Bauherren
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Thomas BliegeThe company name is only visible to registered members.Dichtheitsprüfung - Kostenflut für alle Hausbesitzer in NRW
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Gruppenmitglieder,
Dichtheitsprüfung - Kostenflut für alle Hausbesitzer in NRW
Montag, 29.11.2010, 19:30 - 20:00 Uhr .
Alle Hausbesitzer in NRW müssen sich auf einiges gefasst machen: Das NRW Landeswassergesetz verlangt von ihnen bis 2015 nachzuweisen, dass ihre Zuleitungen zum öffentlichen Kanalnetz dicht sind und das auf eigene Kosten. Allerdings reicht es nicht, einfach nur einen Installateur zu rufen, nur spezielle Fachfirmen dürfen die Dichtheitsprüfung durchführen.
Hausbesitzer Bernd Cichonczyk aus Ratingen lässt seine Leitungen vom Fachmann auf Dichtheit prüfen. Dafür schieben die Installateure eine Kamera in den Abwasserkanal unter sein Haus. Damit können sie auf einem Videomonitor genau sehen, wo Schäden im Rohr sind. Die Prozedur kostet ihn bis zu 500 Euro. Der Besitzer eines kleinen Mehrfamilienhauses ist wenig begeistert: „Toll ist es nicht. Man muss es halt machen, wie beim Auto der TÜV und was rauskommt das wird man halt sehen.“
Alte Abwasserrohre fast immer undicht!
Als Besitzer muss er dafür sorgen, dass kein Abwasser aus seinen Rohren ins Grundwasser sickert und muss dafür sogar haften.
Deswegen dürfen auch nur bestimmte, zertifizierte Firmen, wie die von Michael Egbers prüfen. Nach dem ersten Blick ins Rohr hat der auch schon eine schlechte Nachricht für Bernd Cichonczyk: „ Wir haben die Hauptleitung untersucht, und haben jetzt im Bereich zur Straße schon Risse festgestellt. Da ist die Leitung nicht dicht.“
Das bedeutet: durchgefallen und Bernd Cichonczyk muss jetzt sanieren. Der Experte für Kanalinspektionen erlebt das bei älteren Häusern häufig: „Es ist vom Baujahr abhängig. Ist das Baujahr älter als 1970, dann sind so ungefähr 90 Prozent der Leitungen beschädigt.“
Sanieren kann teuer werden!
Eigentlich haben Hausbesitzer für die Dichtheitsprüfung bis Ende 2015 Zeit. Und häufig ist wie bei Bernd Cichonczyk im Anschluss die Sanierung fällig. Das bedeutet viel Arbeit für wenige Spezialisten, die sanieren dürfen. Und das macht Johann Werner Fliescher vom Eigentümerverband Haus und Grund Sorgen: „Bei den Dichtheitsprüfungen haben wir bisher noch keine Kollisionen feststellen können, aber bei den Sanierungen wird es langsam eng. Es muss eine Fachfirma mit Know-how machen, es dürfen auch nur spezielle Fachfirmen sein, die die Städte vorgeben. Es wird schwierig werden, die Reparaturen alle rechtzeitig abzuarbeiten.“
Bernd Cichonczyk ist noch früh dran. Dafür muss er sich jetzt Gedanken machen, wie er das Geld für die Sanierung zusammenbekommt und wann er sie machen lassen will. Für ihn geht es ans Ersparte oder eventuelle muss er sogar einen Kredit aufnehmen.
Zumindest ist er nicht der einzige. Denn die Dichtheitsprüfung kommt auf alle Hausbesitzer in den nächsten Jahren zu. Für viele bedeutet das mehrer tausend Euro die sie für Prüfung und Sanierung aufbringen müssen.
2015: Frist mit Ausnahmen
Grundsätzlich gilt die Frist 2015 für alle Hausbesitzer, allerdings gibt es auch Ausnahmen, etwa in Wasserschutzzonen. Dort müssen Hausbesitzer oft früher prüfen.
Das Gesetz gilt für alle Häuser, auch Neubauten. Die Prüfung muss nach 20 Jahre wiederholt werden. Wie die Vorschriften in ihrer Gemeinde genau aussehen, können Hausbesitzer bei ihren Kommunen nachfragen. Eine Liste mit den Sachkundigen, die die Dichtheitsprüfung durchführen dürfen, ist beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz abrufbar.
(Quelle:
http://www.wdr.de/studio/duesseldorf/beitraege/2010/11/preuf....
Wir sagen ihnen, wie sie bei bestimmten Voraussetzungen und Sanierungsbedarf, kostenneutral sanieren können!
Mit freundlichem Gruß, T.Bliege
http://www.kanalrohrdichtheitsprüfung.de
- 27 Dec 2010, 11:00 am
