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Olaf Varlemann Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Dr. Hansjörg Leichsenring schrieb:13 Feb 2012, 7:13 pmRe^4: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
Olaf Varlemann schrieb:
Jeder, der etwas verkauft, lebt davon. Was auf der Visitenkarte steht, ist nach meiner Überzeugung wirklich nebensächlich. Überlegen Sie mal, wie häufig immer noch vom "Bankbeamten" gesprochen wird, selbst von Menschen um die 40.
Der Kunde sieht, was er sehen will!
...tut mir leid, herr dr. leichsenring, aber ihre wahrnehmung scheint nicht unbedingt der beraterpraxis (oder verkäuferpraxis) zu entspringen, sondern ist eher theoretischer bzw. akademischer natur.... also beispielsweise von irgendwelchen umfragen o.ä. geprägt, die sich menschen ausgedacht haben, die ebenfalls keinen praxisbezug haben und die ergebnisse mit entschjeidern besprechen, die -na, sie ahnen es schon- auch keinen echten bezug zur berater- oder verkäuferpraxis haben....auch ein punkt bei der vertrauenbildung: man sollte die praktiker ranlassen...die wissen meist schon aus dem bauch heraus, was kunden/verbraucher tatsächlich wollen...nur fragt die keiner wirklich, sondern beauftragt lieber irgendwelche werbe- und marketingexperten...da hat man was in der hand, wenn vorstände, bereichsleiter, aufsichtsräte, aktionäre usw. mal nachfragen, was getan hat, um diesen ominösen vertrauensverlust zu bekämpfen...
...wer hatte eigentlich die idee mit dem plötzlichen vertrauensverlust?....
...ansonsten ist spruch "der kunde sieht, was er sehen will" in meinen augen ziemlich dumm ... weil nichts anderes als eine worthülse ohne inhalt/substanz...
...damit fällt das in die gleiche kategorie wie "vertrauensverlust"... den eigentlich weiß keiner, der diesen begriff in den mund nimmt, was damit eigentlich gemeint ist...deswegen nochmal: welches vertrauen in banken haben verbraucher wann verloren?...
This post was modified on 13 Feb 2012 at 07:53 pm. -
Dr. Hansjörg Leichsenring Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Lieber Herr Varlemann13 Feb 2012, 7:57 pmRe: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
Auch mit akademischem Titel bin ich von dieser Welt und gehe in vielen Banken ein und aus.
Die Realität ist mir also vertraut. Umfragen geben übrigens durchaus auch die Realität wieder.
Und wenn Sie sich die Mühe machen würden, mal in einige Beiträge über das Thema „Vertrauensverlust“ hinein zu vertiefen, dann wüssten Sie auch, dass dies keine Leerhülsen sind, sondern Realität.
Wenn jemand anfängt in persönliche Angriffe überzugehen, statt Sachargumente zu liefern, dann ist an dieser Stelle die Diskussion über das Thema hiermit beendet.
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Olaf Varlemann Premium Member Group moderatorThe company name is only visible to registered members.Dr. Hansjörg Leichsenring schrieb:13 Feb 2012, 8:40 pmRe^2: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
Lieber Herr Varlemann
Auch mit akademischem Titel bin ich von dieser Welt und gehe in vielen Banken ein und aus.
Die Realität ist mir also vertraut. Umfragen geben übrigens durchaus auch die Realität wieder.
Und wenn Sie sich die Mühe machen würden, mal in einige Beiträge über das Thema „Vertrauensverlust“ hinein zu vertiefen, dann wüssten Sie auch, dass dies keine Leerhülsen sind, sondern Realität.
Wenn jemand anfängt in persönliche Angriffe überzugehen, statt Sachargumente zu liefern, dann ist an dieser Stelle die Diskussion über das Thema hiermit beendet
...wenn man sich mit dem thema vertrieb von finanzdienstleistungen beschäftigen will, insbesondere mit verhaltensweisen und verhaltensmustern von vertrieblern (berater, verkäufer usw.), sollte man sich als erstes mit deren terminologie und sprache beschäftigen, denn die ist nun einmal "etwas" direkter....jedenfalls untereinander...das hat mt persönlichen angriffen nichts zu tun...DIE sehen anders aus...
...sie gehen in vielen banken ein und aus?...so,so...und unterhalten sich nach feierabend ("ohne beaufsichtigung") oder außerhalb der bank mit den menschen "an der front"?...und diese menschen vertrauen sich ihnen an?...oder pflegen sie statt dessen vorzugsweise nur den kontakt zu sog. entscheidungsträgern, die ja auch für die bezahlung ihrer rechnungen verantwortlich zeichnen?...
...ich gehe übrigens auch in vielen banken ein und aus...aber ich beschränke meine kontakte dort auf die menschen, die am kunden sind...und nicht auf die kaffeetrinker im irgendwelchen stabsabteilungen, denn die bringen mir für mein geschäft absolut nichts...
...tut mir leid, aber sie und auch andere diskussionsteilnehmer sind noch immer die antwort darauf schuldig geblieben, was es denn mit dem viel zitierten vertrauensverlust im detail auf sich hat...
...worin hat denn nun der verbraucher/bankkunde genau sein vertrauen verloren?...und was davon wollen banken genau zurückgewinnen?...
