Bauherren
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Timo KellerThe company name is only visible to registered members.Re^13: Zinssicherheit bei TOP-Konditionen: Es ist möglich!!!
Da sich seit meinem letzten Beitrag (Re6) einiges getan hat, was ich wirklich als angenehm empfinde, möchte ich Schritt für Schritt ein paar Antworten/Meinungen einwerfen:
Zu Re7
Hallo Herr Dorner,
natürlich war vor mehr als einem Jahr die Welt am Markt noch eine ganz andere. Derzeit kann man aber durchaus sagen, dass WohnRiester-Finanzierungen einfach in die Beratung mit dazu gehören. Ich behaupte ja nicht, dass es für jeden immer das Beste ist. Sonst würde ich mir selbst widersprechen wenn ich sage, eine Finanzierungsberatung ist eine individuelle Sache, zumindest bei mir…;-)
Dass die Finanzierungssummen kleiner sind und aufgrund von Kleindarlehenszuschlägen die Kredite teurer werden, kann ich in unserem Fall nicht bestätigen. Bei uns gibt es eine Mindestsumme von 40.000 EUR und ab 50.000 EUR gibt es die Normalkondition.
Finanztest schrieb jüngst zu unserem Darlehen, dass es bereits ohne Riesterförderung günstiger sei als Darlehen mit vergleichbarer Laufzeit und Festschreibung. Die Riesterförderung gibt es dabei noch oben drauf.
Sie schreiben „Trotzdem geht ein wesentlicher Teil der Förderung - wie auch bei einer Riester-Rentenversicherung - an den Produktanbieter.“.
Ich kann an dieser Stelle natürlich immer nur für unsere Produkte sprechen. Ich kann nicht generell für alle am Markt vorzufindenden Produkte sprechen (und will ich natürlich auch gar nicht;-)) Aber wir haben weder in der WohnRiester-Direktfinanzierung namens WohnBauRente irgendwelche bestimmten Gebühren außer der üblichen Abschlussgebühr und den normalen Soll-Zinsen. Noch haben wir diese im Vorsorge-Riester-Bausparvertrag. Ich weiß wohl, dass andere Bausparkassen da teilweise andere Gebühren haben. Aber wir haben KEINE Bearbeitungsgebühr, Depotgebühr, Verwaltungsgebühr, Darlehensgebühr oder Ähnliches!!!
Einfach nur Zinsen und 1%AG…
Die Verwendung eines Riester-Fondssparplans zu 30% bei Renteneintritt zur Entschuldung halte ich in den meisten Fällen für wenig sinnvoll. Die Riesterzulagen bereits HEUTE schon verwenden zu können in Form von Sondertilgungen des Darlehens hat enorme Kostenvorteile für die Finanzierung. Wenn man parallel noch Geld ansparen kann, spricht ja nichts dagegen einen Riester-Fondssparplan anzusparen (ohne Beantragung der Riesterzulage) und falls nötig die Entnahme zur Entschuldung zu tätigen…
Zu Re8
Hallo Herr Gesell,
ich stimme Ihnen zu. Ebenso wie Riester gehören KfW und Landesmittel in eine Beratung. Und davon abzuraten grenzt nicht nur an Falschberatung sondern ist Falschberatung und Betrug am Kunden.
Ich wollte oben nicht aussagen, dass ich grundsätzlich etwas gegen Finanzierungen für 10 Jahre fest oder mit 1% Tilgung habe. Wenn aber den meisten Leuten nicht klar ist was das bedeutet und welche Folgen daraus entstehen können, halte ich auch das für fragwürdige Beratungsqualitäten.
Wie Sie schreiben haben Sie damals lange überlegt und kennen sich – nachdem was Sie hier beitragen – bestens aus. Und unter den von Ihnen beschriebenen Rahmenbedingungen hört sich Ihre Finanzierung für mich gut an.
Aber leider kennen sich eben nicht alle Kunden so gut aus und fallen dann auf zweifelhafte Berechnungsmethoden und pauschale Finanzierungsansätze hinein.
Zu Re9-10
Herr Dorner,
die von Ihnen bereits oben erwähnte Bürokratie – der Umzug wäre ein Problem davon – ist bei WohnRiester, aber auch bei Riester generell ein Problem. Wobei das bei einem guten Berater zu bewältigen sein müsste. Ein Umzug ist für die meisten Fälle – denke ich – kein Problem. Wer umzieht zieht entweder in ein neues Eigenheim und da bleibt die WohnRiester-Förderung unberührt. Oder man zieht in Miete und kann dann das Kapital in eine neue Riester-Rente einzahlen. Sicherlich sind Fälle denkbar, bei denen das wirklich ein Problem wird. Aber die Fälle die mir dazu einfallen, bei denen hätten die Leute nicht nur mit Riester ein Problem…
Hallo Frau Tayebi,
genau das was Sie sagen ist auch meine Devise: Bei einer Finanzierung muss man alle Vor- und Nachteile abwägen und das für sich passende Modell wählen. Das meine ich mit individueller Beratung. Dass JEDES Modell Vor- und Nachteile hat – auch WohnRiester- ist klar.
Die Steuersätze im Alter sind natürlich eine Unbekannte. Aber man kann hier in jeder Berechnung diese Stellschraube der nachgelagerten Besteuerung drehen und schauen, was passiert. Wenn wir mal nicht von exorbitant hohen Steuersätzen von 40-50 % in der Rente ausgehen bei jemandem der gleichzeitig im Angestelltenverhältnis deutlich geringere Sätze bezahlt hat, bleibt IMMER ein Vorteil. Auch aus Inflationssicht ist es sinnvoller, Geld heute zu verwenden, als im Alter. Und das Thema mit dem Steuersatz betrifft nicht nur WohnRiester, sondern auch den GeldRiester sowie andere staatlich geförderte Altersvorsorgen mit nachgelagerter Besteuerung wie z.B. die RürupRente.
Ein einfaches Annuitätendarlehen ist halt aber nicht immer klar. Was passiert nach der Zinsfestschreibung? Das ist ein Risiko. Im einen Fall überschaubar, im anderen völlig unüberschaubar und kann in nicht gerade wenigen Fällen eine ganze Finanzierung ins Wanken bringen! Nicht umsonst verlangt der Verbraucherschutz, dass für die in 10 Jahren fällige Prolongation eines 10 Jahre festgeschriebenen Darlehens heute mit einem Anschlusszins von 7,2% gerechnet werden sollte.
UND: Ein einfaches Annuitätendarlehen ist nicht unschlagbar günstig. Natürlich bekommt man 10 Jahre fest locker für 3,8% bei 80% Beleihung. Wobei man für ein gutes Riesterdarlehen VOR Steuern (also vor Einbeziehung der Riester-Zulagen und Steuervorteile) etwas mehr als 4% zahlen muss. Dafür hat man aber auch die Zinsen fest bis Laufzeitende und bewegt sich nach Verrechnung aller Förderungen bei einem Zins deutlich unter den 3,8%!
Aber wie Herr Gesell schon geschrieben hat, war das vor einigen Wochen und Monaten noch anders und kann in ein paar Tagen bis Wochen schon wieder anders sein;-)
- 22 May 2010, 9:00 pm
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