die Artikel über die DVAG. Gerade die haben doch hervorragende Kritiken sogar nach unabhängigen, unangekündigten Tests erfahren. Die HSH dagegen ist doch eher unrühmlich in der Presse erwähnt. Kann Ihren Einwurf daher nicht verstehen (Glashaus...). Jedenfalls wurden dort weder Zertifikate, noch riskante geschlossene Fonds angeboten und meines Wissens gibt es keine Massenklagen wegen irgendwelcher Finanzprodukte wie gegen die Fondsverkäufe vieler Banken...
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Rüdiger HasewinkelThe company name is only visible to registered members.K.G. schrieb:17 Feb 2012, 10:02 amRe^2: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
Wie soll der Kunde denn (vorher) einschätzen, ob er "richtig" beraten wird, wenn er selber keine Ahnung hat. Da glaubt er den oft antrainierten Argumenten und wenn der Berater nett war, es einen Kaffee gab und man in einem schönen Ambiente beraten wurde, dann ist alles gut.
Erst Monate oder Jahre später merkt der Kunde vielleicht, dasss er nicht bedarfsgerecht beraten wurde. Manche merken es auch nie.
Und manchmal wurde er gut beraten, und es war trotzdem falsch.
Und manchmal passieren Dinge.......,
da sind auf einmal selbst die 40 Jahre lang immer nur steigenden offenen Immofonds unsicher.
Wer hatts gewußt?
Es scheint doch so einfach: Bedarfsgerecht beraten und dann müsste es doch klappen...
Nur, bei der Lösung gibt es dann ja auch schon einmal mehrere Lösungsmöglichkeiten. Und alle könnten am Ende des Tages die jeweils richtigen sein, wir WISSEN es halt nur nicht vorher. Und dementsprechend ist dann der Kunde zufrieden oder nicht!?
Wie auch immer, solange unsere Geldbörse je nach Produkt unterschiedlich befüllt wird, wird man auch danach handeln. Anwesende ausgenommen, Pareto ist ja überall.
Und da sich das nicht ändert, wird halt der Staat wieder mal eingreifen und der Bevöllkerung klar machen, dass das dann besser für sie ist. Schliesslich schaffen die Politiker das ja auch bei anderen Themen.
PS: Es soll auch Banken geben, da haben die Berater tatsächlich keine Produktvorgaben (mehr). Ob aber alle Bänker mit dieser gewonnenen Freiheit viel anfangen können, wird sich zeigen. Ein Vorstand einer solchen Geno-Bank aus Süddeutschland jedenfalls meinte, um so etwas erfolgreich umzusetzen, bräuchte man auch die richtigen Leute. Nicht alle können vernünftig analysieren und finden dann die passenden Lösungen oder beherrschen dann das Cross-Selling. Denn es gehört ja schon mehr dazu, das Ganze dann auch umfassend umzusetzen. Viele können halt besser aktionsgesteuert verkaufen. Dazu haben die Banken ja auch eigene Kampagnen-Management-Abteilungen. Die wären aber überflüssig, wenn es denn ganzheitlich ginge.
Und je mehr die Medien auf unserer Branche herumtrampeln, umso geringer die Chance darauf, dass uns die Kunden vertrauen. Und das trifft dann auch die Nichtbänker.
VG
Klaus Gurniak
endlich mal ein sachlicher Beitrag. Sie haben vollkommen recht: Der Kunde erfährt häufig erst viel später, ob er gut beraten wurde. Allerdings kann er in Foren Kenntnis erlangen. Es gibt auch Berater, die nicht für sich werben dürfen, sondern immer auf Empfehlung kommen. Das ist auch ein Zeichen von Seriosität. Die Zufriedenheit als verpflichtendes Element der Beratung. wer nicht langfristig zufrieden ist, wird auch keine Empfehlung abgeben. Mehr noch: wenn Sie nur auf Empfehlung kommen dürfen und Werbung oder telefonische Akquisition nicht erlaubt sind, dann werden sie auch gut beraten...
Banken sind nicht auf Empfehlung angewiesen. heir wird sehr viel geworben und man hofft auf die Kunden, die in die Filiale kommen. Kein Kunde weiß, wie dort die anderen Kunden betreut wurden.
Von Ihnen werden die offenen Immobilienfonds angesprochen. Ein hervorragendes Beispiel. Erstens gab es die bei guten beratern nur als Beimischung, zweitens weisen diese eine Substanz auf in Form der Immobilien. Sollte also ein derartiger offener Immobilienfonds zur Auflösung kommen, ist eben gerade nicht das gesamte Kapital verloren. nach dem Verkauf der Immobilien erhält der Anleger je nach Qualität der Immobilien Geld zurück. Bei den riskanten Zertifikaten oder geschlossenen Fonds ist eben das Geld komplett verloren. Genau hier bilden sich die Beratungsunterschiede. Und: wer ein ausgewähltes Portfolio ausgewogen und vor allem mit Struktur aufweist, kommt auch ganz gut durch die Krise. Ein gelaskugekl hat kein Berater, aber die Provisoonen für hoch riskante Finanzprodukte sind nun einmal höher als die für den Kunden sichereren, nicht derart riskanten Anlageformen.
Danke jedenfalls, dass Sie die Diskussion wieder auf ein sachliches Maß geführt haben.