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Heiko ZimmerThe company name is only visible to registered members.batteln??? nanu...gilt deutsch nicht mehr als Amtssprache?13 Feb 2012, 9:56 pmRe: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
Umfragen...traue keiner die du nicht selbst gefälscht hast.
Es kommt immer darauf an, WEN man fragt, damit kann man das Ergebnis wunderbar in die Ecke lenken, in der ich es haben will.
Herr Varlemann bringt es wie gewohnt und gekonnt auf den Punkt, wie meistens.
Wenn man wissen will, was an der "Front" abgeht, muss man an der "Front" fragen.
Im Übrigen, Herr Van Eck Global, habe ich einen Namen, so wie Sie auch und würde gerne damit angesprochen werden, alles andere ist respektlos.
Zusätzlich noch vielen Dank an Herrn Thorwarth, er hat es deutlich gewählter und ausführlicher ausgedrückt, als ich es je könnte.
Und hallo Herr Riedelsheimer.
Und Herr Varlemann, ich kann Lapaloma nicht so gut, ich nenne mich trotzdem Berater, mir egal.
This post was modified on 13 Feb 2012 at 10:02 pm. -
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Josef Riedelsheimer Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Grüß Gott Herr Zimmer,14 Feb 2012, 11:36 amRe^2: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
dass Viele Mitdiskutanten Sie nicht mit Ihrem Namen ansprechen liegt sicher in Ihrer Profileinstellung, wo Sie explizit wünschen, dass man Ihren Namen nicht ausschreibt:
„Dieses Mitglied möchte nicht in Suchmaschinen auffindbar sein und bittet darum, in Beiträgen nicht mit vollen Namen erwähnt zu werden.“
Der Hinweis von Herrn Thorwarth der Kunde stimmt mit den Füßen ab ist zwar richtig. Aber wenn das Horrorszenario das ich beschrieb eintritt dürfte es mangels Alternativen für den Kunden schwierig werden auszuweichen.
Mit freundlichen Grüßen
Josef Riedelsheimer
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Josef Riedelsheimer Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Grüß Herr P.,14 Feb 2012, 1:01 pmRe^2: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
das befürchte ich auch.
Mit freundlichen Grüßen
Josef Riedelsheimer
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Josef Riedelsheimer Premium MemberThe company name is only visible to registered members.Grüß Gott Herr P.,14 Feb 2012, 1:02 pmRe^2: 5 Schritte zu mehr Kundenvertrauen in die Finanzbranche
es gibt einen gravierenden Unterschied bei der Beratung, von mir aus auch Verkauf, von Produkten die man anfassen, sehen, benutzen kann und Dienstleistungen hier speziell Finanzdienstleistungen.
Einen PKW, ein Haus, einen Steinway-Flügel oder die Waren von „Lands-End“ (ich gehe davon aus, dass sich die Aussage über die unbegrenzte Rückgabe ohne Angabe von Gründen auf diese Firma bezieht) kann man im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“.
Bei Finanzdienstleistungen kann man dies naturgemäß nicht. Gut ein Sparbuch bekommt der Kunde ausgehändigt, aber was rechtlich dahinter steckt (qualifiziertes Legitimationspapier, hinkendes Inhaberpapier) weiß der Kunde i. d. R. nicht. Und interessiert ihn auch nicht, höchstens im Falle eines Verlustes und allfälligen Aufgebotsverfahrens.
Die Unkenntnis manchmal schon Unbedarftheit, Gutgläubig-, Blauäugigkeit der Deutschen in Sachen Geld ist erschreckend. Sie erwarten von „Ihrem“ Berater, ob freier, auf Honorar-Basis oder angestellt, ein „Rund-um-Sorglos-Paket“ und das dazu noch kostenlos.
Zudem soll dieser nicht nur die gegenwärtige
finanzielle, wirtschaftliche, persönliche Situation kennen sondern auch die zukünftig eintreten könnenden mit allen Fassetten, Fallstricken erahnen,
volkswirtschaftlichen Gegebenheiten/Daten beurteilen, -werten, analysieren, interpretieren sondern auch die zukünftige eintretenden Faktoren eben auch mit allen Fassetten, Fallstricken erahnen,
steuerliche Gesetzgebung mit allen Ausnahmen kennen und die zukünftigen Veränderungen und Auswirkungen erahnen.
All dies soll der Berater in wohlgesetzte allgemein verständliche Worte kleiden und dazu noch dem Kunden die Entscheidung abnehmen.
Allerdings ist der Kunde im Gegenzug nicht bereit, willens seinem Berater seine Gesamtsituation offen zu legen oder kann diese nicht in Worte fassen.
Wenn es dann am Ende zu einem zumindest –für beide Seiten- befriedigenden Beratungsergebnis und Anlage kommt ist dies mehr als glücklich. Kommt es trotz dieser Widrigkeiten zu einem für ihn günstigen Ausgang der Anlage ist der Berater der Beste, kommt es zu einem weniger günstigen Ausgang der Investition wird halt geklagt. Irgendein Gericht wird sich schon finden der ihm einen Schadenersatzanspruch zuerkennt.
Auch ein freier, Honorarberater kann bei diesen Vorgaben ebenfalls keine „gute Beratung“ durchführen. Er kann nur „Stunden-Schreiben“ und wird am Ende die gleichen Vorwürfe ernten.
Mit freundlichen Grüßen
Josef Riedelsheimer
This post was modified on 14 Feb 2012 at 01:48 pm.
