Bankkaufleute

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  • Thomas Brosche
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    firstfive: Vermögensverwalter kaufen Banktitel nach Kursrückschlägen
    Die von firstfive beobachteten Vermögensverwalter legten im Vergleich zur Vorwoche eine etwas geringere Transaktionstätigkeit an den Tag. Insgesamt wurden für rund 8,4 Millionen Euro Aktien gekauft und für knapp 7,7 Millionen Euro Aktien verkauft. Die Verhältniszahl von Käufen zu Verkäufen stellt sich damit auf 1,1 : 1,0. (Vorwoche: 1,6 : 1,0).

    Zu den Top-Käufen gehörten ein Goldzertifikat, Deutsche Postbank und Deutsche Bank, sowie Wienerberger und World Mining Fund. Die Top-Verkäufe bei den von firstfive beobachteten Vermögensverwaltern waren neben einer Bundesanleihe und Novartis auch Nestle, Intel und IBM.

    Marktgeschehen:

    Der deutsche Aktienmarkt stand während den vergangenen Handels- tagen wieder gehörig unter Druck. Der DAX büßte binnen Wochen- frist, von rund 6.620 Zählern ausgehend auf bis zu 6.260 Punkte, rund 360 Zähler oder über 5 Prozent, ein.

    Dahingegen setzt der Bund-Future unbeirrt seinen Aufwärtstrend fort und peilt mittlerweile die Marke von 115 Prozent an, die letztmals im April gesehen wurde. Die Rendite im zehn- jährigen Laufzeitenbereich bildete sich hierdurch weiter auf bis zu 4,13 Prozent zurück.

    Der Euro fiel unterdessen auf ein neues Sechs-Monats-Tief zurück und wurde erstmals seit Februar 2008 unterhalb der Marke von 1,47 US-Dollar gehandelt. Zutiefst ging der Euro für nur noch 1,4634 US-Dollar um.

    Weiterhin unter Druck standen auch die Preise für Rohstoffe und Edelmetalle. Rohöl wurde zeitweise für nur noch 112 US- Dollar je Barrel gehandelt, während der Preis für eine Feinunze Gold auf bis zu 780 US-Dollar zurückfiel und damit den bislang niedrigsten Stand des Jahres 2008 markierte. (ir)

    Quelle: FONDS professionell