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  • Dr. Hansjörg Leichsenring
    Dr. Hansjörg Leichsenring    Premium Member
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    10 May 2012, 07:42 am
    Was ist eigentlich Crowdsourcing ?
    Crowdsourcing ist ein wichtiger neuer Trend. Was genau dahinter steckt und wie speziell Finanzdienstleister davon profitieren können, wird in einer kleinen Artikelserie erläutert. Der heutige erste Teil befasst sich mit den Grundlagen.

    Crowdsourcing ermöglicht es, bei Projekten viele Menschen (Kunden, Mitarbeiter, externe Experten, aber auch unbeteiligte „Amateure“) aktiv zu beteiligen. So kann der Innovationsprozess eines Unternehmens deutlich erfolgreicher und effizienter gestaltet werden.

    Crowdsourcing bietet zahlreiche Vorteile, hat aber auch Grenzen.

    Ausführlich mit Video und Grafiken im Bank-Blog: http://www.der-bank-blog.de/?p=5808

    In den weiteren Artikeln der Serie werde ich u.a. konkrete Crowdsourcing Beispiele aus dem Finanzdienstleistungsbereich vorstellen.

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    Josef Riedelsheimer    Premium Member
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    Grüß Gott Herr Dr. Leichsenring,

    externe Experten, „unbeteiligte Amateure“ diese Formulierungen finde ich sehr gut.

    Da müssen sich ja so manche in den so genannten Controlling-, Wasserkopfabteilungen, aus diversen Führungszirkeln, die Zunft der unzähligen sowie auch überzähligen, -bezahlten Berater angesprochen ja wirklich sogar dazu berufen oder aufgerufen fühlen und richtiggehend aufblühen. Sich motiviert voll und ganz in die dort zu erwartenden sinnlosen aber Arbeitszeitraubenden/-vergeudenden Meetings/Diskussionen einzubringen/stürzen.

    Viel Zeit vergeuden, Rechnerkapazitäten blockieren, pausenlos Zuarbeiter/Wasserträger beschäftigen um ihre „Ideen/Intentionen“ in endlosen immer farbenfroher werdenden Power-Pointe-Präsentationen vorzustellen. Je sinnfreier die „vorläufigen Ergebnisse/Resultate“ zu werden drohen, desto bunter, unübersichtlicher, verworrener, akademisierter die Vorschläge, „Handouts und Zukunftspapiere“.

    Dazu noch mehr Papier verschwendend in Dokumentation, Entwürfen von neuen Vorschriften, Dienst- und Arbeitsanweisungen und deren Inkraftsetzung. Damit die produktiven Mitarbeiter blockierend, verunsichernd, frustrierend, in den „Wahnsinn“ treibend, jedoch deren eigene Anregungen -weil zu praxisnah, kostengünstig und leicht umsetzbar, „souverän“ ignorierend.

    Daneben liebäugelnd mit neu zu gründenden und die Leitung übernehmenden „Ideenfabriken“, Kreativ-, Innovations-, Grundsatz-, Anregungs-, Vorbereitungs-, Umsetzungs-, Überwachungs-, Statistikabteilungen „bestückt“ mit dementsprechenden gut dotierten, praxisfremden und beratungsresistenten, „Unitätsabsolventen“.

    Streitend über die

    „Hackordnung“,
    Zuständigkeiten,
    Kompetenzen,
    Stellung in der Hierarchieebene,
    Budget,
    wer berichtet wem, wann, wie, vor welchem zusätzlichen Auditorium (eigenes Schaulaufen), wird man in der Bilanz mit diesem Bereich auch namentlich erwähnt, wenn ja auf welcher Seite (Anhang, Bemerkungen, Nachhaltigkeit, Innovationen, Kreativität, Vorschlagswesen) und Größe (Seiten, Spalten, Zeilen, Buchstaben),
    Dotierung der Stelleninhaber,
    Anzahl der Mitarbeiter,
    Erfolgsmessung bei der evtl. Umsetzung der „Ideen“,
    ausgelobte Boni, Tantiemen, Größe/Ausstattung des Büros,
    Dienstwagens,
    Pseudo- Preisausschreiben/Ideenwettbewerbe (wobei man verdiente „Kunden“ als Juroren auswählen kann/darf),
    Pressearbeit (man selbst namentlich als Initiator genannt wird),
    Werbekampagnen (man die Druckaufträge an „Freunde“ selbst ohne Ausschreibung vergeben kann),
    öffentliche Veranstaltungen (wo man seine „Spezis“ einladen und als „Gastgeber“ den Gschaftlhuber spielen kann),
    natürlich juristisch einwandfreien, von „normalen“ Menschen nicht zu verstehende, Formulierungen, gespickt mit denglischen Slogans und Pseudo-akademischen-selbst bestellten Ausarbeitungen/Veröffentlichungen/Gutachten.

    Das Schöne daran ist für diese, dass sie nicht eindeutige Positionen beziehen müssen und weiter nach allen Seiten offen schwadronieren, wage, dunkel, düster in Andeutungen fabulieren können. Wenn man sich dann „verrannt, über den richtigen Weg zerstritten hat“, nicht mehr weiter weiß, gründet man einen neuen „Arbeitskreis“ und heuert hierfür teuere Berater/Kommunikatoren/Moderatoren/Mediatoren/Schlichter/Seelenklempner an.

    -Natürlich nur Satire-


    Mit freundlichen Grüßen

    Josef Riedelsheimer
  • Dr. Hansjörg Leichsenring
    Dr. Hansjörg Leichsenring    Premium Member
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    Sich motiviert voll und ganz in die dort zu erwartenden sinnlosen aber Arbeitszeitraubenden/-vergeudenden Meetings/Diskussionen einzubringen/stürzen.
    Crowdsourcing vermeidet gerade solche Sitzungen ;-)